Dem Spitzenreiter Sarau unterlegen – Zur Quali fehlt noch ein Punkt

3:4 – RSV gab zweimal Führung aus der Hand

Der RSV– hier mit Torben Müller und Christian Höft – machte in der ersten Halbzeit Dampf.

Von Marcus Christoph LANDKIRCHEN • „Wir haben zweimal leichtfertig die Führung aus der Hand gegeben“, schimpfte RSV Landkirchen-Trainer Rüdiger Moritz nach der 3:4 (2:1)-Heimschlappe gegen Kreisliga-Meister TSV Sarau.

Die Insulaner kassierten somit ihre erste Niederlage nach zuvor vier Siegen. In Sachen Quali für die Kreisliga der nächsten Saison besteht aber kein Grund zur Beunruhigung: Der RSV braucht aus seinen beiden letzten Spielen nur noch einen Punkt, um ganz sicher zu sein.

Gestern erlebten die Zuschauer bei besten äußeren Bedingungen einen abwechslungsreichen Fußball-Nachmittag. Der RSV zeigte keinen Respekt vor dem Spitzenreiter und störte früh dessen Kreise. In der 14. Minute fast die Führung, als Lasse Jahn ganz knapp am Sarauer Tor vorbeiköpfte. Auch in der Folgezeit war der RSV das aktivere Team. Etwas überraschend von daher, dass es die Gäste waren, die das erste Tor dieser Begegnung machten. Patrick Rahlf legte Udo Schwarz im 16er, Christian Rave verwandelte den fälligen Elfer.

Der RSV ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und wendete mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause das Blatt. Erst traf Sven Schulz aus spitzem Winkel (44.), dann brachte Torben Müller mit einem sehenswerten Solo seine Farben in Führung (45.).

Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Sarau glich durch Rave aus (50.), der RSV ging durch Schulz erneut in Front (53.). Und wieder war die Landkirchener Freude nur kurz, denn sechs Minuten später kam Redouane Boumaaze ganz frei vor dem RSV-Tor zum Schuss und markierte das 3:3. Sarau blieb am Drücker. Zunächst hatte der RSV noch Glück, dass Rave einen Elfer (Handspiel von Sven Navers) übers Tor setzte (60.). Doch kurz darauf bügelte Rave seinen Patzer aus und traf zum 3:4.

Der RSV hatte durch Christian Höft noch einmal die Chance zum Ausgleich, die Saraus Keeper Oliver Kohn aber zunichte machte (77.). In der Schlussphase fehlte dem RSV die Kraft, noch einmal eine Wende herbeizuführen. Umso unverständlicher, dass RSV-Trainer Moritz in den letzten Minuten darauf verzichtete, für den angeschlagenen Jan Ufer Reservespieler Andreas Bruhn zu bringen und stattdessen zu zehnt weiterspielen ließ.

RSV: Lüdigke – Schneider – Navers, Rahlf (65. Durante) – Ufer, Fleischer, Jahn (69. Köll), Wagener – Höft – Müller, Schulz. Beste Spieler: Wagener, Müller, Schneider, Schulz. Schiri: Schmütz (Putlos), gut. Tore: 0:1 (30./FE) Rave, 1:1 (44.) Schulz, 2:1 (45.) Müller, 2:2 (50.) Rave, 3:2 (53.) Schulz, 3:3 (59.) Boumaaza, 3:4 (63.) Rave.

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