SpVgg. Putlos beim 0:4 gegen Spitzenreiter NTSV Strand 08 II 90 Minuten lang in der Defensive

Und ganz weit weg mit dem Ball

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Die letzte Aktion des Stranders Carsten Larsen (l.), der kurz vor der Pause nach einem Zweikampf mit Benny Roski (r.) verletzt vom Platz musste. ·

DANNAU · Die Kreisliga-Partie zwischen der stark abstiegsbedrohten SpVgg. Putlos und dem designierten Meister NTSV Strand 08 II war nichts für Fußball-Ästheten. Auf der einen Seite stand der Gastgeber, der nur darauf bedacht war, das Ergebnis einigermaßen erträglich zu gestalten, auf der anderen Seite ein viel zu oft einfallslos anrennender Gast. Am Ende hieß es 0:4 (0:1), mit dem die Putloser gut leben konnten.

Als Putlos-Trainer Carsten Pikelj nach der Halbzeitpause aus der Kabine kam, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Sein Team hatte es dem fast pausenlos im Ballbesitz befindlichen Gast nicht einfach gemacht. Nur ein einziges Mal hatte Torwart Sven Flindt hinter sich greifen müssen, als Manuel Plähn im Strafraum gekonnt auf Maikel Kowski (40.) zurückspielte und dieser zum 0:1 einschoss. Endlich hatten die Strander einmal mit Übersicht gespielt – und schon war die Lederkugel drin. Zuvor hatten die Gastgeber relativ leichtes Spiel besessen, denn die immer wieder hoch in den Strafraum getretenen Bälle waren einfache Beute der langen Putloser Hinterreihe geworden. Im Angriff der Pikelj-Elf war natürlich gar nichts los, oberstes Ziel war bekanntlich das Verhindern von Gegentreffern.

Nach der Pause bekleckerten sich die Strander weiterhin nicht mit Ruhm, doch ließen sie ihre spielerischen Fähigkeiten öfter aufblitzen. So erhöhte Manuel Plähn (54.) auf Zuspiel von Arne Becker auf 0:2. Beim 0:3 von Daniel Vahl (81.) war Becker erneut Wegbereiter, ehe Vahl (84.) schließlich eine Kowski-Ecke per Kopf zum Endstand abschloss.

Die Putloser agierten am Ostermontag im Rahmen ihrer Möglichkeiten, während die Gäste, die allerdings auch nie wirklich gefordert wurden, ihre Fähigkeiten nur im Ansatz zeigten.

Putlos: Flindt – Schlüter – Mess, A. Roski – Albert, Prieß, Liebe, B. Roski, Michalski (84. Stölk), Jäkel – Ammar (46. Bakabala).

Beste Spieler: B. Roski, Mess.

Schiedsrichterin: Wildfang (TSV Dahme), gut.

Tore: 0:1 (40.) Kowski, 0:2 (54.) Plähn, 0:3 (81.) und 0:4 (84.) Vahl. · hö

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