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Sebastian Vettel liegt beim dritten Training in der Türkei vorn.

Red Bull ohne F-Schacht - Vettel vorn

Istanbul - Red Bull verzichtet beim Großen Preis der Türkei auf den Einsatz des sogenannten F-Schachts. Er erhöht den Abtrieb. Sebastian Vettel liegt im Training vorn.

Sebastian Vettel war im dritten und letzten Training zum Großen Preis der Türkei der Schnellste. Der Formel-1-Pilot benötigte am Samstagvormittag für den 5,338 Kilometer langen Kurs im “Istanbul Park“ 1:27,086 Minuten. Der 22-Jährige verwies im Red Bull Mercedes-Pilot Nico Rosberg um 0,273 Sekunden auf den zweiten Platz. Ex-Weltmeister Lewis Hamilton kam auf den dritten Rang. Vettels Teamkollege und WM-Führende Mark Webber wurde Vierter. Rekordweltmeister Michael Schumacher musste sich im zweiten Mercedes mit Position sieben zufriedengeben. Red Bull hatte in der letzten Trainingseinheit vor der Qualifikation am frühen Nachmittag auf den Einsatz des F-Schachts verzichtet.

Die neue Formel 1: Alle Fahrer und ihre Autos

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RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Vize-Weltmeister Vettel und Webber hatten das aerodynamische System am Freitag in den beiden Sessions getestet. Bei dem in der WM-Wertung führenden Team liefen die Tests aber noch nicht nach Wunsch. Die gesammelten Daten sollen erst einmal ausgewertet werden. Im nächsten Rennen in Montreal soll ein neuer Versuch gestartet werden. Mit dem F-Schacht kann der Pilot während der Fahrt die durch einen Einlass am vorderen Teil des Autos strömende Luft gezielt zum Heckflügel lenken und dadurch den Abtrieb erhöhen oder verringern. Auf der Geraden soll der F-Schacht dank des niedrigeren Abtriebs ein Plus von bis zu zehn Stundenkilometern bringen.

Erhöhter Abtrieb wird gebraucht, um sicher durch schnell zu fahrende Kurven zu kommen. Für Red Bull ist der F-Schacht noch verzichtbar. Der RB6 gilt auch ohne die von McLaren entwickelte Konstruktion als derzeit schnellstes Auto im Feld. Vor dem siebten Saisonlauf am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/Sky und RTL) liegt Webber mit 78 Zählern in Führung. Vettel ist punktgleich Zweiter, hat aber erst einen Grand Prix in dieser Saison gewonnen. Webber war zuletzt in Barcelona und Monaco erfolgreich. Dritter ist Ferrari-Pilot Fernando Alonso (75) im Ferrari. 

dpa

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