Gremersdorf vs. Heiligenhafen.
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Der Gremersdorfer Matas Cirba im Zweikampf mit dem Heiligenhafener Pascal Urich. Insgesamt war es ein faires Derby ohne eine einzige Gelbe Karte.

TSV Gremersdorf II schlägt Antunes-Elf 4:1 

Gremersdorf II zeigt Heiligenhafen die Grenzen auf

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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In der B-Klasse hat der TSV Gremersdorf II den TSV Heiligenhafen am Sonnabendnachmittag deutlich mit 4:1 (2:0) geschlagen.  Es war ein insgesamt faires Derby, in dem der gute Schiedsrichter Dirk Christiansen viel laufen ließ und ohne Gelbe Karte auskam.

Gremersdorf – Der TSV Gremersdorf II übernahm von Beginn an die Regie und ließ hinten kaum eine Chance der Gäste zu. Es schien nur eine Frage der Zeit, wann der Führungstreffer fallen sollte. Dieser gelang schließlich Fabian Kunkel auf Zuspiel von Merlin Schöning. Kunkel traf mit einem Schuss aus zwölf Metern in die rechte Ecke zum 1:0 (28.). 

Matas Cirba setzte sich kurze Zeit später nach langem Ball von Carsten Hill schön durch und konnte im Nachsetzen auf 2:0 (34.) erhöhen. „Dieser Zwischenstand entsprach auch dem Spielverlauf. Zu mehr Toren reichte es bis zur Pause nicht mehr, da wir noch einige gute Chancen liegenließen“, sagte TSV II-Coach Jörg Reese.

Als die Hausherren kurz nach der Pause das dritte Tor nachlegten, war die Messe eigentlich schon gelesen. Ben Robin Feix erzielte von der rechten Strafraumecke mit einem Freistoß in den langen Giebel das 3:0 (48.). Erst in den letzten 20 Minuten der Begegnung kam der TSV Heiligenhafen etwas besser ins Spiel und kam auch zu einigen Chancen. In dieser Phase führte Gremersdorf II einen Konter über die rechte Seite. Damian Sawa wurde auf die Reise geschickt, der sich an der Grundlinie am herauslaufenden Gästekeeper Felix Gendrich vorbei dribbelte und flach vor das Tor passte, wo Merlin Schöning nur noch den Fuß zum 4:0 (86.) hinhalten brauchte. In der Nachspielzeit kam Heiligenhafen mit einem unhaltbaren Schuss in den linken Giebel durch Ridvan Maliqi zum verdienten 4:1-Ehrentreffer (90.). 

„Wir schienen etwas heißer auf den Derbysieg als der Gast. Auch spielerisch konnten wir phasenweise überzeugen, sodass das Endergebnis auch in der Höhe einen gerechten Ausgang der Partie darstellte“, lautete das Fazit von Jörg Reese.

TSV-Coach „Mecki“ Antunes sagte der HP: „Der Sieg von Gremersdorf geht in Ordnung. Wir mussten leider auf unseren Stammtorwart verzichten, vielleicht wäre es mit ihm etwas enger geworden.“ Insgesamt ist Antunes mit der Gesamtsituation in Heiligenhafen unzufrieden. „Wir machen noch immer kein Training, was man in den Spielen zweifelsohne merkt. Der Kunstrasenplatz ist noch nicht fertig, und auf dem Rasenplatz gab es bereits zwei schwere Verletzungen aufgrund des katastrophalen Zustandes. Dort wird es deshalb kein Training geben“, so der TSV-Coach. 

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