Manuela Lesch und Julia Skibba siegen bei den Landesmeisterschaften in Bordelum

Zweimal Gold für die ESV-Bogensparte

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Manuela Lesch (Mitte) gewann mit 524 Ringen die Landesmeisterschaft mit dem Recurve-Bogen.

Bordelum –mab– Einen großartigen Auftritt hatten die Bogensportler des ESV Insel Fehmarn bei den Landesmeisterschaften im Norddeutschen Schützenbund in Bordelum. Im Unterschied zum Vorjahr mit nur einer Bronzemedaille holten sie mit dem Recurve-Sportgerät am Wochenende durch Manuela Lesch bei den Damen und Julia Skibba bei der weiblichen Jugend jeweils Gold. Gegen sieben Mitstreiter schaffte zudem bei den Jüngsten der Schülerklasse mit neun und zehn Jahren Luca Marc Dögow den dritten Rang, verbesserte sich dabei zu den Kreismeisterschaften gleich um zwölf Ringe auf 536.

Mit sich selbst war ESV-Spartenleiter Michael Büll überhaupt nicht zufrieden. „Meine 564 wie bei der Vizemeisterschaft auf Kreisebene wollte ich schon gern in der Masterklasse mit 50 bis 64 Jahren erreichen. Es lief einfach nicht, Rang 27 möchte ich eigentlich nicht verraten“, sagte er dennoch gut gelaunt und scherzend. Gut gelaunt, weil seine drei Schützlinge sämtlich gut abschnitten. Luca Marc Dögow habe fleißig trainiert und sein Resultat nun auch auf Landesebene geschossen. „Julia Skibba hat sich von 441 auf Rang vier in Ostholstein mit den Jungs zusammen jetzt in der reinen Mädchenwertung auf 488 gesteigert. Gegen Mia Langmaack vom 1. Kieler BC mit 468 hat sie souverän gewonnen. Gold ist Gold, da spielt keine Rolle, dass leider nicht mehr Starterinnen dabei waren.“

Besonders stolz ist der ESV-Bogenchef auf seine Kreismeisterin Manuela Lesch, die auf Landesebene mit 524 Ringen bis auf drei Ringe an ihr Resultat herankam, aber gegen die hohe Favoritin Jaqueline Hansen vom SV Jerrishoe (504) Landesmeisterin werden konnte. „Zur Halbzeit lag ich noch mit 247:251 zurück, dann lief es aber mit 277:253 endlich wie in den letzten Trainingseinheiten“, sagte die strahlende Titelträgerin. Ihre Konkurrentin tat ihr ein wenig leid. Mit 581 Ringen hatte Hansen vor einem Jahr sicher gewonnen und war wie seit Jahren für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. In diesem Jahr sollte sie gern mit dem norddeutschen Spitzenschützen Florian Kahlund im Mix-Wettbewerb starten, daraus wird nun wohl nichts. „Da lief es diesmal für sie einfach nicht.“

„Für unsere Vereinsarbeit waren die Erfolge wichtig, ich setze weiter auf den Nachwuchs. Genügend Mädchen und Jungen haben ja Bogensportinteresse. Und wer es einmal probieren möchte, kann gern vorbeischauen“, so Büll.

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