3:0 gegen Preußen Reinfeld schon der fünfte Sieg in Serie / Abstiegszone ist in weite Ferne gerückt

OSV mit Hack auf der Erfolgswelle

Voller Einsatz bis zur letzten Minute: Christian Reise (r.) erkämpft sich den Ball, den er noch nach vorn schlagen kann.

OLDENBURG (hö) • „Mensch, 15 Punkte“, konnte es André Hack, seit vier Wochen Trainer des Oldenburger SV, der gestern in überzeugender Manier mit 3:0 (2:0) gegen Reußen Reinfeld gewann, kaum fassen, dass der OSV im fünften Spiel unter seiner Regie den fünften Sieg holte. In nur 30 Tagen ist der OSV von einem potenziellen Abstiegskandidaten zu einer festen Größe der

Bezirksoberliga mutiert.

Und auch gestern spielte die Hack-Truppe mutig nach vorn. Große Laufbereitschaft und hohe Motivation zeichneten das Team gegen die spielstarken Reinfelder aus. Und schon in der 7. Minute erzielte der stark aufspielende Lars Gerkens nach einer gelungenen Einzelleistung mit einem strammen Schuss ins lange Eck die Führung.Auch danach ruhten sich die Gastgeber nicht auf diesen knappen Vorsprung aus. Es ging weiter nach vorn, immer wieder ermuntert von André Hack an der Seitenlinie. Der Lohn blieb nicht aus. So erzielte Felix Wenn (40.) auf Zuspiel von Alexander Kortz von der Strafraumgrenze das 2:0.

Im zweiten Spielabschnitt ließen es die Platzherren nicht ruhiger angehen, Reinfeld wurde weiter unter Druck gesetzt. Locker und leicht hätte man den dritten Treffer erzielen können, doch Besnik Prvetika (48.) traf mit einem Heber nur den Pfosten und auch Felix Wenn (49.), Christian Reise (60., 63.), Besnik Prvetica (64.) und Patrick Gütschow (65.) fehlte im Abschluss mitunter das Glück.

Die Gäste waren zwar ständig um eine Ergebniskosmetik bemüht, doch mehr als einen guten Distanzschuss von Andre Kutschke (62.), den OSV-Keeper Marcel Heisler meisterte, hatten sie nicht zu bieten. Im Abschluss blieben sie bis zum Schluss harmlos.Ganz anders der OSV, der sich nicht mit dem 2:0 zufriedengab. So erzielte Christian Reise (93.) noch das 3:0 für seine Farben – wenn‘s läuft, dann läuft‘s eben.

„Jetzt wollen wir auch den Sieg gegen Sereetz“, blickte Hack dann auch schon auf das nächste Nachholspiel seiner Elf, das am Mittwoch (19 Uhr) ansteht.

OSV: Heisler – Gerkens, Gottorf, Hasler, S. Schlüter (89. Petyrek) – Wenn (74. Buck), Nielsen, Reise, Prvetica – Gütschow, Kortz.

Beste Spieler: Gerkens, Kortz.

Schiedsrichter: Pufahl (Müssen), in Ordnung.

Tore: 1:0 (7.) Gerkens, 2:0 (40.) Wenn, 3:0 (93.) Reise.

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