Ponyreiter trotzen dem Dauerregen in Bad Segeberg / Mathies Rüder mit Deutschland auf Platz zwei in Belgien

Silber für die Ponyabteilung beim Landeswettkampf

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Im Landeswettkampf der Ponyabteilungen belegte die Abteilung des Fehmarnschen Ringreitervereins unter der Leitung von Julia Marrancone Platz zwei.

Bad Segeberg –hk/me– Der Dauerregen am Sonntag auf dem Landesponyturnier konnte die gute Laune der Ponyabteilung des Fehmarnschen Ringreitervereins nicht verderben. Dank des großen Teamgeistes und viel Engagement sowohl der Reiterinnen und Reiter sowie der Trainerin Julia Marrancone und aller beteiligten Eltern konnte am Ende über einen hervorragenden zweiten Platz im Landeswettkampf der Ponyabteilungen gejubelt werden.

Das beständige Training unter der Leitung von Julia Marrancone hat sich ausgezahlt. Der Wettkampf um die Landes-Pony-Standarte setzt sich aus drei Disziplinen zusammen. Nach einer harmonischen Vorstellung der Abteilung am Sonnabend folgte am Sonntag die E-Dressur.

Lene Störtenbecker auf „Belmondo“ (Wertnote 7,9) und Tomma Thiesen auf „Grenzhoehes Isis“ (7,8) konnten jeweils eine Abteilung gewinnen. Im Stilspring WB belegten Henrike Amalie Mougin auf „Dazzing Danny“ (8,0) und Luis Dünnebacke auf „Schierensees Now or Never“ (7,9) die Plätze zwei und drei. Julie Czwalina und „Nepomuk“ beendeten den Parcours mit einer 6,7. Am Ende freuten sich alle über die Silbermedaille

In den Rahmenprüfungen konnten sich Tomma Thiesen auf „Grenzhoehes Isis“ und Luis Dünnebacke auf „Schierensees Now or Never“ mehrfach platzieren. Thiesen gewann die Ponydressurreiterprüfung Klasse A und belegte im Ponystilspringen Klasse E Rang drei. Dünnebacke belegte Rang sechs in einer E-Dressur, Platz sieben im Pony-Stilspringen Klasse E sowie Rang drei in der Kombinierten Prüfung. Dazu konnte er den Nachwuchs Pony-Cup Schleswig-Holstein 2019 gewinnen.

Auf dem Turnier in Gronenberg in der Nähe von Pönitz sicherte sich Skadi Burchardt mit „Lactic“ den Sieg im L-Springen und belegte nach Stechen Rang zwei in der M*-Prüfung. Mit einem Sieg und zwei weiteren Platzierungen war Selina Vöge mit „Caramac“ besonders erfolgreich. Drei Schleifen gab es auch für Karla Köhlbrandt und „Irma“.

Die Ergebnisse: 

Stilspring WB: 5. Karla Köhlbrandt, „Irma“. 

Spring WB: 6. Karla Köhlbrandt, „Irma“. Jump & Run: 6. Karla Köhlbrandt, „Irma“. 

Springpferdeprfg. Kl. L: 4. Janies Schaumann, „Dalington Men“. Stilspringprfg. Kl. A*: 7. Selina Vöge, „Caramac“. 

2-Phasen-Springprfg. Kl. A**: 1. Selina Vöge, „Caramac“; 6. Charlotte Witt, „Snorre“. 

Springprfg. Kl. A* m. Geländehindernissen: 4. Selina Vöge, „Caramac“. 

Springprfg. mit steigenden Anforderungen Kl. L: 2. Selina Vöge, „Caramac“. 

Stilspringprfg. Kl. A*: 5. Maike Roth, „Lucy in the Sky“. 

Springprfg. Kl. L: 1. Skadi Burchardt, „Lactic“. Springprfg. Kl. M* m.St.: 2. Skadi Burchardt, „Lactic“.

Mathies Rüder wurde in das Nationalpreisteam der Children berufen. Das Finale der elf besten Teams aus der vergangenen Saison fand im belgischen Opglabeek statt. Am Donnerstag fand der erste Nationenpreis statt. Rüder und „Latigo“ steuerten mit zwei fehlerfreien Runden zum Sieg bei.

Zwei weitere fehlerfreie Parcours gelangen dem Paar im Großen Preis der Children, das bedeutete Rang zehn. Das abschließende Finale der sechs besten Teams beendete die deutsche Mannschaft auf Platz zwei hinter den Holländern. Auch hier gelangen Rüder und „Latigo“ zwei fehlerfreie Runden. In der Kleinen Tour belegte er mit „Giotto“ zweimal Rang vier.

Mareike Zickermann und Kristin Rickert waren ins niedersächsische Mechtersen gereist, um dort an einem Vielseitigkeitsturnier teilzunehmen. Und der weite Weg hatte sich für beide gelohnt. Zickermann und „Sumatra Rain“ starteten mit Rang neun nach der Dressur. Trotz eines Fehlers im Springen gingen die beiden als führendes Paar ins Gelände. Auch hier blieben sie fehlerfrei und konnten die A**-Prüfung für die Leistungsklassen 5 und 6 für sich entscheiden. Rickert ritt „Charlie Weld“ in der Klasse A** für die Leistungsklassen 1 bis 4. Nach Dressur lag sie auf Rang fünf, konnte sich aber durch fehlerfreien Springparcours und einer Nullrunde im Gelände auf Rang drei verbessern.

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