Ski alpin: Lucas Braathen aus Norwegen feierte beim Riesenslalom in Sölden seinen ersten Weltcupsieg
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Ski alpin: Lucas Braathen aus Norwegen feierte beim Riesenslalom in Sölden seinen ersten Weltcupsieg

Weltcupstart am Sonntag in Sölden

Ski alpin: 20-Jährigem gelingt dicke Überraschung, deutsche Fahrer mit solider Leistung

Mit dem Riesenslalom in Sölden begann am Sonntag der Weltcup 2020/21 der Herren im Ski alpin. Lucas Braathen feierte seinen ersten Weltcupsieg, Stefan Luitz wurde bester Deutscher.

Sölden - Beim Auftakt zum Weltcup 2020/21 im Ski alpin entwickelte sich ein packendes und spannendes Rennen, das ein überraschendes Podest hervorbrachte. Die deutschen Herren zeigten beim Riesenslalom in Sölden eine akzeptable Leistung.

Lucas Braathen hat überraschend den Weltcup-Auftakt im Ski alpin gewonnen. Auf dem Rettenbachgletscher im österreichischen Sölden setzte sich der Norweger mit nur vier Hundertsteln vor dem Schweizer Marco Odermatt durch. Das Podest komplettierte Odermatts Landsmann Gino Caviezel, der erstmals in seiner Karriere auf ein Weltcuppodest fuhr.

Ski alpin Weltcup in Sölden: Braathen mit einer Aufholjagd zum ersten Weltcupsieg

Strahlender Sieger war aber der 20-jährige Braathen. Er feierte seinen ersten Weltcupsieg. Vom fünften Platz fuhr er im 2. Durchgang an die Spitze und sorgte so im ersten Rennen der Saison 2020/21 für die erste dicke Überraschung.

Die Anwärter auf den Gesamtweltcupsieg verlassen Sölden mit gemischten Gefühlen. Alexis Pinturault aus Frankreich wurde Vierter, Henrik Kristoffersen (Norwegen) Fünfter. Vorjahressieger Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen) schied im ersten Durchgang aus.

Ski alpin: Pleite für österreichische Herren beim Weltcup in Sölden

Die österreichischen Herren erlebten bei ihrem Heimrennen ein Debakel. Stefan Brennsteiner war als 17. bester ÖSV-Athlet, mit Vincent Kriechmayr (24.) und Matthias Mayer (25.) kamen nur zwei weitere Österreicher in die Punkte, die für die besten 30 vergeben werden.

Ski alpin: Luitz und Schmid mit ordentlicher Vorstellung

Aus deutscher Sicht endete der Riesenslalom in Sölden mit einem soliden Ergebnis. Stefan Luitz wurde als bester DSV-Athlet 14., Alexander Schmid landetet als 15. direkt dahinter. Erfreulich ist vor allen Dingen der 2. Durchgang von Luitz, dort fuhr er die viertbeste Zeit. Der dritte deutsche Starter Fabian Gratz verpasste die Qualifikation für den 2. Lauf deutlich.

Ski alpin: Das Ergebnis zum Riesenslalom aus Sölden

1. Lucas Braathen (Norwegen)2:14.41
2. Marco Odermatt (Schweiz)+ 0.05
3. Gino Caviezel (Schweiz)+ 0.46
4. Alexis Pinturault (Frankreich)+ 0.49
5. Henrik Kristoffersen (Norwegen)+ 0.56
5. Loic Meillard (Schweiz)zeitgleich mit Kristoffersen
14. Stefan Luitz (Deutschland)+ 1.80
15. Alexander Schmid (Deutschland)+ 1.82
40. Fabian Gratz (Deutschland)nicht im 2. Durchgang

Hier geht es zum kompletten Ergebnis aus Sölden

Ski alpin: Gemischte Gefühle beim Deutschen Skiverband

Insgesamt kann man im Deutschen Skiverband mit dem Auftakt in die neue Saison nicht zufrieden sein. Während die Herren den anvisierten Top-Ten-Platz nur knapp verpassten, erlebten die deutschen Damen am Samstag eine große Enttäuschung.

