Formel 1

Singapur-Quali: Vettel muss nächsten Dämpfer fürchten

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"Das Auto macht noch nicht, was ich will. Es ist zu nervös und rutscht zuviel", sagt Vettel über seinen Ferrari. Foto: Then Chih Wey/XinHua

Lewis Hamilton startet erneut als Favorit in die Qualifikation zum Formel-1-Nachtrennen in Singapur. Die größte Gefahr droht dem WM-Führenden wohl von Max Verstappen. Oder können doch die Ferrari eingreifen?

Singapur (dpa) - Sebastian Vettel droht bei der Jagd auf die besten Startplätze für das Formel-1-Nachtrennen in Singapur die nächste Enttäuschung.

"Das Auto macht noch nicht, was ich will. Es ist zu nervös und rutscht zuviel", sagte der Ferrari-Pilot nach den ersten Trainingsrunden auf dem Marina Bay Street Circuit. Der 32-Jährige hatte bei den Übungsrunden deutlichen Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton, der als Favorit in die Qualifikation (15.00 Uhr/RTL und Sky) startet. Gute Chancen auf die Pole Position darf sich auch Max Verstappen im Red Bull ausrechnen.

"Die Abstände darf man nicht überinterpretieren", mahnte Vettel. Dennoch sah der Hesse einigen Verbesserungsbedarf bei Ferrari. Vor allem er selbst steht nach zuletzt schwachen Auftritten in Spa und Monza unter Druck, zumal Teamgefährte Charles Leclerc als Sieger der beiden jüngsten Rennen in der WM an Vettel vorbeigezogen ist.

Klar an der Spitze des Klassements liegt vor dem 15. Saisonlauf wieder der fünfmalige Weltmeister Hamilton. Der Mercedes-Star hat in den beiden Vorjahren in Singapur gewonnen und fand auch diesmal schnell seinen Rhythmus. "Es ist so eine wunderbare Runde, ich genieße das wirklich", sagte der 34 Jahre alte Brite. Am Silberpfeil seien nur noch Kleinigkeiten für das Grand-Prix-Wochenende zu verbessern.

Auf einem guten Weg sieht sich auch Verstappen. "Wir sind konkurrenzfähig, das Auto lief wirklich gut in beiden Trainings", sagte der 21 Jahre alte Niederländer. Bereits in der vergangenen Saison hatte er sich in Singapur ein enges Duell mit Hamilton geliefert. Nun deutet vieles auf eine Neuauflage hin. "Dieses Rennen entscheidet sich zu 95 Prozent in der Qualifikation - und ich fühle mich bislang gut", sagte Verstappen.

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