3:0 gegen SV Fehmarn / Heringsdorf 2:3 in Gremersdorf

Heiligenhafen kompakt

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Torben Senger (r.) setzte beim TSV Heiligenhafen wichtige Akzente in der Offensive. Aus der Distanz erzielte er auch das 2:0.

HEILIGENHAFEN (hö) · Der TSV Heiligenhafen nutzte gestern Nachmittag die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. So empfing die Zduneck-Elf auf dem heimischen Kunstrasen den SV Fehmarn zu einem Test, den die Warderstädter verdient mit 3:0 (0:0) gewannen.

Auch ohne Lars Rathke (Dienst) und Florian Sachau (Kuba-Urlaub) präsentierten sich die Warderstädter recht kompakt. Ein Klassenunterschied war wirklich nicht zu erkennen. Allerdings fehlten den Gästen, bei denen Neu-Coach Karsten Jark erst eine Trainingseinheit abhalten konnte, wichtige Spieler wie Mathias Anders, Thomas Warner, Lutz Konrad oder Michael Koppensteiner.

Schon im ersten Spielabschnitt lagen die klareren Einschussgelegenheiten auf Seiten der Gastgeber, wenngleich die Gäste auch zu Möglichkeiten kamen.

Das dickste Ding für die Insulaner hatte Fabian Unger (55.) auf dem Fuß, als er freistehend am reaktionsschnellen Pascal Diouri im TSV-Tor scheiterte. Im Anschluss schien der Jark-Elf etwas die Puste auszugehen, zumal Henry Baßmann (65.) nach einer Ecke per Kopf das 1:0 und wenig später Torben Senger (69.) per Distanzschuss das 2:0 erzielten. Tobias Albrecht (72.) erhöhte per Abstauber sogar noch auf 3:0.

Ein äußerst kurzfristig terminiertes Freundschaftsspiel bestritten gestern Nachmittag auch noch der TSV Gremersdorf und der SV Heringsdorf. Auch hier behielt mit dem TSV Gremersdorf der klassentiefer spielende Verein mit 3:2 (2:0) die Oberhand.

Der Verbandsligist verschlief die erste Hälfte komplett und brauchte sich nicht zu beschweren, dass er nach Toren von Patrick Eichholz (12.) und Timo Schulz (22.) mit 0:2 im Hintertreffen lag. Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Gäste, bei denen Dennis Schmedemann und Enis Gashi für das bis dahin enttäuschende Sturm-Duo Gebert/Ruske kam, das Kommando. Trotzdem gelang Alexander Schlüter (70.) noch das 3:0, ehe Schmedemann (85.) und Gashi (90.) verkürzen konnten.

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