Das nächste Rennen im Kalender der Herren ist auf den 27. November datiert. Dann soll im österreichischen Lech/Zürs ein Parallelevent ausgetragen werden.  Bereits einen Tag vorher steht im Kalender der Damen ebenfalls ein Parallelrennen an.

Ski alpin: Das Rennen im Liveticker

Nach dem Rennen: Lucas Braathen strahlt übers ganze Gesicht. Der Norweger gewinnt erstmals in seiner Karriere ein Weltcuprennen im Ski alpin. Mit fünf Hundertsteln setzt er sich gegen Marco Odermatt aus der Schweiz durch. 46 Hundertstel hinter Braathen fährt Odermatts Landsmann Gino Caviezel erstmals auf ein Weltcuppodest.

Bester Deutscher wird Stefan Luitz als 14 mit der viertbesten Laufzeit im 2. Durchgang. 15. wird Alexander Schmid. Für den deutschen Skiverband ist das ein akzeptables Ergebnis im ersten Rennen der Saison.

Damit verabschieden wir uns für heute aus dem Liveticker. Die nächsten Rennen im Ski alpin finden am 13. und 14., November in Lech/Zürs statt.

Gino Caviezel: Caviezel hat noch nie einen Weltcup gewonnen. Auch Braathen nicht. Wir erleben hier einen Premiere. 24 Hundertstel bringt der Schweizer mit. Oben macht er einen dicken Fehler und fällt schon zurück. Nein, das wird wohl nichts. Caviezel ist zu weit weg. Caviezel rettet aber das Podest und ist Dritter.

Zan Kranjec: Der Slowene hat 18 Hundertstel Vorsprung auf Braathen. Bringt er das ins Ziel? Ganz optimal ist das oben nicht, aber noch ist alles möglich hier. Im Steilen kommt aber weiterer Rückstand hinzu, das wird jetzt ganz schwer. Im Ziel ist Kranjec nur Sechster. Nur noch Gino Caviezel kann den ersten weltcupsieg von Lucas Braathen verhindern. Odermatt ist Zweiter und damit fix auf dem Podest.

Henrik Kristoffersen: Ein Norweger ist vorne, doch ein anderer will jetzt an die Spitze. Henrik Kristoffersen peitscht sich da oben an, 14 Hundertstel hat er Vorsprung. Oben aber ist die Zeit schon wieder weg, jetzt kommt das Steile. Dort kommt richtig viel dazu, das gibt eine Packung für Kristoffersen. Zu verkrampft kommt er als Vierter ins Ziel. Braathen führt vor Odermatt und Pinturault. Nur noch zwei Fahrer sind oben.

Alexis Pinturault: Der Vorjahressieger steht bereit. Neun Hundertstel bringt der Franzose auf Braathen mit. Er verliert oben etwas Zeit, aber noch ist alles drin. Pinturault ist etwas verkrampft, das scheint zu kontrolliert. Holt er unten den Rückstand noch auf? Nein, Pinturault ist nur Dritter!

Lucas Braathen: Der vorletzte Norweger eröffnet die Top-5. Der junge Braathen hatte auch nur sieben hundertstel auf Odermatt, entsprechend hoch ist jetzt die Anforderung. Oben baut er seinen Vorsprung aus, aber im Steilen fällt die Entscheidung. Da ist Braathen schneller als Odermatt, das ist ganz riskant gefahren. Und jetzt rutscht er bei der Einfahrt ins Flache weg, aber er rettet fünf Hundertstel ins Ziel. Braathen führt vor Odermatt und Meillard.

Loic Meillard: Und schon der nächste Schweizer am Start, aber nicht der letzte. Loic Meillard und Odermatt lagen fast gleichauf im 1. Durchgang, Meillard muss jetzt hier voll attackieren, wenn er an die Spitze will. Technisch ist das sauber, im Steilen aber fehlt das Tempo. Odermatt wird vorne bleiben, Meillard aber fährt auf einen guten zweiten Platz.

