Tangun erfolgreich beim Alsterpokal.

Zahlreiche vordere Plätze in Hamburg:

Tangun Fehmarn erfolgreich beim Alsterpokal

18 Schüler der Tangun-Sportschule um Detlev Stäß machten sich am vergangenen Wochenende nach Hamburg auf, um dort den von ihrem Großmeister Michael Unruh (6. Dan) ins Leben gerufenen „Alsterpokal“ im Rahmen der offenen Hamburger Landesmeisterschaften im traditionellen Taekwon-Do auszukämpfen.

14 Taekwon-Do-Schulen mit über 140 Teilnehmern hatten für diese Meisterschaft gemeldet. In den spannenden, als Mehrkampf ausgetragenen Wettbewerben, die sich aus Hyong (Formlauf nach festgelegten Bewegungsmustern, die den Kampf gegen einen bzw. mehrere imaginäre Gegner simulieren), Kyek-Pa (Bruchtest), Ilbo-Taeryon (Einschrittkampf) sowie Chayo Taeryon (Freikampf) zusammensetzten, setzten sich die Schüler von Detlev Stäß und Anton Baal eindrucksvoll gegen ihre Gegner durch und wurden für ihre Leistungen reichlich „belohnt“. So wurden in ihren Alters-und Gurtklassen: Landesmeister Yanik Lübbert – Grüngurt. Landesmeister Maksymilian Celotti – Gelbgurt. Vize-Landesmeister Alexander Haucke –Grüngurt. Vize-Landesmeister André Brandenburg – Halbschwarzgurt. 3. Platz Ali Hayri – Halb-schwarzgurt. André Brandenburg und Ali Hayri dürfen sich seit wenigen Tagen als Meister im Traditionellen Taekwon-Do bezeichnen. Im Rahmen eines fünfstündigen Lehrgangsmarathons legten sie im Laufe der Woche ihre Prüfung bei System-Großmeister Kwon, Jae-Hwa in Olpe/Sauerland ab. Begleitet wurden die beiden Sportler dabei von Großmeister Michael Unruh, 6. Dan, vom Black-Belt-Center Hamburg, der die Betreuung der Schützlinge von Detlev Stäß, der aus dienstlichen Gründen verhindert war, gerne übernahm, und sich überaus zufrieden mit den gezeigten Leistungen zeigte. Anton Baal, 1. Dan, stand ebenfalls im Laufe der Woche im Mittelpunkt, als er im Rahmen eines Sondertrainings von Detlev Stäß als Trainer der Tangun-Sportschule verabschiedet wurde. In einer kurzen Laudatio würdigte Detlev Stäß die Arbeit von Anton Baal und zeigte sich beeindruckt von den Leistungen, die Anton Baal in den vergangenen viereinhalb Jahren als Trainer leistete. Mit den besten Wünschen für die Zukunft und einem kleinen Präsent wurde Anton Baal von seinen Schülern mit gebührendem Applaus aus dem Dojang geleitet. Etwas wehmütig stellte Anton Baal danach fest, dass er zwar nunmehr aus beruflichen Gründen seine Trainertätigkeit bis auf Weiteres beenden muss, augenzwinkernd fügte er jedoch hinzu, dass er weiterhin dem traditionellen Taekwon-Do verbunden bleiben und die Entwicklung seiner Schüler aufmerksam verfolgen wird.

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