Ruge-Elf zurück in der Erfolgsspur / Göhl verliert klar

Putlos siegt 3:1

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Selbst dieses ungeahndete Handspiel konnte den Flügellauf von Kevin Zielinski (l., TSV Gremersdorf II) nicht stoppen. Am Ende gab es einen 11:0-Erfolg.

Ostholstein -nn- Die SpVgg. Putlos konnte in der A-Klasse nach vier sieglosen Spielen in Folge endlich wieder einen dreifachen Punktgewinn verbuchen. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Ruge siegte mit 3:1 (0:0) beim SV Hansühn.

„Die erste Halbzeit war garantiert kein fußballerischer Leckerbissen. Beide Teams haben sich im Mittelfeld gegenseitig neutralisiert, auch ein Abseitstor, erzielt von Daniel Friske, fand keine Anerkennung. Dafür kamen wir aber willensstark aus der Kabine“, sagte Obmann Oliver Liebe, der aufgrund der Putloser Personalknappheit selbst mit im Aufgebot stand und im zweiten Durchgang eingewechselt wurde. In dieser zweiten Halbzeit setzte Marten Ruge einen Kopfball an den Pfosten, wenig später war er erneut zur Stelle und brachte seine Farben, nach einem Schuss des starken Jonas Pikelj, mit 0:1 (60.) in Führung. Nach einem Solo von Friske konnte die Hansühner Abwehr den Ball noch vor dem Überqueren der Linie retten, doch kurz darauf setzte sich Friske durch und bediente Arne Schmidt, der den Ball zum 0:2 über die Linie drücken konnte (66.). Auch weiterhin bestimmten die Putloser das Spielgeschehen und erhöhten durch Friske auf 0:3 (70.). Dann wurde es bunt auf dem Rasen. Zuerst sah der Putloser Eric Krogoll nach einem angeblichen Foulspiel die Ampelkarte. Sein Hansühner Gegenspieler ging bei einem Laufduell zu Boden und schrie. Das reichte Schiri Peter Gradert (SV Göhl) aus, um Krogoll vorzeitig unter die Dusche zu schicken (87.). Vorher gab es einen Strafstoß für die Platzherren, Michael Bach ging nach einem Zweikampf zu Boden und machte sich dabei lautstark bemerkbar. Gradert entschied auf Foulelfmeter, der von Jonas Gehrt (84.) zum 1:3 verwandelt wurde. Auch ein Hansühner Akteur wurde von Gradert noch mit einer Roten Karte bedacht. Till Maaß fing sich nach einer Gegenspielerbeleidigung einen Platzverweis ein (87.).

SpVgg.: Pries – Rath, A. Roski, B. Roski, Zschimmer – Büttner, Krogoll – D. Friske, Ruge, Pikelj – Reimers. Eingew.: Liebe. Bester Spieler: Pikelj ragte aus einer geschl. Mannschaftsleistung heraus. Schiedsrichter: Gradert (SV Göhl), befriedigend. Gelb-Rote Karte: (87.) Krogoll (SpVgg.), angebl. wdh. Foulspiel. Rote Karte: (87.) Maaß (Hansühn), Gegenspielerbeleidigung. Tore: 0:1 (60.) Ruge, 0:2 (66.) Schmidt, 0:3 (70.) D. Friske, 1:3 (84./FE) Gehrt.

Es war ein einseitiges Spiel, das der TSV Gremersdorf II gegen die SG Passau/Giekau ablieferte. Der Gast, der lediglich mit zehn Spielern anreiste, kämpfte sich tapfer durch die Partie. Mit einem 11:0 (5:0)-Erfolg verließen die Gremersdorfer am Ende den Platz. Nach drei vergebenen Großchancen eröffnete „Ivan“ Liebrecht mit dem 1:0 (10.) den Torreigen. Benny Franzmann, Christian Reise, Nils Carstensen und Merlin Schöning sorgten mit ihren Toren für den 5:0-Pausenstand. Der Einbahnstraßenfußball ging auch im zweiten Durchgang weiter. Mit einem Doppelschlag erhöhte Fabian Kunkel auf 7:0, das 8:0 erzielte Matas Cirba. Weitere Torerfolge von Cirba, Kunkel, Kevin Zielinski und Reise bedeuteten am Ende den 11:0-Sieg. „Der Gastmannschaft zolle ich großen Respekt, obwohl sie nicht eine einzige echte Torchance besaß. Auch spreche ich ein Lob an den Schiedsrichter aus, der keine Mühe mit der fairen hatte und demnach ohne eine Gelbe Karte auskam“, sagte TSV II-Trainer Jörg Reese nach der Partie.

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