Marco Odermatt: Jetzt sind wir gespannt auf das Schweizer Supertalent Marco Odermatt. Siebter nach dem 1. Lauf, elf Hundertstel vor Nestvold-Haugen. Oben nimmt sich das nicht viel, im Steilen ist Odermatt aber deutlich stärker. Das wird hier ganz klar die Führung, Odermatt hat fast eine Sekunde rausgefahren. Sehr stark! Das kann noch aufs Podest gehen.

Leif Kristian Nestvold-Haugen: Noch drei Norweger sind oben, was für eine Mannschaftsstärke. Nestvold-Haugen hat eine halbe Sekunde Vorsprung auf Favrot und verdoppelt im oberen Abschnitt. Aber auch er hat Probleme im Steilen, noch ist aber Vorsprung da. 17 Hundertstel rettet er ins Ziel und führt.

Luca di Aliprandini: Der Italiener bringt mit 39 Hundertstel ein ordentliches Polster auf Favrot mit. Oben kommt er richtig gut rein und hat jetzt schon fast eine Sekunde. Im Steilen schmilzt das aber alles dahin, was für ein wilder Lauf. Im Ziel ist er knapp hinter Favrot Zweiter. Nur noch acht Fahrer stehen oben.

Ted Ligety: Der US-Boy ist für sein Risiko bekannt, schon oben setzt er den Schwung zu spät an und ist draußen.

Filip Zubcic: Der Kroate fährt oben volle Attacke, im Steilen ist er aber zu hoch dran. Unten kommt er aber wieder gut rein, er ist Dritter im Ziel. Favrot führt weiter vor Murisier. Jetzt die besten Zehn!

Victor Muffat-Jeandet: Der Franzose will seinen Landsmann Favrot von der Spitze verdrängen. In den Zwischenzeiten aber fällt er zurück, das ist nur der sechste Platz im Ziel. Favrot bleibt vorne, Luitz ist Vierter, Schmid ist Fünfter. Jetzt aber wackelt gleich die Bestzeit, Filip Zubcic steht oben.

Ski alpin heute im Liveticker: Luitz zieht an Schmid vorbei

Alexander Schmid: Der Allgäuer war als 13. bester Deutscher nach dem 1. Lauf. Nur drei Hundertstel bringt er auf Favrot mit. Oben baut er klar aus, im Steilen aber geht wieder etwas Zeit weg. Er verliert da zu viel, jetzt fehlt das Tempo im Flachen. Schmid ist nur Fünfter im Ziel, da war mehr drin. Stefan Luitz ist Vierter und damit bester Deutscher heute.

Thibaut Favrot: Der Franzose geht mit 26 Hundertsteln Vorsprung in diesen 2. Lauf, was macht er draus? Er ist nicht weit weg von Murisier, unten entscheidet sich das jetzt. Und da haut Favrot nochmal einen rau und geht in Führung. Jetzt kommt Alexander Schmid.

Tommy Ford: Der Amerikaner stand im letzten Jahr schon einmal ganz oben in einem Riesenslalom. Nach dem 1. Durchgang war er 15. 16 Hundertstel Vorsprung bringt er auf den Führenden Justin Murisier mit. Oben sind diese aber schon weg, jetzt kommt er ins Steile. Dort kommt viel Rückstand dazu, Ford fällt weit zurück. Und Stefan Luitz, der ist immer noch Dritter und nähert sich den Top-15.

Ski alpin heute im Liveticker: Österreicher erleben Heim-Debakel in Sölden

Mathieu Faivre: Der Franzose war hier im Vorjahr Zweiter, entsprechend enttäuschend war der 16. Rang nach dem 1. Lauf. Aber auch im 2. Durchgang kommt er nicht richtig in den Lauf, Faivre fällt hier weit zurück. 12. Platz im Ziel.

Justin Murisier: Der nächste Schweizer ist am Start. Oben ist das sehr weich und auch hoch im Tempo. Auch im Steilen schaut das gut aus, das ist eine ganz runde Fahrt hier. Murisier geht an die Spitze, 0.29 Sekunden vor Borsotti, Luitz ist Dritter.

