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Fynn Wormsdorf (l.) und der SV Großenbrode haben alle fünf Saisonspiele für sich entscheiden können.

Bei Großenbrode platzt der Knoten im zweiten Durchgang: 4:0-Erfolg über Wentorf

Die Serie hält: SVG siegt erneut

Großenbrode -ra- Der SV Großenbrode hat auch im fünften Saisonspiel seine weiße Weste gewahrt und den fünften Sieg eingefahren. Gegen den TSV Wentorf hat sich die Mannschaft von Coach Andreas Werner in der ersten Halbzeit noch schwer getan, im zweiten Durchgang platzte dann der Knoten und die Grün-Weißen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Am Ende gab es einen deutlichen 4:0 (0:0)-Erfolg, der die Punkte 13 bis 15 in der A-Klasse bedeutete. Die Elf vom Sund bleibt damit auf Rang zwei hinter dem punktgleichen SC Cismar.

Bei herbstlichem Schmuddelwetter sahen die Zuschauer in den ersten 45 Minuten eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Wie aus dem Nichts sprang der Ball in der fünften Minute an die Latte des Großenbroder Gehäuses, doch es sollte die letzte gefährliche Offensivaktion des TSV vor dem Halbzeitpfiff sein. Die Gäste agierten fast ausschließlich mit langen Bällen, die aber viel zu unpräzise gespielt wurden. Etwas besser machten es die Großenbroder, die durch einen Schuss von Heiko Simonsen zu einer ersten Torannäherung kamen (8.). In der Folgezeit besaß der SVG mehr Ballbesitz, leistete sich aber zahlreiche Unkonzentriertheiten im Spielaufbau. Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe die Hausherren nach einem Freistoß von Eric Reise zu einer weiteren Tormöglichkeit kamen. Der Torhüter der Wentorfer war in dieser Szene aber auf dem Posten.

Die Partie plätscherte in der Folgezeit dahin, der SVG konnte kein Kapital daraus schlagen, dass er etwas mehr Spielanteile besaß. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff hätte Florian Schwartz seine Farben in Führung schießen können: Nach einem Eckball kam er zum Abschluss, doch ein Wentorfer konnte den Schuss im letzten Moment noch blocken (43.).

„Ich war nicht zufrieden mit der ersten Hälfte“, erklärte SVG-Coach Andreas Werner nach der Partie, dessen Worte in der Halbzeitpause anscheinend gut gewählt waren. Seine Truppe spielte nach Wiederanpfiff besser und zielstrebiger nach vorne. Und die Belohnung gab es prompt: Nach einem Foul an Florian Schwartz zeigte Schiedsrichter Marvin Neumeier auf den Punkt. Enéias Kardel trat zum Elfmeter an und verwandelte den Ball zum 1:0 (48.). en Großenbrodern geplatzt und die Spielfreude der vergangenen Wochen kam zurück. Tom Deiterding erhöhte in der 62. Minute auf 2:0, ehe Eric Reise nur vier Minuten später das 3:0 folgen ließ – die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Lukas Weilandt elf Minuten vor dem Ende mit dem 4:0 (79.) Die Großenbroder konnten es sich leisten, zahlreiche weitere Chancen auszulassen. So verschoss Enéias Kardel noch einen Elfmeter.

„Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Da haben wir endlich angefangen, Fußball zu spielen. Insgesamt hätte unser Sieg noch um zwei Tore höher ausfallen müssen, denn beste Möglichkeiten wurden fahrlässig nicht genutzt“, bilanzierte der Großenbroder Coach, der sich natürlich trotzdem über die starke Serie seiner Jungs freute. Am kommenden Wochenende soll der sechste Sieg her. Dann muss die Werner-Elf zum Tabellenletzten nach Altenkrempe reisen, der aktuell minus drei Zähler auf dem Konto hat.

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