A-Klasse: 5:2-Auswärtserfolg beim Tabellenachten TSV Wentorf / Justin Scheel trifft dreifach

SVG verlässt Abstiegsrang

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Der SV Großenbrode (grüne Trikots) erkämpfte sich am Sonnabend einen verdienten 5:2-Erfolg.

Wentorf –lb- Der SV Großenbrode siegte am Sonnabend mit 5:2 (2:1) beim TSV Wentorf. Mit dem Sieg konnte der SVG die Abstiegsränge verlassen, da der Wiker SV II gestern bei der SG Insel Fehmarn II mit 1:2 verlor.

Beim Warmmachen verletzte sich SVG-Keeper Tim Hoppe. So musste SVG-Coach Andy Werner reagieren und Philipp Neuenfeldt zwischen die Pfosten stellen. Auch waren viele Stammkräfte beim SVG angeschlagen, sodass Werner auf zahlreiche Spieler aus der SVG-Reserve zurückgreifen musste. So stand der 45-Jährige Heiko Simonsen bei den Gästen in der ersten Elf. In der 26. Spielminute besorgte Justin Scheel aus rund elf Metern das 1:0 für die Gäste. Zuvor wurde Eric Reise an der Strafraumgrenze gefoult, jedoch entschied Schiedsrichter Dennis Stramm auf Vorteil. Nach einem Dribbling ab der Mittellinie erhöhte Lukas Weilandt auf 2:0 (29.). Einen Schuss von Dennis Hein fälschte SVG-Verteidiger Matis Müntz noch unglücklich ab und ließ damit Neuenfeldt keine Abwehrmöglichkeit (34.). Im zweiten Durchgang unterlief SVG-Abwehrspieler Sebastian Fiedler ein Eigentor zum 2:2 (70.). Dann bediente Tom Deiterding auf der rechten Seite Scheel. Der SVG-Stürmer ließ noch seinen Gegenspieler Marcel Hentschel aussteigen und netzte zum 3:2 ein (75.). Es blieb weiter spannend, da der SVG einige Pfostentreffer verzeichnete. In der Schlussminute ließ sich Florian Möller aufseiten der Hausherren zu einer Tätlichkeit hinreißen. Bei einem Einwurf trat er den eingewechselten Obeda Zbeda einfach um. Schiedsrichter Stramm zückte sofort die Rote Karte. In der Nachspielzeit schob Weilandt nach Pass von Zbeda zum 4:2 ein (94.). Den Schlusspunkt setzte Scheel mit einem Schuss aus dem Stand aus rund 18 Metern zum 5:2-Endstand (94.).

„Der Sieg ist verdient, hätte jedoch aufgrund unser guten Tormöglichkeiten höher ausfallen müssen. Nach dem 2:2 fing ich an, auf der Bank nachdenklich zu werden“, kommentierte SVG-Coach Werner die Partie.

 

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