Zweiter Heimsieg für Gremersdorf: Mit sieben Punkten ist der Aufsteiger voll im Soll

Optimaler Saisonstart

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Malte Hülsen (2.v.l.) war wie gewohnt eine sichere Bank in der Gremersdorfer Defensive.

Gremersdorf -ra- Der TSV Gremersdorf hat als Verbandsliga-Aufsteiger einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt. „Ich denke, dass sieben Punkte aus drei Spielen nicht so schlecht sind“, unkte TSV-Coach André Hack nach der gewonnenen Partie am Sonnabend. Mit 4:0 (1:0) schickten die Gremersdorfer die zweite Mannschaft von Inter Türkspor Kiel nach Hause.

Es war eine intensiv geführte Partie mit vielen Zweikämpfen zwischen den beiden Strafräumen. In den ersten 15 Minuten gab es so gut wie keine Tormöglichkeiten, das Spiel lebte von der Spannung. Schnell wurde aber deutlich, dass der TSV Gremersdorf auch mit diesem Gegner mithalten konnte und dass punktemäßig durchaus etwas drin sein würde. In der 18. Minute erzielte Kapitän Patrick Eichholz mit seinem zweiten Saisontreffer das wichtige 1:0. Eine Hereingabe von der rechten Seite brachte er im Gästetor unter.

In der Folgezeit wurden die Gäste immer munterer und hatten etwas mehr vom Spiel. Doch die Gremersdorfer Defensive stand sattelfest und hatte auch das nötige Glück, als der Schiedsrichter ein Foul von Malte Hülsen im Strafraum übersah. Hülsen ließ das Bein stehen, sein Gegenspieler nahm die Einladung gerne an – nur die Pfeife des Unparteiischen blieb in dieser Szene stumm (32.). Kurz zuvor verlor der sonst sehr zweikampfstarke André Brandt das Kopfballduell gegen Baris Coskun, der den Ball knapp neben das Tor von TSV-Schlussmann Fabian Mandt setzte (27.). Vor der Pause besaß Türkspor II noch zwei vielversprechende Freistoßmöglichkeiten, doch beide brachten nichts ein. Insgesamt gehörte den Kielern das letzte Drittel der ersten Halbzeit, doch die offensive Durchschlagskraft ließen sie vermissen.
Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Es war eine umkämpfte, aber immer faire Partie mit wenigen Offensivaktionen. Wenn ein Gremersdorfer oder ein Kieler Spieler zum Torabschluss kamen, fehlte die letzte Präzision. Und das hätte sich in der 72. Minute durchaus rächen können: Dieses Mal ertönte nach einem Foul von Malte Hülsen der Pfiff des Unparteiischen, es gab Elfmeter für die Gäste. Doch wie im ersten Heimspiel der Saison konnte sich auch hier Torwart Fabian Mandt auszeichnen, der erneut hielt. Somit steht die Null in 180 TSV-Heimspielminuten weiterhin. In den letzten zehn Minuten wurde es dann noch einmal spektakulär: Erst erzielte Dustin Gabbey das 2:0 (82.), während in der Schlussphase die große Stunde des zur Halbzeitpause eingewechselten Rune Jäkel schlug. Mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit (91./93.) sorgte der Angreifer für den 4:0-Endstand.

„Ich bin natürlich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben einen Start nach Maß hingelegt, jetzt müssen wir konzentriert weiterarbeiten“, sagte Trainer André Hack nach der Partie. TSV: Mandt – Schön, Hülsen (72. Nielsen), Bormann, Brandt – Ruske, Eichholz (46. Jäkel), Rüddiger, Kock (46. R. Klein), Winter – Gabbey. Beste Spieler: Mandt, Gabbey, Brandt. Schiedsrichter: Meyer (SV Todesfelde), gut. Tore: 1:0 (18.) Eichholz, 2:0 (82.) Gabbey, 3:0 (91.) und 4:0 (93.) Jäkel.

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