Verbandsliga Süd: 2:0 gegen Kücknitz

Gremersdorf glückt der „Kaltstart“

GREMERSDORF (hö) · Nach fast viermonatiger Spielpause starteten die Frauen des TSV Gremersdorf am Sonnabend in die Rückserie der Verbandsliga Süd. Ohne ein einziges Vorbereitungsspiel bestritten zu haben, glückte der „Kaltstart“ gegen den TSV Kücknitz mit einem 2:0 (0:0). Für die Klinckhamer-Elf war es der fünfte Heimsieg im fünften Spiel auf eigenem Platz.

Im ersten Spielabschnitt hatte aber beide Teams stark damit zu kämpfen, überhaupt Tritt zu fassen. Die lange Winterpause steckte allen in den Gliedern, fußballerisch war der Kick bis zur Pause recht niveaulos.

Erst im zweiten Spielabschnitt kam mehr Zug in die Aktionen der Gastgeberinnen. Hier zahlten sich auch einige Umstellungen aus. So rückte Astrid Piegenschke ins Mittelfeld, um mehr Druck nach vorn zu entfalten, während Mandy Carbuhn umsichtig die Abwehr dirigierte. Zudem kam mit Carina Wilken mehr Gefahr für die Kücknitzer Abwehr auf. Wilken (48.) war es auch, die auf der rechten Seite gut angespielt wurde, sich mit einer schönen Einzelleistung in Schussposition brachte und den Führungstreffer erzielte.

Das Spiel der Gastgeberinnen gewann nun mehr an Sicherheit. Für die Entscheidung sorgte schließlich Steffi Kosik (70.), die aus der Distanz zum 2:0 traf. In der Schlussphase (75.) schickte der Unparteiische noch eine Kücknitzer Spielerin, die eine Mitspielerin beleidigt haben soll, mit einer roten Karte vom Platz. „Das wäre nicht nötig gewesen“, reagierte TSV-Trainer Dietrich Klinckhamer mit einer gewissen Unverständnis auf die Schiedsrichterentscheidung.

TSV: Sellmann – Piegenschke – Annika Seidenkranz, B. Albrecht – Grönwald, Kosik, Anne Seidenkranz, Glowacki, Carbuhn – Bösherz, Reimers. Eingew.: Wilken, Hintz.

Beste Spielerinnen: geschl. Mannschaftsleistung.

Schiedsrichter: Schwanke (TSV Gremersdorf), sprang für den nicht erschienenen angesetzten Unparteiischen ein.

Tore: 1:0 (48.) Wilken, 2:0 (70.) Kosik.

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