André Petersen vom Oldenburger SV
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André Petersen (l.) wird den Oldenburger SV verlassen und sich der dritten Mannschaft des Hamburger SV anschließen.

Beide Spieler zieht es nach Hamburg

Klüver und Petersen verlassen den Oldenburger SV

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
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Die Spieler Mats Klüver und André Petersen werden den Oldenburger SV verlassen. Beide Spieler wird es künftig nach Hamburg ziehen. Beim Oldenburger SV II wird Pascal Diouri neuer Trainer.

  • André Petersen wird künftig beim Hamburger SV III spielen und hält sich beruflich in Pinneberg auf.
  • Mats Klüver spielt in Zukunft für den SV Todesfelde und wird in Hamburg studieren.
  • Pascal Diouri wird neuer Trainer beim Oldenburger SV II.

Oldenburg – Beim Oldenburger SV stehen Veränderungen ins Haus: Nachdem kürzlich Moritz Haye seinen Abgang verkündet hatte und sich in der neuen Saison Oberliga-Konkurrent Eutin 08 anschließen wird, werden auch Mats Klüver und André Petersen zukünftig nicht mehr am Schauenburger Platz kicken. Das hat am Freitagmorgen OSV-Fußballobmann Andreas Brunner gegenüber der HP verkündet.

Wir bedauern sehr, dass diese beiden wichtigen Stützen aus beruflichen Gründen den Verein verlassen.

Andreas Brunner, OSV-Fußballobmann

„André ist derzeit in Pinneberg beruflich stationiert und wohnt bereits in Hamburg. Auch Mats hat es nach Hamburg gezogen, wo er ein Studium aufnehmen wird“, erklärte Brunner. Dadurch sei eine regelmäßige Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb des OSV nicht mehr gewährleistet. „Wir bedauern sehr, dass diese beiden wichtigen Stützen aus beruflichen Gründen den Verein verlassen“, so der Oldenburger Fußballobmann. Bei beiden Spielern stehen die neuen Vereine unterdessen schon fest: André Petersen wird sich der dritten Mannschaft des Hamburger SV anschließen, die in der Hamburger Oberliga spielt. Mats Klüver hat sich für den SV Todesfelde entschieden, mit dem er in der Regionalliga spielen möchte. „Er hat das Zeug dazu“, ist Andi Brunner vom Talent des torgefährlichen Mittelfeldspielers überzeugt.

In der Offensive hat der OSV mit den Abgängen von Haye, Klüver und Petersen einen Aderlass zu beklagen, deshalb laufen bereits Gespräche mit potentiellen Neuzugängen. Dazu soll auch der frühere Oldenburger Marvin Freund zählen, der seinen Vertrag beim VfB Lübeck II gekündigt hat. „Ich möchte da noch nicht ins Detail gehen, wir befinden uns aber in guten Gesprächen mit vielversprechenden Spielern“, sagte Brunner, der sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in die Karten schauen lassen möchte. „Wie immer gilt bei uns die Devise, dass alles in trockenen Tüchern sein muss.“ Den Fans am Schauenburger Platz muss also nicht bange werden, zumal der Großteil des aktuellen Kaders bereits für die neue Spielzeit zugesagt hat. „Wir werden wieder mit einer schlagkräftigen Truppe in die neue Spielzeit gehen, das steht schon jetzt fest“, so Brunner. Mit dem früheren Fehmaraner Hendrik Möller steht bereits der erste Neuzugang fest.

Früherer Heiligenhafener übernimmt Oldenburgs Reserve

Oldenburgs Ligaobmann Hardy Schön (l.) begrüßt Pascal Diouri, den neuen Trainer des OSV II zur neuen Spielzeit.

Veränderungen gibt es derweil auch bei der zweiten Mannschaft des OSV, die in der Kreisliga spielt. Hansi Köhler hört nach nur einem Jahr als Trainer der Oberliga-Reserve auf. „Wir danken Hansi für seine langjährige Trainerarbeit im Jugend- und Herrenbereich“, sagte Brunner, der gleichzeitig auch einen Nachfolger präsentieren konnte: Pascal Diouri, der selbst schon für den Oldenburger SV gespielt hat, wird die Mannschaft ab Sommer übernehmen. „Wir sind uns sicher, dass dieser junge Trainer frischen Wind in die Zweite bringt.“ Der 31 Jahre alte Diouri, der sich beruflich verändert und wieder zurück in die Region zieht, hat zuletzt den Suchsdorfer SV in der Kreisliga Kiel trainiert. „Ein Problem der letzten Jahre war sicherlich die nicht immer ganz glückliche Kommunikation zwischen den drei Herrenmannschaften des OSV. Die wird sich bei mir auf jeden Fall verbessern“, sagte Pascal Diouri, der den Verein und alle Verantwortlichen nicht zuletzt gut über seinen Bruder, den langjährigen OSV-Torwarttrainer Marcel Heisler, kennt. Er habe bis jetzt schon drei auswärtige Neuzugänge gewinnen können, die als zukünftige Stammspieler fest eingeplant sind. 

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