Handball: 13:16-Pleite beim Lauenburger SV – Rozerin Bakabala sieht rote Karte

wB startet mit Niederlage

FEHMARN -lb- Die Handballteams des SV Fehmarn haben ihre kurze Winterpause beendet:

HSG Wagrien II – SVF-Männer 32:31 (15:16): Den besseren Start erwischten die Insulaner und führten schnell mit 5:1. Dann schlichen sich viele Fehler ins Angriffsspiel ein und der Gastgeber konnte zum 5:5 ausgleichen. In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte sich der SVF eine 15:13-Führung erspielen, kassierte dann aber noch drei Gegentore und lag zur Pause knapp hinten.

Nach dem Seitenwechsel gelang es der HSG, sich auf fünf Tore abzusetzen (25:20). Die Fehmaraner hatten in dieser Phase nicht die nötige Aggressivität in der Abwehr und luden durch Fehlabspiele in der Offensive den Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren ein. Das Team gab aber nicht auf und konnte beim 26:26 den Gleichstand wieder herstellen. Am Ende fehlten aber zehn Sekunden, um eine tolle Aufholjagd mit einem Punktgewinn zu belohnen.

SVF: Torhüter Artur Minch (10 Paraden), Mika Stiehr (9), Jesse Meier (6), Glenn Gesterling (4), Lasse Stiehr (4/2), Arndt Claussen-Mackeprang (3), Jannick Taurino (3), Rashed Tabah (2), Damian Pilipczuk, Kai Zander, Michael Handschug.

Lauenburger SV – wB 16:13 (8:5): Der SVF legte zum Rückrundenstart einen klassischen Fehlstart hin. Mit drei angeschlagenen Spielerinnen gingen die Insulanerinnen auf Reisen, während die Gastgeberinnen über eine gut gefüllte Ersatzbank verfügten und somit reichlich Auswechselmöglichkeiten hatten. Der SVF hingegen konnte lediglich zwei Ergänzungsspielerinnen aufbieten, von denen Rozerin Bakabala im Laufe des Spiels wegen wiederholten Foulspiels die rote Karte sah.

Der Spielbeginn war zuerst vielversprechend, da der SVF mit 5:2 in Führung ging, doch danach lief im Angriff nicht mehr viel zusammen, so lagen die Insulanerinnen zur Halbzeit mit 5:8 zurück. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte der SVF zum 9:9 ausgleichen, doch dann ließen die Kräfte nach und die Gastgeberinnen bekamen die Oberhand. Mit insgesamt 28 Fehlwürfen konnte diese Partie nicht gewonnen werden.

SVF: Torhüterin Lea Wyssusek (7 Paraden), Laura Heide (4), Lina Möller(2), Nele Ohengrafen (2), Pia Herkommer (2), Rozerin Bakabala (1), Fenja Smilgies (1), Melissa Grossen (1), Selina Poburski.

HSG Wagrien II – wD I 7:35 (2:19): In Oldenburg stand das erste Spiel 2017 an. Der SVF reiste nur mit einer Auswechselspielerin an. Trotz der Umstände wollte das Team von der Insel den achten Sieg in Folge einfahren. Die Fehmaranerinnen traten selbstbewusst an und erzielten durch schöne Pässe und Tempogegenstöße viele Tore. Die SVF-Abwehr stand sicher und agierte sehr offensiv. Malie Wetendorf im SVF-Tor verlebte einen ruhigen Nachmittag. Zum Ende der zweiten Halbzeit ließ die Kondition der Gäste nach.

SVF: Torhüterin Malie Wetendorf, Merle Schäfer (14) Finja Gierl (13), Maya Wiet-stock (5), Nina Wietstock (2), Lucia Kreil (1), Stella Hoffmann und Leona Enseleit.

HSG Holsteinische-Schweiz I – mE 45:18 (26:10): Beim gastgebenden Spitzenreiter konnte der Tabellendritte nur in den ersten acht Minuten Paroli bieten, danach zog der Ligaprimus auf 12:4 davon. Dennoch war SVF-Coach Björn Maier nicht unzufrieden, denn sein Team gab alles. Die aus vier Stammvereinen zusammengelegte Auswahlmannschaft der HSG zeigte vor allem durch die Breite im Kader ihre herausragende Qualität und untermauerte eindrucksvoll ihre Vormachtstellung. Herauszuheben aufseiten der HSG ist ein Spieler jungen Jahrgangs, Nick Raphael Fürst (9 Tore), der in allen technischen und athletischen Aspekten Mit- und Gegenspielern weit überlegen ist. Von ihm wird man bei dieser Entwicklung sicherlich auch in kommenden Jahren noch hören, ist man beim SVF überzeugt. Aufseiten der Fehmaraner wollte Trainer Björn Maier niemanden besonders herausheben, da die gesamte Mannschaft sich gut verkaufte und aus ihren Möglichkeiten das Beste machte. Am Ende blieb den Blau-Weißen nur übrig, die HSG zu beglückwünschen und selber diese wertvolle Erfahrung für die Zukunft mitzunehmen.

Am Sonnabend gastiert der SVF beim Tabellenvierten HSG Holsteinische Schweiz II (Anwurf: 14.15 Uhr in Eutin).

SVF: Torleute Mats Knöfler und Ghassan Tabbeh (1 Tor), Jan Wagner und Max Mackeprang (je 6), Bendix Sayk (4), Peter Hannes Witt (1), Marc Theiß, Nils Beier, Oskar Haider, Rune Schäfer und Thies Sommerfeldt

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