SVF-Handballerinnen lassen sich durch Corona nicht kleinkriegen

Trainingslager auf Fehmarn

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Die Handballerinnen des SV Fehmarn absolvierten auf der Insel ein Trainingslager.

Fehmarn – Die Handballerinnen des SV Fehmarn lassen sich durch Corona nicht kleinkriegen und zeigen sich für die neue Saison gewappnet – obwohl noch niemand weiß, wann diese anlaufen kann. Dies erschwert die Saisonvorbereitung erheblich, weshalb die Frauen auch weiterhin möglichst kreativ trainieren und so für Kurzweil sorgen.

  • Ein Wochenende auf dem Campingplatz Strukkamphuk
  • Niederlage gegen die eigene männliche B-Jugend
  • Sieg im Test gegen die SG Glinde-Reinbek
Jüngst weilten die SVF-Damen für ein Wochenende auf dem Campingplatz Strukkamphuk bei Familie Muhl, die kurzfristig, unkompliziert und kostengünstig ihren Lokalsportlern das Trainingslager ermöglichte. Neben kurzen Trainingseinheiten ergaben sich die Inseldeerns bei Gruppenaktivitäten und Teambuildingmaßnahmen auch dem gemütlichen Beisammensein, was das Wochenende rundum gelungen machte.

Um die nun über sechsmonatige Spielabstinenz vergessen zu machen, absolvierten sie gleich zwei Tests. Zunächst ging es gegen die eigene männliche B-Jugend, die mit der Schleswig-Holstein-Liga erneut für höchste Spielklasse gemeldet wurde. In drei Dritteln ging das Spiel im Ergebnis erwartet deutlich mit 28:50 (14:31 / 6:15) an die männliche B-Jugend. Dennoch zeigten sich die Damen spielerisch auf Augenhöhe. Die starke Physis und das enorme Tempo der B-Jugendlichen verhalfen diesen jedoch zu vielen Gegenstößen, die das Resultat in die Höhe trieben.

Wiedersehen mit dem Ex-Coach

Im zweiten Test war die Frauen-Landesliga-Mannschaft der SG Glinde-Reinbek I zu Gast, die ebenfalls dieses Wochenende für ein Trainingslager auf der Insel nutzte. Hier gab es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen SVF-Coach und einstigem syrischen NationalspielerRasid Tabah, der seit dieser Saison dort die Geschicke leitet. Und in diesem Spiel war zur allseitigen Überraschung Fehmarn, obwohl zwei Klassen niedriger spielend, die tonangebende Mannschaft.

Gegen den alten Trainer zeigten sich die Insulanerinnen bis in die Haarspitzen motiviert und hielten über die komplette Spielzeit das Tempo auf höchstem Niveau. Nach insgesamt 3 mal 20 Minuten stand somit auch ein in der Höhe verdienter Sieg mit 36:17 (25:10 / 11:4) fest.

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