Stefan Brennsteiner: Und schon sehen wir den letzten Österreicher. Brennsteiner muss hier liefern, sonst geht das Heimspiel für den ÖSV komplett daneben. Oben verliert er etwas Zeit, im Steilen aber kommt er besser rein. Unten aber verliert er wieder ein paar Hundertstel und ist Dritter hinter Borsotti und Luitz.

Matthias Mayer: Der vorletzte Österreicher steht schon jetzt oben. Matthias Mayer war 19. nach dem 1. Lauf, da soll es noch weiter nach vorne gehen. Aber wieder geht es im Steilhang nicht so, wie man sich das beim ÖSV vornimmt. Mayer fällt weit zurück, das ist nur der 9. Platz.

Manfred Moelgg: Der alte Mann aus Italien will es noch einmal wissen. Der 38-Jährige ist oben gut unterwegs, jetzt kommt er ins Steile. Dort aber findet er das Tempo nicht und fällt deutlich zurück. Moelgg ist Sechster im Ziel, Luitz bleibt Zweiter.

Sam Maes: Maes startet zwar für Belgien, ist aber in Österreich aufgewachsen und wohnhaft. Hier ist der 2. Durchgang schon ein gutes Ergebnis für ihn, seinen Vorsprung aus dem ersten Lauf kann er aber nicht ins Ziel bringen. Er ist Dritter hinter Borsotti und Luitz.

Giovanni Borsotti: Jetzt sehen wir, was die Zeit von Luitz Wert ist. Der Italiener ist oben leicht zurück, im Steilen aber setzt er sich an die Spitze und geht auch im Ziel an Luitz vorbei.

Ski alpin heute im Liveticker: Luitz mit starkem 2. Lauf

Stefan Luitz: Der Deutsche hat volles Risiko angekündigt. 21 Hundertstel Vorsprung bringt er mit. Aber er geht voll drauf, baut seinen Vorsprung oben aus. Im Steilen kommen noch ein paar Hundertstel dazu, Luitz ist auf dem Weg zur Bestzeit. 37 Hundertstel ist er vorne, starker Lauf des Allgäuers!

Roberto Nani: Der 34-jährige Italiener geht oben volle Attacke, er ist fast gleichauf mit Read. Unten aber büßt er etwas Zeit ein und ist mit 45 Hundertstel Rückstand Dritter im Ziel. Jetzt kommt Stefan Luitz!

Daniele Sette: Fünf Schweizer sind im 2. Durchgang mit dabei, Daniele Sette aus St. Moritz macht den Anfang. Nur vier Hundertstel bringt er mit, schon bei der ersten Zwischenzeit fällt er zurück. Aber im Steilen ist Sette dran, Read bleibt nur um ein Zehntel an der Spitze.

Fabian Wilkens Solheim: Der erste von vielen Norwegern steht oben. Solheim und Read waren fast gleichauf nach dem 1. Durchgang, das muss der Norweger jetzt richtig liefern. Schon oben macht er einen dicken Patzer, dann kommt ein zweiter dazu und Solheim ist draußen.

Erik Read: Auch der Kanadier ist oben schneller als Kriechmayr, er aber baut seinen Vorsprung im Steilen aus und nimmt die Geschwindigkeit mit ins Flache. Das ist klar die Führung für Read.

Adam Zampa: Der Slowake will sich hier an die Spitze setzen, einen knappen Vorsprung bringt er aus dem ersten Durchgang oben. Oben baut er die deutlich aus, im Steilen aber macht er einen groben Fehler und fällt zurück. Kriechmayr bleibt vorne.

Vincent Kriechmayr: Der österreichische Speed-Spezialist oben mit einer unrunden Fahrt, da ist der eine oder andere Quersteller dabei. Im Steilen spielt er aber seine Fähigkeiten aus, macht Zeit gut und geht knapp in Führung. Die wird aber nicht lange halten.

River Radamus: Der Amerikaner geht als erster auf die Strecke. Die Piste ist weiterhin in einem tollen Zustand, die Sonne scheint und auch die Sicht ist hervorragend. Der zweite Kurs ist anders gesetzt als der erste Lauf, eine Sekunde war Radamus schneller und führt jetzt erstmal.

