Rainer Kofski legt Traineramt in Göhl nieder / Noch keine Stellungnahme vom Vorstand

Rücktritt: Es hat sich ausgequalmt

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Er qualmt nicht mehr – jedenfalls nicht mehr am Spielfeldrand in seiner Funktion als Trainer des SV Göhl.

GÖHL (hö) · Was ist nur los beim SV Göhl ? Erst tritt im März mit Sven Puls der langjährige Obmann zurück und jetzt streicht auch noch Trainer Rainer Kofski die Segel.

Der Mann mit der Zigarette am Spielfeldrand hat beim A-Klassisten ausgequalmt. Am Dienstag habe er der Mannschaft und dem Vorstand mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegen werde. Seine Beweggründe wollte er aber nicht der Öffentlichkeit preisgeben.

„Es tut mir leid, doch viele Kleinigkeiten haben sich summiert“, so Kofski gegenüber der HP. Auslösendes Moment war möglicherweise der Nichtantritt beim TSV Pansdorf II am letzten Sonnabend gewesen. Zu diesem Zeitpunkt weilte Kofski noch im Kanaren-Urlaub. Jetzt ist er erholt und braungebrannt zurück, doch die sportliche Realität hat ihn schneller als erwartet eingeholt. Rückblickend sagt Kofski, der den Trainerjob im Winter 2008 von Dirk Zduneck übernommen hatte, dass die jetzige Saison „unglücklich“ verlaufen sei, man trotzdem attraktive Spiele absolviert habe.

Dem objektiven Betrachter ist nicht verborgen geblieben, dass die Mannschaft ihr durchaus vorhandenes Potenzial viel zu selten ausgeschöpft hat. Der derzeitige zwölfte Platz in der A-Klasse kann kaum zufriedenstellen, obgleich der Abstiegsrang 15 bei acht ausstehenden Spielen immer noch sieben Punkte entfernt ist.

Der Vereinsvorstand ist nun um seine Aufgabe, die Seniorenfußball-Abteilung wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen, wirklich nicht zu beneiden. „In dieser Woche kann ich noch nichts sagen“, bat 1. Vorsitzender Rainer Grage um Verständnis, die Entwicklung zunächst intern zu beraten und erst dann mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen. In der kommenden Woche will der Verein dann eine offizielle Stellungnahme abgeben.

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