Rote Karte.
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Drastische Strafen hat das Kreisgericht nun gegen zwei Spieler des SV Heringsdorf verhängt.

Spiel wird für Fehmarn gewertet

Drakonische Strafen: Kreisgericht hat Skandalspiel aufgearbeitet

  • Andreas Höppner
    VonAndreas Höppner
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Im Zuge des am 17. Oktober abgebrochenen Kreisligaspiels zwischen dem SV Heringsdorf und der SG Insel Fehmarn sind nun drastische Strafen verhängt worden. Ein Spieler des SVH wurde bis Mitte 2023 gesperrt.

Heringsdorf – Das Kreisgericht des Kreisfußballverbandes Ostholstein hat das Skandalspiel zwischen dem SV Heringsdorf und der SG Insel Fehmarn, das in der 60 Spielminute beim Stand von 0:1 abgebrochen wurde, aufgearbeitet und gegen zwei Spieler der Heimmannschaft hohe Strafen ausgesprochen. Das Spiel geht zudem mit 1:0 für die Fehmaraner in die Wertung ein.

So wurde ein Spieler bis 30. Juni 2022 gesperrt, ein weiterer bis zum 30. Juni 2023. Zudem sind Geldstrafen von 75 beziehungsweise 150 Euro verhängt worden.

Beide hatten mit Faustschlägen und Kopfnüssen drei Spieler der SG Insel verletzt, sodass diese im Krankenhaus versorgt werden mussten (wir berichteten).

Der SVH-Vorsitzende Karsten Jark wollte sich auf Nachfrage gestern nicht zum verhängten Strafmaß äußern. „Wir haben uns darauf verständigt, dass sämtliche Kommunikation nur über Tim Cassel vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband läuft.“

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