Oberliga Schleswig-Holstein VfL Luebeck II vs  Oldenburger SV.
+
Pascale Janner (l.) und der OSV behalten die drei Punkte aus dem Spiel gegen den VfB Lübeck II.

Lübecker hatten gegen Umwertung Protest eingelegt

Beschwerde abgewiesen: OSV behält die drei Punkte gegen den VfB Lübeck II

  • Lars Braesch
    VonLars Braesch
    schließen

Eigentlich hatte der VfB Lübeck II sein Gastspiel beim Oldenburger SV Ende November mit 4:2 gewonnen. Weil ein nicht spielberechtigter Spieler des VfB II eingesetzt wurde, ist die Partie in einen 5:0-Sieg für den OSV umgewertet worden. Dagegen hatten die Lübecker protestiert, sind nun aber abgeblitzt.

Die Grün-Weißen setzten den Spieler Karaman Radovan laut des Beschlusses des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes regelwidrig ein, weil dieser noch dem jungen Jahrgang der U19 angehört. „Freigaben für den Einsatz im Herrenbereich sind bei Spielen des jungen A-Juniorenjahrgangs gem. §17 an Bedingungen geknüpft“, heißt es in der Mitteilung des SHFV.

Dennoch hatten die Hansestädter Protest eingelegt, weil sie behaupteten, dass der Spieler für die Regionalliga-Reserve spielberechtigt sei. Nun hat der Verband aber klargestellt: „Der Spieler ist nur für Einsätze in der 1. Mannschaft und nicht in der 2. Mannschaft spielberechtigt“, heißt es in dem SHFV-Beschluss. Besonders bitter für den VfB: Karaman Radovan war gegen den OSV erst in der Nachspielzeit eingewechselt worden. Im Kampf um die Oberliga-Meisterrunde kann der OSV die drei Punkte gut gebrauchen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.