Klare 0:5-Niederlage – Personalnot: Trainer Klaus Herzog mit der Nummer 12

Heiligenhafen hat gegen Neustadt nichts zu bestellen

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Mächtig Betrieb im TSV-Strafraum, wo Keeper Michael Zeigner bedrängt wird. ·

Heiligenhafen - Von Normen NoffkeHEILIGENHAFEN · Nichts zu bestellen in der Kreisliga hatte der TSV Heiligenhafen, der sich gegen den TSV Neustadt eine 0:5 (0:1)-Niederlage einfing. Eine gute Stunde konnten die Warderstädter einigermaßen gegenhalten, danach wurde das Ergebnis noch standesgemäß.

Wie so oft in jüngster Vergangenheit, musste sich Trainer Klaus Herzog wieder eine Mannschaft zusammenbasteln. Neben den Akteuren, die er zum Anstoß auf das Feld schickte, hatte sich Herzog das Trikot mit der Nummer 12 selbst übergestreift. In der Pause kamen noch Spieler aus der Zweiten dazu, die bereits um 13 Uhr in Neukirchen kickte.

Die Platzherren vertrauten ganz auf ihre Defensivabteilung. Vorne ließ Herzog Daniel Grunert agieren, mit den restlichen Spielern machte der TSV den Laden hinten dicht. Die Gäste taten sich unheimlich schwer. So dauerte es bis zur 37. Minute, bis die Neustädter ihre erste nennenswerte Torchance hatten. Doch Michael Zeigner, der gestern das Tor der Warderstäter hütete, war auf dem Posten und klärte einen Schuss mit den Beinen. Sechs Minuten später musste sich Zeigner das erste Mal geschlagen geben. Erneut klärte Zeigner einen Schuss auf der Linie, doch im Nachsetzen reagierte Dario Tegler am schnellsten. Tegler wurde nicht angegriffen und schoss die Kugel (43.) durch die Beine von Zeigner, der sich dabei noch verletzte und behandelt werden musste, zum 0:1 in die Maschen. Die Gastgeber fuhren kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einen Konter. Beim Torabschluss wurde Alpaslan Akyavuz im letzten Moment der Ball von Mike Klukas vom Fuß gespitzelt (44.). Bei der anschließenden Ecke von Kevin Zielinski köpfte Akyavuz den Ball am Neustädter Tor vorbei.

Kurz nach dem Wiederbeginn erhöhten die Gäste auf 0:2. Ein von der linken Seite flach ausgeführter Freistoß von Jan-Hendrik Malzkeit ging an Freund und Feind vorbei und landete auf direktem Wege im Tor (49.). Nach einem Eckball von Sascha Meyer, der über die ganze Spielzeit von Alpaslan Akyavuz gedeckt wurde und dadurch nicht viele gelungene Aktionen hatte, war der lange Marek Thomsen zur Stelle und erzielte per Kopf das 0:3 (60.). Die Platzherren mussten sich nach diesem Gegentreffer nun endgültig geschlagen geben. Mit vereinzelten Offensivaktionen waren sie jedoch bemüht, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, doch das klappte gestern nicht. Mit einem Doppelschlag des eingewechselten Jan-Olav Peter schraubten die Neustädter das Endergebnis noch auf 0:5 hoch. Einen Schuss von Kevin Langbehn konnte Zeigner noch abwehren, beim Nachschuss von Peter hatte er keine Abwehrmöglichkeit – 0:4 (79.). Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte Peter nur 90 Sekunden später, er schloss einen Konter zum 0:5 (81.) erfolgreich ab.

TSV: Zeigner – F. Kirchner (57. Preuß), Aepinus, Sachau, Fiedler – Akyavuz – Monroy, Heinritz, Wolkenhaar, K. Zielinski – Grunert.

Beste Spieler: K. Zielinski, Akyavuz.

Schiedsrichter: Kornetzky (TSV Fissau), sehr gut.

Tore: 0:1 (43.) Tegler, 0:2 (49.) Malzkeit, 0:3 (60.) Thomsen, 0:4 (79.) und 0:5 (81.) Peter.

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