Nach 5:0 in Bosau und Malenter Niederlage darf weiterhin von Platz zwei geträumt werden

Heiligenhafen verbessert trotz 1:3 in Sarau seine Ausgangslage

HEILIGENHAFEN (hö) • Der TSV Heiligenhafen musste über die Osterfeiertage durch ein Wechselbad der Gefühle gehen.

Zunächst gab es Ostersonnabend eine kaum einkalkulierte 1:3 (1:0)-Niederlage beim TSV Sarau, zwei Tage später rehabilitierten sich die Warderstädter mit einem sicheren 5:0 (3:0) beim Bosauer SV. Da gleichzeitig der TSV Malente beim RSV Landkirchen mit 0:3 verlor, sind die Chancen auf den zur Relegation berechtigenden Kreisliga-Platz zwei weiter gestiegen.

Mit Handball-Torwart Rune Hinrichsen – spielt beim TSV in der Kreisklasse, hütete vor einigen Jahren aber schon einmal das Fußballtor – agierte die Deckung der Warderstädter in Bosau viel sicherer als noch in Sarau, wo der unerfahrene Fabian Jacobs, der den gesperrten Frederik Kohlscheen vertrat, an allen drei Gegentoren nicht ganz schuldlos war.

Zudem war der TSV wesentlich engagierter und im Zweikampfverhalten konsequenter. Und vorne machte Tim Ruland (9., 30.)  mit zwei Treffern frühzeitig alles klar. Noch vor dem Seitenwechsel netzte Andreas Bahr zum 0:3 ein. Im zweiten Spielabschnitt ließen die Warderstädter nicht nach und erhöhten durch Enis Gashi (52.) auf 0:4. Und schon nach einer Stunde stand es 0:5, als Maik Lindhorst einen an Patrick Jogszys verschuldeten Strafstoß verwandelte.

TSV: Hinrichsen – Riecke – Sachau, Kohlscheen (46. Markmann) – Ruge, Bahr (67. Reiner), Lindhorst, Jogszys, Heinritz – Ruland (70. D. Senger), Gashi.

Beste Spieler: Jogszys, Ruland.

Schiedsrichter: Luck (Oldenburger SV), gut.

Tore: 0:1 (9.) und 0:2 (30.) Ruland, 0:3 (40.) Bahr, 0:4 (52.) Gashi, 0:5 (60./FE) Lindhorst.

Alles andere als angetan war Trainer Detlef Berger 48 Stunden zuvor, als man trotz einer guten ersten Hälfte, in der Enis Gashi (25.) auf Vorlage von Tim Ruland den Führungstreffer besorgt hatte, in den letzten 20 Minuten noch drei Punkte aus der Hand gab.

Einen Grund sah Trainer Detlef Berger darin, dass am Ende die Kraft fehlte, denn mit der Trainingsbeteiligung zeigt sich der Coach derzeit nicht zufrieden. Wenn dann auch noch individuelle Fehler hinzukommen, dann kann man auch in Sarau ein sicher geglaubtes Spiel ganz schnell aus der Hand geben.

Zu allem Überfluss holte sich Tim Seifert nach Spielschluss auch noch die Rote Karte ab, als er meinte, dem Unparteiischen noch etwas mitteilen zu müssen.

TSV: Jacobs – Riecke – Sachau, Kohlscheen – Ruge, Bahr (80. D. Senger), Lindhorst (67. Reiner), Jogszys (75. Seifert), Heinritz – Ruland, Gashi.

Bester Spieler: Kohlscheen.

Gelb-Rote Karte: (85.) Ruland (Heiligenhafen), wegen Meckerns.

Rote Karte: (nach Spielschluss) Seifert (Heiligenhafen), wegen Schiedsrichterbeleidigung.

Schiedsrichter:  Rosenfeldt (Ahrensbök), schwach.

Tore: 0:1 (25.) Gashi, 1:1 (68.) Jürgens, 2:1 (70.) Stenzel, 3:1 (80./FE) Wilken.

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