17:9-Erfolg im Finale gegen den TSV Pansdorf in eigener Halle

SVF-Frauen gewinnen Final Four

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Mit einem 17:9-Heimerfolg gegen den TSV Pansdorf haben die Handballerinnen des SV Fehmarn das Final Four gewonnen.

Fehmarn –lb– Die Handballerinnen des SV Fehmarn haben überraschend das Final Four gewonnen. Am Sonnabend siegte der SVF in eigener Halle im Finale gegen den TSV Pansdorf mit 17:9 (8:5). Im Halbfinale hatte die Mannschaft von Trainer Björn Maier den aktuellen Tabellenführer HSG Wagrien mit 21:16 (15:6) bezwungen.

Zuvor verpassten die SVF-Männer eine Titelverteidigung. Die Mannschaft von Trainer Holger Beu musste sich im Finale der HSG Wagrien mit 18:30 (7:12) geschlagen geben.

HSG Wagrien – mC 27:28 (15:14): Auf Fehmarn kassierte der SVF eine 16:34-Niederlage gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter der Regionsliga. Im Rückspiel wollten die Fehmaraner so lange wie möglich mithalten. Dies gelang auch mit einer sehr couragierten Anfangsphase, sodass HSG-Trainer Rolf Mademann bereits nach neun Minuten (4:5) eine Auszeit nehmen musste.

Die Motivation der Fehmaraner war deutlich zu spüren. Durch clevere und geduldige Angriffsaktionen und eine stabile 3-2-1-Abwehr gingen die Insulaner mit lediglich einem Tor Rückstand in die Kabine. Das Ziel, lange genug mitzuhalten, war dem SVF nun zu wenig. Die mögliche Sensation lag in der Luft, und diese Chance wollte der SVF nun nutzen. Den besseren Start hatte jedoch die HSG, die sich erstmals auf drei Tore absetzen konnte (20:17). Danach hatte der SVF die stärkste Phase der Saison, indem man sich einen fünf-Tore-Lauf erspielte. Dabei hatte Torhüter Luka Remling, neben der starken Abwehr, seinen besten Tag erwischt und parierte unter anderem Würfe des Auswahlspielers Marces Johnsen mit Bravour, der mit zehn Toren der beste Schütze der HSG war. Nach diesem Lauf ging es spannend weiter. Der SVF kämpfte mutig um jeden Ball. Auch wenn der SVF manchmal durch die ebenfalls starke HSG-Abwehr kaum eine Lücke fand, hatte Spielmacher Max Mackeprang durch diverse Auslösehandlungen stets eine Idee parat. Ebenso bewahrte der SVF bis zum Ende die Nerven und ließ sich durch die Hektik der HSG nicht irritieren. Der Jubel war riesig, als Pelle Schwenn den erlösenden Treffer zum 28:26 erzielte und die Sensation perfekt machte.

Als Tabellenvierter reist der SVF am kommenden Sonnabend zum Tabellenachten TuS Aumühle-Wohlt II. Die kommenden Gastgeber kassierten am vergangenen Sonntag eine 32:43-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Lauenburger SV. Der Meisterkampf bleibt weiterhin spannend.

SVF: Torhüter Luka Remling (16 Paraden), Pelle Schwenn (14), Peter-Hannes Witt (8), Samuel Korte (3), Max Mackeprang (2), Tom Jorge Rauert (1), Malte Vollmer, Nils Beier, Jerre Meislahn und Joona Maxe.

Aufgrund des Orkantiefs „Sabine“ sagte der TSV Pansdorf seine Fahrt zur weiblichen D-Jugend ab. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Weitere Spielberichte lagen der FT-Sportredaktion nicht vor.

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