Rune Jaekel (l.), hier in der Partie gegen die SpVgg. Putlos, gehört mit seinen 23 Jahren bereits zu den erfahrenen Spielern im Kader des TSV Gremersdorf. ·
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Rune Jaekel (l.), hier in der Partie gegen die SpVgg. Putlos, gehört mit seinen 23 Jahren bereits zu den erfahrenen Spielern im Kader des TSV Gremersdorf. ·

Rückblick: TSV Gremersdorf mit zwei grundverschiedenen Halbserien / Sturmduo Steinfeld/Höppner top

Mit Erfolgsserie die Wende geschafft

GREMERSDORF · Für den TSV Gremersdorf ist Platz sieben in der Endabrechnung ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis. Die Aufgabe für Neu-Trainer Dietmar Lübcke war nach dem Abstieg aus der Kreisliga nicht leicht, denn für den Neuanfang musste erst einmal ein Team aus vorwiegend jungen Spielern geformt werden.

Zwei Siege zu Beginn der Saison ließen frühzeitig Optimismus einkehren, der dann jedoch recht schnell der Ernüchterung wich. Bis Mitte Oktober ging es eigentlich nur noch bergab, denn aus den folgenden neun Spielen holte man gerade mal vier Zähler, sodass man sich nach den gruseligen Niederlagen gegen Eutin 08 II (2:5) und beim SC Kabelhorst-Schwienkuhl (3:7) auf einem 13. Platz wiederfand.

Pflichtsiege gegen den Griebeler SV (3:1) und beim TSV Süsel (6:0) verschafften wenigstens etwas Luft, doch ein wirklicher Umschwung wollte sich bis zur Winterpause nicht einstellen, wenngleich man doch noch einige wichtige Siege gegen Harmsdorf (1:0), in Putlos (2:0) und gegen BSG Eutin (4:2) erzwingen konnte.

Sieben Siege in Serie

Im neuen Jahr fand man endlich die Formation, mit der die zuvor recht unkonstanten Leistungen im Sturm ein Ende hatten. Fabian Steinfeld war nach langer Verletzungspause zurückgekehrt und ihm mit Tim Höppner die optimale Ergänzung zur Seite gestellt worden. Mit sieben Siegen in Serie (einschließlich dem mit 2:0 gewerteten Spiel gegen den TSV Schönwalde) startete die Lübcke-Elf richtig durch und zeigte, was in ihr steckt. Es waren natürlich auch Gegner dabei, die man einfach schlagen muss, doch es gewinnt nicht jeder 2:0 in Bosau oder 1:0 beim Sereetzer SV II. Doch in der zweiten Saisonhälfte zeigte sich auch die Defensivabteilung mit einem starken Timo Stich im Tor und Rune Jaekel auf der Liberoposition recht gefestigt. Was noch fehlt, ist eindeutig die Ruhe im Spiel. Hier mangelt es den Youngstern noch an Geduld.

Zum Saisonabschluss gab es dann noch einmal ein 1:2 gegen den Dritten BCG Altenkrempe sowie ein 1:4 beim überragenden Meister SpVg. Pönitz. Doch das fiel eigentlich nicht mehr ins Gewicht. Eine noch bessere Platzierung hatte die junge Lübcke-Elf eindeutig schon im ersten Drittel der Saison verspielt.

Eine Verbesserung darf es durchaus in der Fair-Play-Wertung geben. Hier belegen die Gremersdorfer Rang neun, wobei sie drei Ampelkarten und auch noch drei Rote Karten kassierten. Das ist eindeutig zu viel.

Da in der neuen Spielzeit weitere Spieler aus den A-Junioren nachrücken, darf man gespannt darauf sein, welchen Weg die junge Truppe einschlagen wird. Nach unten darf es eigentlich nicht gehen, vielmehr ein wenig nach oben. - hö

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