Stürmer des SV Großenbrode bei 6:4-Sieg der gefeierte Mann

Justin Scheel schnürt Viererpack

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Tom Deiterding (l.) erlebte mit dem SVG gestern eine turbulente Partie.

Großenbrode -ra- Mit dem zweiten Sieg in Folge hat sich der SV Großenbrode etwas Luft im A-Klassen-Abstiegskampf verschafft. Am Sonntag rang die Truppe von Coach Andreas Werner den TSV Lütjenburg II mit 6:4 (3:2) nieder. Überragender Mann bei den Hausherren war Justin Scheel, der vier Treffer erzielte.

Die Partie ging alles andere als gut los für die Großenbroder. Keine 100 Sekunden waren gespielt, da zappelte der Ball bereits zum 0:1 im Netz. Mit den quirligen Lütjenburger Gegenspielern hatte die SVG-Abwehr große Probleme, erst mit fortlaufender Spieldauer kämpften sich die Großenbroder langsam in die Partie und wurden besser. Darauf mussten die Zuschauer aber rund 25 Minuten warten, erst dann wurde es zum ersten Mal richtig gefährlich. Sommer-Neuzugang Justin Scheel, der immer wertvoller für die Mannschaft vom Sund wird, traf zum 1:1 (25.) und ließ nur sieben Minuten später das 2:1 folgen (32.). Jetzt war der SVG endgültig in der Spur: Max Petersen vollstreckte kurze Zeit später zum 3:1 (35.). Doch die Gäste gaben sich noch lange nicht geschlagen und verkürzten noch vor der Pause auf 3:2 (40.).

Der Unterhaltungswert von Durchgang zwei war ebenfalls hoch. Zunächst erzielte Lukas Weilandt das 4:2 (51.), dann schlugen die Lütjenburger per Elfmeter zu – 4:3 (62.). Justin Scheel sorgte zehn Minuten vor dem Ende für die vermeintliche Vorentscheidung zum 5:3 (80.), doch erneut meldeten sich die Gäste zurück und kamen zum 5:4-Anschlusstreffer (84.). Den Schlusspunkt besorgte erneut der überragende Scheel, der zum 6:4 einnetzte (88.). „Der zweite Sieg in Serie tut uns natürlich gut und war gegen einen direkten Konkurrenten umso wichtiger“, sagte ein hörbar erleichterter Trainer Andreas Werner nach der Partie. Mit dem vierten Saisonsieg hat der SV Großenbrode nun 13 Zähler auf dem Konto und verbesserte sich auf Tabellenplatz zehn. Weiter geht es erst nach der Winterpause im März.

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