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Und schon wieder Jubel: Die A-Junioren des Oldenburger SV mit der Meistertafel.

Meisterlich: A-Junioren des Oldenburger SV zum Saisonausklang 13:5 gegen den TSV Kronshagen

Mit Handballergebnis verabschiedet

OLDENBURG · Zum Abschluss einer überragenden SH-Liga-Saison, die für den Aufsteiger mit dem überraschenden Titel und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga endete, fertigten die A-Junioren des Oldenburger SV den TSV Kronshagen noch einmal mit 13:5 (3:3) ab. Eigentlich ein Handballergebnis im Jugendbereich, doch es wurde auf dem Oldenburger Kunstrasen wirklich Fußball gespielt.

Beim Halbzeitpfiff hatte noch niemand erahnen können, dass es dieses Torfestival geben würde. Ein 6:6 schien vielleicht im Bereich des Möglichen, da es beide Teams zum Saisonschluss recht locker angingen, wobei die Gäste im ersten Spielabschnitt die bessere Spielanlage zeigten und nicht unverdient nach gut einer halben Stunde in Führung gegangen waren. Der OSV machte es teilweise doch zu lässig, wie ein vergebener Handelfmeter – Gästetorwart Dennis Brömme lenkte die Lederkugel gegen den Pfosten – von Rico Bork (42.) verdeutlichte. Allerdings machte es Bork mit dem Pausenpfiff besser, als er einen Freistoß aus 20 Metern zum 3:3 ins netz setzte.

Nach der Pause war es dann nur noch ein lockeres Trainingsspielchen für die Kofski-Elf, die gegen eine auseinanderbrechende Kronshagener Truppe Tor um Tor schoss. OSV-Keeper Thor Arne Höfs (47.) durfte sich sogar erfolgreich als Strafstoßschütze versuchen, während Manuel Hesse (69.) in den Genuss kam, mit dem 9:3 sein erstes Tor zu schießen. Verständlich groß war sein Jubel. Das Trikot flog in die Luft, im Anflug war dann sogleich die gelbe Karte, doch das störte nicht weiter.

Erwähnenswert war schließlich noch die Einwechslung von Kapitän Freddy Kaps, der nach seiner schweren Knöchelverletzung noch die letzten fünf Minuten mit auflaufen konnte.

Dann war Schluss und Klaus Dobro als Vertreter des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes durfte dem Erfolgsteam die Meistertafel überreichen. In seinen Glückwünschen bezeichnete er die Oldenburger Erfolgsstory als fast schon „märchenhaft“. In der Regionalliga soll das Märchen in der kommenden Saison nun fortgesetzt werden.

Am letzten Mittwoch hatte der Vorstand des OSV endgültig grünes Licht gegeben für das Abenteuer Regionalliga (wir berichteten).

OSV: Höfs – Kirschnick, Dietz, Matzen, Domnik – Robbes, Kränzke – Bork, Petersen, Jespersen – Marquardt. Eingew.: Pape, Höper, Hesse, Kaps.

Beste Spieler: geschl. Mannschaftsleistung.

Schiedsrichter: Meyer (VfL Bad Schwartau), gut.

Tore: 1:0 (3.) Bork, 1:1 (9.) Azemi, 2:1 (15.) Marquardt, 2:2 (27.) Azemi, 2:3 (35.) Töppe, 3:3 (45.) Bork, 4:3 (47./FE) Höfs, 5:3 (51.) Petersen, 6:3 (55.) Bork, 7:3 (57.) Petersen, 8:3 (66.) Jespersen, 9:3 (69.) Hesse, 10:3 (71.) Robbes, 11:3 (74.) Bork, 11:4 (78.) Balcer, 12:4 (83.) und 13:4 (84.) Jespersen, 13:5 (89.) Schmidt. ·

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