Gremersdorf 0:4 gegen Hansühn / Weiter ein Hoffen und Bangen auf Platz zehn

Nicht gut genug vorm Tor

Johann Liebrecht (l.), hier gegen Malte Griebel, gehörte in der ersten Halbzeit zu den Aktivposten seiner Elf.

GREMERSDORF (hö) • Der TSV Gremersdorf bleibt sich seiner Linie nach der Winterpause treu: Über weite Strecken spielt der TSV gut mit, doch die Tore schießt der Gegner. So war es auch gestern, als die Rathje-Elf dem SV Hansühn mit 0:4 (0:2) unterlag. So verbleibt man weiter auf Platz zehn der

A-Klasse und muss darauf hoffen, dass neben Eutin 08 (Meister Bezirksliga Nord) ein weiterer Ostholsteiner (Lensahn oder Sarau) über die Relegation in die neue Verbandsliga Südost aufsteigt. Nur dann würde die aktuelle Platzierung für einen Klassenverbleib reichen, sonst hieße es: Abstieg in die B-Klasse.

In der ersten Hälfte setzten die Gremersdorfer den favorisierten Gästen arg zu. Sie gingen früh auf den Mann und zwangen Hansühn zu Fehlern. So zum Beispiel in der 14. Minute, als Gästelibero Hermann Grapengeter den Ball an Patrick Eichholz verlor, dieser aus acht Metern aber nur den Pfosten traf. Wenig später klar im Strafraum ein Foul an Timo Schulz, doch der Unparteiische verlegte den Tatort vor den 16er – eine Fehlentscheidung. Den Freistoß von Niels Wellendorf (16.) holte Gästetorwart Jan Kröger aus dem Tordreieck.

Von den Gästen war zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen. Nach zwei Warnschüssen (24.) von Mario Adeberg und Nils Carstensen, die TSV-Torwart Florian Schlüter jeweils parierte, war es schließlich Mario Adeberg (32.), der im Strafraum eiskalt zur Gästeführung einschoss. „Unverdient“, so Gästetorwart Kröger. Als dann auch noch Christoph Wroblewski (42.) nach einem Rönnpage-Freistoß zum 0:2 abstaubte, wiederholte sich Kröger: „Unverdient.“

Erst im zweiten Spielabschnitt, als sich die Gästeroutine (Schau, Adeberg, Rönnpage) immer mehr durchsetzte und die Kräfte der Gremersdorfer Youngster (Eichholz, Föse, Kruse) erlahmten, wurde es dann doch noch ein verdienter Sieg der Gäste, wenngleich er nach Treffern von Sascha Rönnpage (53.) und erneut Mario Adeberg (88.) etwas zu hoch ausfiel. Die Rathje-Truppe konnte nicht einmal den durchaus verdienten Ehrentreffer erzielen, obgleich Chancen durch Patrick Eichholz (72.) und Hendrik Kohlscheen (84.) da waren.

TSV: F. Schlüter – Schewe –Piegenschke, Bedei – Saal, Liebrecht, Kruse, Schulz, Föse – Wellendorf, Eichholz.

Eingewechselt: Hecht, Kohlscheen.

Beste Spieler: F. Schlüter, Schewe, Eichholz, Liebrecht.

Schiedsrichter: Gradert (TSV Dahme), durchschnittlich.

Tore: 0:1 (32.) Adeberg, 0:2 (42.) Wroblewski, 0:3 (54.) Rönnpage, 0:4 (88.) Adeberg.

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