Direkte Konfrontation nach Drohung

Mann bedroht Rugby-Schiedsrichter mit Tod - und lernt „wertvolle Erkenntnis“

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Rugby-Spieler sind hart im Nehmen. Auch Schiedsrichter müssen einiges einstecken (Symbolbild).

Nach einem britischen Rugby-Spiel entlädt sich der Zorn auf den Referee mit einer üblen Bedrohung. Schiedsrichter Robert Hicks reagiert mit einer überraschenden Maßnahme.

Der englische Rugby-Schiedsrichter Robert Hicks hat recht eigenwillig auf die Morddrohung eines wütenden Anhängers reagiert - und dafür in den sozialen Medien viel Beifall erhalten. Der Referee lud den Anhänger der Warrington Wolves aus der Rugby League zu einem persönlichen Gespräch ein, anwesend waren auch Polizeivertreter und Klubchef Karl Fitzpatrick.

Konfrontation nach Todesdrohung: „Das ist viel effektiver“

"Das ist viel effektiver", sagte Hicks zu der Aktion, "ich will damit aber nicht den Eindruck erwecken, dass ich das auf die leichte Schulter nehme. Der Vorfall hat mir und meiner Familie große Sorgen bereitet." Das Treffen der Beteiligten sei eine andere Erfahrung gewesen, so Hicks weiter, "aber ich denke, wir haben den Raum mit einer wertvollen Erkenntnis verlassen".

Nach dem Meeting wurde der Anhänger der Wolves mit einer Stadionsperre auf Bewährung belegt, er hatte Hicks im Mai nach einem Spiel mit dem Tode bedroht.

Aufregung gab es vor einigen Monaten auch beim WTA Turnier in Miami: Es ging um Todesdrohungen und Beschimpfungen, die sich Caroline Wozniacki während einer Partie anhören musste. Todesdrohungen waren auch ein Grund, warum kürzlich der VfB Stuttgart seinen Präsidenten verloren hat. 

SID/PF

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