Oldenburger SV gegen Preußen Reinfeld
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David Liebrecht (r.) und der Oldenburger SV stecken in einer Krise. Gegen Preußen Reinfeld setzte es am Sonnabend die nächste Niederlage. Die Qualifikation zur Oberliga-Meisterrunde steht mehr denn je auf der Kippe.

Heimniederlage für den OSV gegen Oberliga-Tabellenletzten

Oldenburger SV unterliegt gegen Preußen Reinfeld klar mit 0:3

  • Lars Braesch
    VonLars Braesch
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Gegen den SV Preußen 09 Reinfeld musste sich der Oldenburger SV am vergangenen Sonnabend mit 0:3 geschlagen geben. Die Oldenburger wurden zu Hause von den Reinfeldern aus dem Kreis Stormarn klar dominiert.

  • OSV hielt mit Glück einen 0:1-Rückstand bis zur Halbzeitpause aufrecht.
  • In der zweiten Halbzeit gelangen dem SV Preußen 09 Reinfeld noch zwei weitere Treffer.
  • OSV-Abwehrspieler Jan-Niclas Galke zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht.

Oldenburg – Nach einer unterirdischen Leistung kassierte der Oldenburger SV in der Oberliga Süd am Sonnabend die dritte Niederlage in Folge. Gegen den Tabellenletzten SV Preußen 09 Reinfeld verlor der OSV zu Hause vor 110 Zuschauern klar mit 0:3 (0:1). Der OSV hat am nächsten Wochenende spielfrei und somit genügend Zeit, die Wunden zu lecken, bevor der SV Todesfelde an den Schauenburger Platz kommt. 

In der sechsten Spielminute steckte Keita Izawa durch auf Dennis Lie, dessen Schuss knapp am OSV-Gehäuse vorbeizischte. Auf der anderen Seite verfehlte Freddy Kaps knapp das Gästetor (18.). Gästekapitän Patrick Ellenberger kam im Anschluss frei aus 17 Metern zum Schuss, die Kugel schlug zum 0:1 im OSV-Kasten ein (20.). Und die Gäste zogen sich in der Folgezeit keineswegs zurück: OSV-Keeper Felix Prokoph entschärfte einen Schuss von Izawa (27.), einen Freistoß von Lie fälschte die OSV-Abwehr zur Ecke ab (30.). Nach einem Freistoß von Kevin Wölk köpfte OSV-Stürmer Daniel Junge vorbei (36.). Doch die besseren Möglichkeiten besaß Reinfeld: Nach einem Konter lupfte Izawa das Leder an den Querbalken des OSV-Tores (38.).

Nach der Pause kamen die Gäste über die rechte Seite. Kristof Rönnau leitete den Angriff mit einem Pass auf Lasse Czeschel ein. Czeschel legte noch einmal quer auf Izawa, der zum 0:2 vollendete (57.). Im Anschluss probierte Rönnau einen Hackentrick, jedoch rettete OSV-Kapitän Marcel Schröder auf der Torlinie. Junge schoss nochmals am Gästetor vorbei (69.). Christian Biermann scheiterte kurz nach seiner Einwechselung an OSV-Schlussmann Prokoph (87.). Mit der letzten Aktion markierte Lie den Endstand in der Nachspielzeit (92.).

Gästetrainer Christian Hack lobte sein Team nach dem Spiel ausdrücklich

„Wir haben von der ersten Minute an das Spiel dominiert. Wir haben nahezu alle Zweikämpfe gewonnen. In der ersten Halbzeit haben wir uns richtig gute Chancen herausgespielt, wo wir eigentlich schon das 3:0 machen müssen. Oldenburg kann sich mit dem 3:0 glücklich schätzen“, erklärte Gästecoach Christian Hack.

Der verletzte Abwehrspieler Jan-Niclas Galke vertrat den gesperrten OSV-Coach Florian „Ebbe“ Albrecht. „Wir haben keine Mittel gefunden. Es war ein gebrauchter Nachmittag“, war Galke enttäuscht. Der OSV müsse nun Gas geben. 

OSV: Prokoph – Brauer, Freund, Schröder, Rodriguez – Wölk, Kowski (58. Liebrecht), Kelting (46. Janner), Kränzke (58. J. Görtz, 85. Schmidt) – Kaps, Junge. Beste Spieler: keiner. Schiedsrichter: Bendowski (SV Eintracht Lübeck 04), gut. Tore: 0:1 (20.) Ellenberger, 0:2 (57.) Izawa, 0:3 (92.) Lie.

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