Bittere Heimschlappe gegen Kabelhorst – Erste Halbzeit völlig verschlafen

1:2 – Tristesse beim RSV

Lasse Jahn (m.) konnte gegen Kabelhorst keine entscheidenden Akzente setzen. Foto: mc

Von Marcus Christoph LANDKIRCHEN  • Große Enttäuschung beim RSV Landkirchen: Mit 1:2 (0:2) musste sich der Insel-Club auf eigenem Platz dem SC Kabelhorst-Schwienkuhl geschlagen geben. Statt sich weiter an die Spitzengruppe heranzuarbeiten, verharren die Fehmaraner in der Kreisliga-Tabelle auf Platz sieben.

Vor allem in der ersten Halbzeit waren die mit drei Spitzen angetretenen Platzherren schwach. Die Zweikämpfe wurden nicht energisch genug geführt. Die Abwehr um Libero Dennis Stylos machte keinen sicheren Eindruck.

In der 27. Minute hatte der RSV noch großes Glück, dass Maik Prüss völlig frei vor dem Tor verzog. Doch drei Minuten später schafften die Kabelhorster durch einen Sonntagsschuss von Mathias van Bühren den Führungstreffer. Im Gegenzug hatte der ansonsten blasse Sven Schulz die beste RSV-Chance des ersten Durchganges. Er kam aus elf Metern zum Schuss, aber KSSC-Keeper Henning Prüss parierte den nicht platziert genug geschossenen Ball.

In der Folgezeit gab es weitere Rückschläge für die Insulaner: Erst musste Torben Müller verletzt runter (35.). Dann legte Kabelhorst das 0:2 nach (42.). Stefan Braker traf vom 16er-Eck. Nicht unhaltbar – aber Waldemar Drawski, der kurzfristig als Torwart für den durch Arbeit verhinderten Sascha Heuer eingesprungen war, kam nicht ran.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste einem dritten Treffer sehr nahe. Van Bühren und Hendrik Rexin trafen das Aluminium. Dann endlich setzte sich der RSV zur Wehr. Nach mehreren vergebenen Chancen war es Matthias Jährig, der den RSV mit dem 1:2 wieder heranbrachte (75.). Nach gutem Pass von Stylos in den Lauf von Jährig verwandelte dieser aus kurzer Distanz. Der RSV stürmte weiter, hatte im Abschluss aber kein Fortune. Pieter Fleischer bekam den Ball in guter Position nicht unter Kontrolle. Sven Navers scheiterte an Torwart Prüss. Kabelhorst blieb durch Konter gefährlich. Verteidiger Toni Durante und Drawski klärten jeweils in höchster Not.

„In der ersten Halbzeit war es schon blamabel. Wir haben zu halbherzig gespielt und dem Gegner zu viele Freiräume geboten“, so ein enttäuschter RSV-Coach Rüdiger Moritz.

RSV: Drawski – Stylos – Durante, Rahlf, Navers – Fleischer, Möller, Jährig – Müller (35. Köll), Schulz, Jahn. Beste Spieler: Navers, Jährig. Schiri: Kallsen (Neustadt), solide. Tore: 0:1 (30.) van Bühren, 0:2 (42.) Braker, 1:2 (75.) Jährig.

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