Nach souveränem 5:1-Erfolg gegen Eutin 08 II erklimmen die Gremersdorfer die Kreisliga-Tabellenspitze

TSV ist neuer Spitzenreiter

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Rune Jäkel (am Boden) gibt keinen Ball verloren, auch im Liegen holt er sich die Lederkugel, die er am Sonnabendnachmittag dreimal im Eutiner Tor versenkte, zurück.

Gremersdorf –Von Normen Noffke– Der TSV Gremersdorf hat sich am Sonnabend die Tabellenführung in der Kreisliga gesichert. Die Mannschaft von Trainer André Hack und Co-Trainer Sven Puls besiegte Eutin 08 II mit 5:1 (2:1) Toren. Für diesen hohen Sieg sorgten drei Tore von Rune Jäkel, zwei Treffer steuerte der sehr agile Jonas Kock hinzu.

Nachdem die Eutiner den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielten, bezeichnenderweise durch ein Eigentor von „Maxi“ Bormann, war die Partie eine kurze Zeit offen. Doch man legte aufseiten der Gremersdorfer, noch im Verlauf der ersten Halbzeit, das 2:1 nach. Als dann gleich nach dem Wiederbeginn das 3:1 und das 4:1 folgten, war die Begegnung bereits zu einem frühen Zeitpunkt entschieden.

Die erste Chance in dieser Partie hatten jedoch die Gäste. In der 2. Spielminute legte Malte Hülsen ungewollt Madiop Pouye den Ball auf seinen starken linken Fuß. Pouye ließ einen Distanzschuss folgen, der von TSV-Keeper Fabian Mandt gekonnt zur Ecke abgewehrt wurde. Die Hausherren sorgten kurze Zeit später für die 1:0-Führung. Paddy Eichholz setzte sich auf der linken Außenbahn durch und setzte zu einer Maßflanke an. Die Lederkugel segelte in den Eutiner Sechzehner, wo Jäkel lauerte und den Ball mit der Stirn in den Winkel beförderte – 1:0 (11.). Doch in der 19. Minute gab es einen minimalen Zeitpunkt in der Abwehr der Platzherren, als die Defensive etwas unsortiert agierte. Erst ließ sich die Abwehr von einem Eutiner Stürmer, der drei Gremersdorfer Akteure stehen ließ, austanzen, zu allem Überfluss endete die Aktion mit einem Eigentor von „Maxi“ Bormann zum 1:1 (19.).

Doch dieses Gegentor brachte die Heimelf nicht aus dem Konzept. Die Eutiner Abwehr spielte in der 22. Minute auf Abseits, doch Jäkel, der sich nicht im Abseits befand, erkämpfte sich die Lederkugel, sein Torschuss flog aber über den Eutiner Kasten hinweg. Es war dann Jonas Kock vorbehalten, seinen Farben mit einem unhaltbaren Schuss die erneute Führung zu bescheren. Kock traf in der 31. Minute zum 2:1-Pausenstand.

Die Platzherren waren zu Beginn der zweiten Halbzeit genauso agil wie gegen Ende des ersten Durchgangs, sie spielten die Gäste förmlich an die Wand und entschieden die Partie zu ihren eigenen Gunsten in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. In der 47. Minute nahm Jäkel ein Zuspiel von Artem Winter an, Jäkel drehte sich um seinen Gegenspieler herum und schoss mit dem linken Fuß zum 3:1 ein. Vier Minuten später erzielte Kock mit einem herrlichen Distanzschuss, der unhaltbar flach neben dem Pfosten im Tor einschlug, das entscheidende 4:1 (51.). Damit war zwar das Spiel entschieden, der Torhunger der Hausherren war aber noch nicht gestillt.

Über die rechte Außenbahn machte sich André Brandt auf dem Weg und schlug eine maßgeschneiderte Flanke, die Jäkel aus sechs Metern auf das Tor köpfte. Diesen Ball konnte 08 II-Keeper Julius Herold zwar noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Jäkel war er machtlos und es hieß 5:1 (73.). Somit war der Heimsieg gegen Eutin 08 II perfekt und beim TSV darf man durchaus stolz sein auf die gezeigte Leistung.

Gästetrainer Roy Meinhard sagte zum Auftritt seiner Elf: „Wir haben einen guten Start hingelegt, unser Gegner ebenfalls, die Saison ist noch ganz frisch. Heute waren wir zu blauäugig und haben nicht alles investiert. Wir haben zu Recht verloren, der Gegner hat seine Chancen effektiv genutzt. Der Gegner war deutlich stärker, und wenn das so ist, hat man auch verdient verloren.“

„Das Endergebnis spiegelt den Spielverlauf völlig wider. Wir haben heute unsere beste Saisonleistung gezeigt, waren von Anfang an überlegen. Beim Ausgleich haben wir natürlich Pech gehabt, das Tor haben wir ja auch selbst erzielt. Ansonsten kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, alle waren von der ersten Minute an da. Eutin 08 II hatte keine Chance, muss man ganz klar sagen, es war ein überragendes Spiel von uns, ich bin rundherum zufrieden“, sagte André Hack nach dem Abpfiff.

Der nächste Spieltag führt den TSV zum VfL Schwartbuck, bei dem es am kommenden Sonntag um die nächsten Punkte geht.

TSV: Mandt – Brandt, Bormann, Hülsen, Schön – R. Klein (61. Kränzke), Piegenschke – Winter (75. Gabbey), Kock, Eichholz (46. Rüddiger) – Jäkel. Beste Spieler: geschl. Mannschaftsleistung. Schiedsrichter: Schreiber (SVg. Pönitz), sehr gut. Tore: 1:0 (11.) Jäkel, 1:1 (19./ET) Bormann, 2:1 (31.) Kock, 3:1 (47.) Jäkel, 4:1 (51.) Kock, 5:1 (73.) Jäkel.

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