Die neuen Mannschaften vorgestellt: TSV Heiligenhafen (Kreisklasse A) / Zum Auftakt wartet auswärts der KSSC

Aufstieg ist selbst ernanntes Ziel

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Der TSV Heiligenhafen möchte in dieser Saison auf ein Durcheinander im eigenen Strafraum verzichten.

HEILIGENHAFEN -nn- Der sofortige Wiederaufstieg ist das selbst ernannte Saisonziel des TSV Heiligenhafen. Nach nur einem Jahr Zughehörigkeit zur Kreisliga mussten die Warderstädter den bitteren Gang zurück in die A-Klasse antreten. Mit dem erreichten 14. Platz war die Kreisliga nicht mehr zu halten und im Zuge der Strukturreform ging es runter in die A-Klasse.

In unserer letztjährigen Vorstellung hatten wir dem TSV einen neunten Platz prognostiziert, doch damit lagen wir gründlich daneben. Die Gründe, die im Endeffekt zum Abstieg führten, sind von vielfältiger Natur. Ein schwacher Trost ist es, dass der 14. Platz ursprünglich zum Klassenerhalt gereicht hätte.

„Wir hatten im Oktober und November des vergangenen Jahres mit einer hohen Anzahl an verletzten Spielern zu kämpfen. Mir fehlten in diesem Zeitraum gleichzeitig bis zu neun Stammspieler, das war nicht zu kompensieren. Dann erreichte uns in der Winterpause die Hiobsbotschaft, dass uns der Abzug von sechs Punkten wegen Unterschreitung des Schiedsrichtersolls bevorstehe. Der Ordnungsgeldbescheid kam, unser eingereichter Protest dagegen wurde seitens des Kreisfußballverbandes Ostholstein abgeschmettert. Wir standen daraufhin mit dem Rücken zu Wand und waren extrem unter Zugzwang. Wir mussten Spiele gewinnen, um die Punkte, die uns abgezogen wurden, wieder reinzuholen. Mit diesem Druck sind wir aber nicht fertig geworden. Wir haben viele Spiele verloren, bei denen wir teilweise hoch geführt haben, und so kam es dann, dass wir auf dem 14. Rang landeten“, sagte TSV-Coach „Mecki“ Antunes.

Gemäß des bereits veröffentlichten Spielplanes könnte der TSV bereits in der Anfangsphase der neuen Spielzeit den Grundstock für den weiteren Saisonverlauf legen. Nachdem man am ersten Spieltag beim Kabelhorst-Schwienkuhler SC antreten muss, folgen drei Heimspiele. Zuerst geht es gegen den TSV Malente II, anschließend geht es gegen die stark einzuschätzende Bujendorfer SpVg. und gegen den TSV Schönwalde, der sich gemeinsam mit dem TSV aus der Kreisliga verabschieden musste. Im Monat Oktober ist dann Derbyzeit angesagt. Der TSV Heiligenhafen muss auswärts bei der SpVgg. Putlos auflaufen, der darauffolgende Auswärtskick findet in Großenbrode statt.

Das Team

Zugänge: Nils Lemburg, Linus Sehne (beide SV Neukirchen).

Abgänge: Finn Severin (Oldenburger SV), Jan-Eric Kränzke (suspendiert).

Tor: Fabian Jacobs (29), Rene Deutsch (24).

Abwehr: Lasse Monroy (26), Kevin Reiner (27), Florian Vesper (28), Florian Kirchner (26), Lars Jans (21), Kai Butzke (21), Johann Röper (24), Michel Pott (21).

Mittelfeld: Daniel Senger (30), Christian Heinritz (31), Jan Aepinus (33), Henrik Kränzke (22), Oliver Hense (23), Kevin Zielinski (22), Nils Lemburg (32).

Angriff: Christoph Bork (29), Henry Baßmann (27), Binyam Berhe (22), Jannik Uecker (26), Linus Sehne (23).

Trainer: Americo Antunes (im dritten Jahr).

Co-Trainer: Bernd Kroll (im ersten Jahr), André Senger (im ersten Jahr).

Torwarttrainer: Rune Hinrichsen (im siebten Jahr).

Fußballobmann: Daniel Senger (im dritten Jahr).

Durchschnittsalter: 26,0 Jahre.

Favoriten: Bujendorfer SpVg., SV Großenbrode, SG Insel Fehmarn II.

Saisonziel: Meisterschaft.

Vorjahresergebnis: 14. Platz in der Kreisliga.

Vorbereitung: 2:4 SC Hansa 11, 4. Platz Sundcup, 1:5 Germania Walsrode, Bujendorfer SpVg. (Kreispokal, 6. August).

HP-Prognose: 4. Platz.

Das Programm

13.08. Kabelhorst-S. SC (A)

20.08. TSV Malente II (H)

23.08. Bujendorfer SpVg. (H)

03.09. TSV Schönwalde (H)

10.09. SG Baltic (A)

17.09. SG Lütjenburg/B. II (H)

24.09. SG Insel Fehmarn II (A)

01.10. TSV Lensahn II (H)

08.10. SpVgg. Putlos (A)

15.10. SV Hansühn (H)

22.10. SV Großenbrode (A)

29.10. FC Riepsdorf (H)

03.11. SG Lütjenburg/B. I (A)

12.11. TSV Malente II (A)

19.11. Kabelhorst-S. SC (H).

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