Ski alpin heute im Liveticker: Vor dem 2. Durchgang in Sölden

Vor dem 2. Durchgang: Um 13:15 geht es hier in Sölden dann los. Der Amerikaner River Radamus wird den 2. Durchgang eröffnen.

Vor dem 2. Durchgang: Zwei Deutsche haben sich für den 2. Durchgang qualifiziert. Alexander Schmid ist als 13. nur 93 Hundertstel hinter der Spitze und könnte hier in die Top Ten fahren. Stefan Luitz kann im zweiten Lauf volle Attacke fahren, der Allgäuer ist als 23. 1,75 Sekunden zurück. Der dritte deutsche Starter Fabian Gratz verpasste die Qualifikation für den 2. Lauf deutlich.

Vor dem 2. Durchgang: Uns erwartet hier heute in Sölden ein echtes Spektakel. Die besten 14 Fahrer liegen alle im Bereich von einer Sekunde. Vorne an der Spitze ist es sehr eng, zahlreiche Fahrer haben eine realistische Chance auf den Sieg.

Vor dem 2. Durchgang: Hallo und willkommen zurück im Liveticker bei chiemgau24.de zum Ski alpin heute in Sölden. Der 2. Durchgang beim Riesenslalom in Sölden steht an. Um 13:15 Uhr geht es los.

Ski alpin heute im Liveticker: Der Zwischenstand nach dem 1. Durchgang

1. Gino Caviezel (Schweiz)1:08.13
2. Zan Kranjec (Slowenien) + 0.06 Sekunden
3. Henrik Kristoffersen (Norwegen)+ 0.10
4. Alexis Pinturault (Frankreich)+ 0.15
5. Lucas Braathen (Norwegen)+ 0.24
13. Alexander Schmid (Deutschland)+ 0.93
23. Stefan Luitz (Deutschland)+ 1.75

Fazit nach dem 1. Durchgang: Was für ein Start in den Weltcup 2020/21 im Ski alpin bei den Herren. Beim Riesenslalom in Sölden führt der Schweizer Gino Caviezel mit nur sechs Hundertsteln Vorsprung auf den Slowenen Zan Kranjec. Vier Hundertstel dahinter liegt der Norweger Henrik Kristoffersen, dicht gefolgt von Alexis Pinturault und Lucas Braathen.

Die besten 14 Fahrer liegen alle im Bereich von einer Sekunde, im 2. Durchgang wird es hier ein echtes Spektakel geben. Mit dabei ist auch Alexander Schmid. Der Allgäuer ist 13. mit 93 Hundertstel Rückstand auf die Spitze.

Nicht ganz so gut lief es für Stefan Luitz, der 1.75 Sekunden Rückstand hat und als 23. für den zweiten Lauf qualifiziert ist. Der dritte deutsche Starter Fabian Gratz verpasste die Qualifikation für den 2. Lauf deutlich. Um 13:15 Uhr startet der zweite Lauf, chiemgau24.de ist ab 13 Uhr im Liveticker mit dabei.

Stefan Brennsteiner: Mit Stefan Brennsteiner aus Österreich endet die Gruppe der besten 30. Der beste ÖSV-Fahrer liegt auf dem 18. Platz, Brennsteiner muss jetzt liefern für die Hausherren. Die Zwischenzeiten sind gut, Brennsteiner ist dabei. Unten kommt etwas Rückstand hinzu, er 18 und damit bester Österreicher. Für die Hausherren ist das dennoch viel zu wenig.

Fabian Wilkens Solheim: Der Norweger kommt vor allem oben sehr gut rein, ist da nicht weit weg von der Spitze. Aber im Steilen zählt es, dort verliert er verhältnismäßig viel. Er ist 20., das sollte für den 2. Durchgang reichen.

Justin Murisier: Der Schweizer ist nicht ganz der schnellste, hat aber auch nur 1.22 Sekunden Rückstand. Das ist der 17. Platz, was hier eindeutig zeigt, wie eng das alles ist.

