Landesliga-Spitzenreiter macht mit 4:1-Heimsieg gegen Klausdorf alles klar

Der OSV ist Meister

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Marcel Schröder verpasst seinem Trainer Andi Brunner eine Bierdusche.

Oldenburg –Von Lars Braesch- Der Oldenburger SV ist Meister in der Landesliga Holstein. Sein Meisterstück machte der OSV am Sonnabend vor 210 Zuschauern mit einem 4:1 (2:0)-Heimsieg gegen den TSV Klausdorf perfekt.

Um 16.46 Uhr pfiff Schiedsrichter Patrick Schwengers (TSV Travemünde) die Partie ab. Großer Jubel bei OSV-Coach Andreas Brunner, für den es von seinem Sohn Lars die erste Bierdusche gab. Auch Verteidiger Marcel Schröder ließ es sich nicht nehmen, seinem Trainer mit einem großen Bierglas eine Dusche zu verpassen. „Ich wollte extra deswegen nicht eingewechselt werden“, verriet „Schrödi“ der HP. In der Schlussphase schlichen sich beide Spieler ins OSV-Clubheim und schleppten gemeinsam mit OSV-Jugendwartin Sarah Hoppe vier Bierkrüge zur Bank. Hinter dem Südtor zeigten die OSV-Ultras eine beeindruckende Pyro-Aktion, während die Mannschaft im Mittelkreis die Meister-T-Shirts mit der Aufschrift: „Ihr wart nur PR für unsere Meisterschaft – Landesligameister 2018/19“ überstreifte. Auf der Rückseite: „Ihr könnt uns die Nudel putzen – Double 2018/2019“. Die Mannschaft bedankte sich auch beim OSV-Fanclub für die Unterstützung. Der OSV-Fanclub hatte unter Vorsitz von Wolfgang „Ringo“ Kudling bereits während des Spiels ein Banner entrollt: „Danke Andi! Double 2019“. Danach ging es zu den OSV-Ultras, wo Malte Eichholz eine lautstarke „Humba“ anstimmte. Es folgte eine Meisterparty bis in die frühen Morgenstunden. Mit einem Frühschoppen beim Oldenburger Griechen wurden die Meisterfeierlichkeiten gestern Morgen fortgesetzt.

Der OSV spielte im vorletzten Heimspiel voll auf Sieg. In der siebten Spielminute vereitelte TSV-Keeper Tobias Paulat zwei Chancen von Rico Bork und Danny Cornelius. Auf der anderen Seite verhinderte OSV-Keeper Felix Prokoph mit einer starken Parade das 0:1 durch Marvin Schäfer (11.). Knapp über das TSV-Gehäuse hinweg flog ein Schuss von Daniel Junge aus 23 Metern (18.). Dann spielte OSV-Verteidiger Julian Brauer einen genialen Pass auf Danny Cornelius in die Spitze. Cornelius spielte zwei TSV-Abwehrspieler aus und zog ab. Mithilfe des Innenpfostens überquerte die Kugel die Torlinie (19.). Ein Freistoß von Kevin Wölk segelte knapp über das Gästetor hinweg (34.), anschließend verpasste Mats Klüver aus kurzer Distanz das 2:0 (35.). Dies besorgte Cornelius per Foulelfmeter. Vorausgegangen war ein Foul an Rico Bork (41.). Nach der Pause gab es erneut Elfmeter für die Hausherren. Brauer wurde von Finn Schlie gefoult. Wieder trat Cornelius an. Der Ball knallte an die Latte (54.). Junge erhöhte auf 3:0 (57.). Nach einem Abwehrfehler der Gäste schnappte sich Cornelius den Ball. Der OSV-Mittelfeldspieler war bereits am TSV-Keeper Paulat vorbei und passte völlig uneigennützig noch einmal quer auf Junge, der das Leder zum 4:0 versenkte (63.). Damit waren die allerletzten Zweifel an der Meisterschaft endgültig ausgeräumt. Für einen guten Auftritt belohnte sich der TSV durch Marc Zeller mit dem Ehrentreffer (73.).

OSV: Prokoph – Brauer, B. Wölk, Freund, Petersen – Janner, K. Wölk (75. J. Görtz), Bork (71. Irmler), Cornelius (65. Kränzke), Klüver – Junge. Beste Spieler: geschl. Mannschaftsleistung. Schiedsrichter: Schwengers (TSV Travemünde), gut. Tore: 1:0 und 2:0 (19./41./FE) Cornelius, 3:0 und 4:0 (57./63.) Junge, 4:1 (73.) Zeller.

Der OSV ist Meister in Bildern

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