RSV gewinnt 1:0 beim SVG und unterstreicht seine Kreisliga-Ambitionen

Müller entscheidet das Derby

Für Heiko Schumacher (vorne) gab es gegen die RSV-Abwehr kaum ein Durchkommen.  Foto: mc

Von Marcus Christoph GROSSENBRODE  • Jubel beim RSV Landkirchen – Niedergeschlagenheit beim SV Großenbrode. Dieses Bild bot sich nach dem Derby in Großenbrode, das die Gäste von der Insel durch ein Tor von Torben Müller mit 1:0 (1:0) für sich entscheiden konnten.

Während der RSV somit seine Ambitionen für die Kreisliga-Quali unterstrich, gehen bei den Grün-Weißen in dieser Hinsicht allmählich die Lichter aus. Sie sind nach ihrer siebten Niederlage in Folge Vorletzter.

Dabei gingen die SVG-Kicker motiviert in ihr erstes Spiel nach der Winterpause. Sie hatten zunächst mehr vom Spiel und auch die erste Chance, als Heiko Schumacher mit einem Freistoß RSV-Keeper Daniel Lüdigke zu einer Glanzparade zwang. Die Fehmaraner brauchten bis Mitte der ersten Halbzeit, um besser ins Spiel zu finden. In der 21. Minute zog Torben Müller flach ab. Doch SVG-Schlussmann Boris Nowaczyk hielt gut. Dieser spielt nun doch bis Ende der Saison beim SVG. Der Wechsel zu Eutin 08, der in der Winterpause erfolgen sollte, habe sich verzögert, da sich beide Vereine vor Ablauf der Wechselfrist nicht auf eine Ablösesumme hätten verständigen können, so SVG-Spielertrainer Raphael Ackermann.

Der RSV wurde gefährlicher und brachte den Gegner mit schnellem und direktem Spiel in Bedrängnis. In der 39. Minute war die SVG-Abwehr bei einer Sven Schulz-Flanke nicht auf der Höhe. Freistehend konnte Müller einköpfen.

In Hälfte zwei versäumten es die Landkirchener, vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Chancen von Christian Höft, der einen ordentlichen Einstand hatte, sowie Müller und Schulz wurden vergeben. Es blieb spannend. Großenbrode hatte nun mehr Spielanteile. Was aber fehlte, war der letzte „tödliche“ Pass, sodass keine SVG-Möglichkeiten mehr zu notieren waren.

„Wegen der besseren Chancen ein verdienter Sieg“, so RSV-Coach Rüdiger Moritz. Ackermann bemängelte die fehlende Durchschlagskraft seiner Elf: „Das war vor dem Tor zu wenig.“

SVG: Nowaczyk – Scheel – Fiedler, Matschuk – R. Ackermann, Seifert (56. Weber), Reiner (46. T. Schreiber), Vesper, Longerich – Schumacher, Just. Beste Spieler: Matschuk, Just.

RSV: Lüdigke – Schneider – Durante, Rahlf – Ufer, Fleischer, Jährig, Jahn – Höft – Müller, Schulz. Beste Spieler: Müller, Jährig, Fleischer, Höft. Schiedsrichter: Pahlke (SVF), gut. Tor: 0:1 (39.) Müller.

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