Thibaut Favrot: Schauen wir uns die letzten Fahrer der Top-30 an. der Kanadier Erik Read ist 18. im Ziel und damit hinter Stefan Luitz. Der Franzose Thibaut Favrot ist oben sehr schnell, im Steilen aber hat er leichte Probleme. Mit 96 Hundertsteln Rückstand ist er 14., einen Platz hinter Schmid.

Ski alpin im Liveticker: Schmid mit guter Fahrt, Luitz hat Probleme

Stefan Luitz: Luitz hat sich viel vorgenommen, schließlich gehörte er viele Jahre zu den besten in dieser Disziplin. Aber er kommt hier nur ganz schwer in die Gänge, schon oben hat er Rückstand. Im Steilen kommt da noch viel dazu, dem gesamten Lauf hat das Tempo gefehlt. Luitz ist nur 17.

Ryan Cochran-Siegle: Der Amerikaner ist oben gut dabei, dann steigt er sich aber selbst auf die Ski und scheidet aus. Jetzt kommt Stefan Luitz, der nächste Deutsche, den man hier auf dem Zettel haben muss.

Alexander Schmid: Mit der Startnummer 20 kommt also der erste Deutsche. Er kam erstmals in seiner Karriere ohne gesundheitliche Probleme durch den Sommer, das verspricht vieles für seine Paradedisziplin Riesenslalom. Oben sind das schon fast vier Zehntel, da erwischt er einen Schlag. Im Steilen ist das gut, da kommt erstmal kaum etwas dazu. Leider kann er das Tempo nicht ganz mitnehmen aus dem Steilen, dennoch ist das eine gute Fahrt. Mit 93 Hundertsteln Rückstand ist Schmid 13.

Roland Leitinger: Jetzt noch der Österreicher, dann sehen wir den ersten Deutschen. Leitinger ist oben dabei, aber was geht im Steilen? Das sieht zunächst gut aus, dann aber kommt er zu Fall und scheidet aus. Zum Glück scheint unverletzt, Leitinger steht wieder. Jetzt kommt Alexander Schmid.

Cyprien Sarrazin: Der Franzose fährt deutlich engagierter als die Österreicher vor ihm. Er hat im Steilen aber zwei Verdreher drin, das kostet wahnsinnig viel Zeit. Das ist der letzte Platz für Sarrazin.

Matthias Mayer: Der nächste Österreicher steht oben. Speed-Spezialist Matthias Mayer macht es etwas besser als Schwarz, hat aber auch schon großen Rückstand. Die Gastgeber spielen hier im Kampf um die Spitzenplätze bislang keine Rolle, Mayer ist Vorletzter.

Marco Schwarz: Lange hat es gedauert, bis wir den ersten Österreicher sehen. Marco Schwarz ist der Hoffnungsträger der Gastgeber, hat aber schon oben großen Rückstand. Die Fahrt ist sauber, es fehlt aber das Risiko. Schwarz ist fast drei Sekunden zurück und damit Letzter.

Ski alpin heute im Liveticker: Krimi an der Spitze

Zwischenstand: Gino Caviezel führt mit sechs Hundertsteln vor Zan Kranjec. Henrik Kristoffersen ist nur eine Zehntel zurück und damit Dritter. Die ersten Acht trennen nur vier Zehntel, das ist ein Wahnsinn.

Marco Odermatt: Das Schweizer Supertalent kann die Vorschusslorbeeren nicht bestätigen. Oben ist er weit zurück, im Steilen aber verliert er nur noch wenig. Das kann er unten noch rausholen. Und das tut er auch, das sind nur 31 Hundertstel Rückstand. Damit ist er nur Siebter, was ganz klar verdeutlicht, wie eng es hier zugeht.

Victor Muffat-Jeandet: Der Franzose verliert schon oben viel Zeit, das verheißt nichts gutes. Die Fahrt ist unrund und das ausgerechnet im Steilhang. Muffat-Jeandet ist Elfter, 87 Hundertstel zurück.

Lucas Braathen: Der junge Norweger riskiert im Übergang ins Steile wahnsinnig viel, da fällt er fast nach hinten um. Braathen zeigt eine gute Fahrt, im Ziel ist er 5. Nur 24 Hundertstel hinter Caviezel. Die Rückstände ganz vorne sind minimal, das wird ein spektakulärer zweiter Durchgang.

