1:3 gegen Oldenburg II – Insulaner ohne Mittel gegen Marc Gottorf

Bitterer Rückschlag für den RSV

Christian Höft (r.) und der RSV mussten eine bittere Niederlage einstecken. Foto: mc

Von Marcus Christoph LANDKIRCHEN  • Der RSV Landkirchen (Kreisliga) hat es in diesen Tagen wahrlich nicht einfach: Erst das vom SV Großenbrode eingeleitete Protest-Verfahren, das für den RSV einen Abzug von sechs Punkten nach sich ziehen kann (wir berichteten).

Und nun kommt mit der 1:3 (1:1)-Heimschlappe gegen Oldenburg SV II noch ein empfindlicher sportlicher Rückschlag hinzu. Aus den neun Punkten, die sich der RSV als Ziel für die ersten drei Spiele nach der Winterpause gesetzt hatte, könnten unter Umständen null werden. In Sachen Kreisliga-Quali würde es dann ganz eng werden.

Entscheidender Mann der Partie war ohne Frage Marc Gottorf, der an allen drei Oldenburger Toren beteiligt war. Das erste gelang ihm bereits in der zweiten Minute. Beim 1:2 gab er eine scharfe Hereingabe in die Mitte des RSV-Strafraums, die Jan Ufer unglücklich ins eigene Tor lenkte (69.). Und schließlich machte er fünf Minuten vor Schluss mit einem lässigen Lupfer, bei dem sich RSV-Libero Marco Schneider foppen ließ, alles klar. Pech für den RSV, dass das Spiel der OSV-Ersten gegen Sereetz ausfiel und Gottorf somit bei der Reserve mitkicken konnte. Auch ansonsten stand die Partie für die Landkirchener unter keinem guten Stern, mussten sie doch auf Stürmer Torben Müller verzichten (Muskelprobleme). Das war nicht zu kompensieren. Im Tor half im Übrigen Routinier Waldemar Drawski aus.

In der ersten Halbzeit verlief das Spiel ausgeglichen. Der RSV verkraftete den frühen Rückschlag gut und kam durch Pieter Fleischer zum verdienten Ausgleich (20.). Es gab Chancen auf beiden Seiten. Bis zur Pause sollte es aber beim 1:1 bleiben.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Gäste tonangebend. In dieser Phase hatten die Insulaner Glück, keinen Gegentreffer zu fangen. In der 68. Minute hatte Andi Bruhn die große Chance, den RSV in Führung zu bringen. Aber freistehend schoss er drüber. So kam es anders. Nur eine Minute später unterlief Ufer erwähntes Eigentor. In der Folgezeit war der RSV nicht in der Lage, die Oldenburger ernsthaft in Gefahr zu bringen.

RSV: Drawski – Schneider – Durante (72. Ahlers), Rahlf, Ufer (82. Köll) – Fleischer, Jährig, Jahn – Höft – Schulz (60. Bruhn), Navers. Beste Spieler: Fleischer, Jährig. Schiedsrichter: Sarau (Lensahn), gut. Tore: 0:1 (2.) Gottorf, 1:1 (20.) Fleischer, 1:2 (69./ ET) Ufer, 1:3 (85.) Gottorf.

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