Gino Caviezel: Meillards Landsmann Caviezel hat hervorragende Trainingseindrücke hinterlassen und bringt die hier auch auf die Strecke in Sölden. Er ist oben vorne, im Steilen voll mit dabei. Das kann die neue Bestzeit werden und das ist sie auch. Gino Caviezel geht in Führung, 0.06 Sekunden vor Kranjec.

Loic Meillard: Der erste Schweizer ist auf der Strecke. Wie schon viele vor ihm ist er oben schneller als Kranjec. Aber wir wissen ja, dass es im Steilhang drauf ankommt. Da hat er sieben Zehntel Rückstand, das wird für die Bestzeit nicht reichen. Unten zündet er aber den Turbo, holt eine halbe Sekunde auf und ist mit 22 Hundertstel Rückstand Vierter.

Luca de Aliprandini: Der erste Italiener steht oben. Di Aliprandini ist oben schnell, das Rennen wird aber im Steilhang entschieden. Er riskiert viel, ist aber zu unruhig. Nach der Ausfahrt aus dem Steilen ist noch was möglich, di Aliprandini macht etwas Zeit gut und hat eine halbe Sekunde Rückstand im Ziel. Er ist Fünfter.

Ted Ligety: Altmeister Ted Ligety hat schon oft hier gewonnen. Oben ist der 36-Jährige vorne, im Steilen aber verliert er viel Zeit. Der Amerikaner zeigt eine ordentliche Fahrt, etwas fehlt es an Spritzigkeit. Ligety ist Fünfter, 71 Hundertstel zurück.

Tommy Ford: Der Amerikaner hat im letzten Jahr einen Riesenslalom gewonnen, ihn muss man auf der Rechnung haben. Er hat aber sichtliche Probleme mit der Balance im Steilen, Ford verliert viel Zeit. Im Ziel ist er mit einer Sekunde zurück und damit Sechster.

Alexis Pinturault: Der Vorjahressieger steht oben. Alexis Pinturault ist einer der heißesten Kandidaten auf den Gesamtweltcup und ein echter Spezialist hier in Sölden. Oben hat er die Bestzeit, im Steilen aber macht er einen Fehler. Dennoch ist er dran, der Franzose muss jetzt riskieren. Das tut er, holt noch Zeit auf und ist nur 9 Hundertstel hinter Kranjec. Der Slowene führt vor Kristoffersen und Pinturault.

Henrik Kristoffersen: Alle Augen jetzt auf Henrik Kristoffersen. Der Norweger ist einer der Sieg-Kandidaten hier und ein Anwärter auf den Gesamtweltcup. Oben ist auch Kristoffersen vorne, da war Kranjec aber nicht der schnellste. Im Steilen lässt er etwas Zeit liegen, er hat Rückenlage. Das ist aber noch nicht vorbei, unten ist was drin. Im Ziel ist es sehr sehr knapp, nur vier Hundertstel ist er zurück. Kranjec bleibt vorne.

Filip Zubcic: Der Kroate ist einer der Mitfavoriten auf den Sieg und zeigt das nur im Ansatz. Oben ist er schneller als Kranjec, im Steilen aber fährt er zu passiv und verliert viel Zeit. Zubcic ist Dritter mit 72 Hundertstel Rückstand.

Leif Kristian Nestvold-Haugen: Der nächste Norweger steht oben. Nestvold Haugen kommt oben gut rein, im Steilhang aber verliert er eine halbe Sekunde auf Kranjec. Unten kommt dann noch ein längeres Flachstück, in dem der Norweger etwas Zeit aufholt und am Ende mit 36 Hundertstel Rückstand Zweiter ist.

Ski alpin heute im Liveticker: Gesamtweltcupsieger schiedet in Sölden aus

Aleksander Aamodt Kilde: Der Gesamtweltcupsieger ist auf der Strecke. Kilde ist eigentlich Speed-Spezialist, aber auch ein hervorragender Riesenslalom-Fahrer. Oben ist der Norweger vorne, dann im Steilen aber rutscht er auf dem Innenski weg, verliert einen Ski und scheidet aus.

Mathieu Faivre: Im Vorjahr war der Franzose Zweiter hier in Sölden, heute hat er leichte Startschwierigkeiten. Oben ist er schon deutlich hinter Kranjec, Faivre fehlt das Timing. Im Ziel sind das 1.12 Sekunden, das ist schon viel.

Zan Kranjec: So, das Rennen ist gestartet. Die Bedingungen sind hervorragend. Die Piste ist bestens präpariert, sie ist eisig und temporeich. Die Sicht ist sehr gut heute. Zan Kranjec ist ein Riesenslalom-Spezialist und setzt hier die erste Zeit. Ganz sauber war die Fahrt des Slowenen nicht, ab und an war er zu spät dran. 1:08.19 Minuten ist die erste Zeit.

Vor dem Rennen: So, jetzt geht es gleich los. Zan Kranjec aus Slowenien wird das Rennen eröffnen.

Ski alpin heute im Liveticker: Schmid und Luitz in gleicher Startgruppe

Vor dem Rennen: Schmid geht mit der Startnummer 20 ins Rennen, Luitz hat die 22 und der Dritte DSV-Starter Fabian Gratz hat die 44.

Vor dem Rennen: Grund zur Zuversicht ist durchaus vorhanden. Alexander Schmid und Stefan Luitz sind ausgewiesene Riesenslalom-Spezialisten und sind beide sehr gut durch die Vorbereitung gekommen.

Vor dem Rennen: Schauen wir auf die Deutschen, die heute am Start sind. Nach der großen Enttäuschung durch die deutschen Damen gestern, wollen die DSV-Herren heute für einen versöhnlichen Abschluss des Saisonstarts sorgen.

Vor dem Rennen: Wir sehen heute in Sölden also das erste von 39 geplanten Rennen bei den Herren. Hier sehen Sie den vollständigen Rennkalender bei den Herren

Vor dem Rennen: Auch der Vorjahressieger des Gesamtweltcups ist heute mit dabei. Aleksander Aamodt Kilde hat die Startnummer 3. Alle Favoriten auf den Gesamtweltcup finden Sie hier

Vor dem Rennen: Hochkarätig geht es heute im Starterfeld zum Riesenslalom in Sölden zu. Zahlreiche Anwärter auf den Sieg sind am Start. Gleich zu Beginn sehen wir den Slowenen Zan Kranjec, der zu den Mitfavoriten gehört. Vorjahressieger Alexis Pinturault hat die Startnummer 7, Henrik Kristoffersen die 6 und Filip Zubcic die 5.

Vor dem Rennen: Heute starten also auch die Herren in den Weltcup 2020/21. Im Liveticker bei chiemgau24.de versorgen wir Sie mit allen Infos zum Rennen in Sölden.

Vor dem Rennen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker bei chiemgau24.de zum Ski alpin heute in Sölden.

Ski alpin heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Rennen

Ski alpin: Marta Bassino siegt beim Riesenslalom der Damen in Sölden

Mit dem Riesenslalom in Sölden wird am 18.10.2020 der Weltcup 2020/21 der Herren im Ski alpin eröffnet. Bereits am Vortag starten die Damen ebenfalls mit einem Riesenslalom in Sölden in die neue Saison, die deutschen Damen enttäuschten.

Auf dem Rettenbachgletscher in Sölden wollen die deutschen Technikspezialisten Stefan Luitz und Alexander Schmid besser in die Saison starten, als das im Vorjahr der Fall war.

Ski alpin heute im Liveticker: Stefan Luitz blickt zuversichtlich nach Sölden

2019 wurde Luitz 16., Schmid landete nur auf dem 27. Platz. Am Sonntag geht Schmid als 20. auf die Strecke, Luitz hat die Startnummer 22.

Dass der Start in den Weltcup 2020/21 im Ski alpin für den Deutschen Skiverband erfolgreicher verläuft, ist anhand der guten Vorbereitung trotz Corona durchaus möglich.

„Wir haben sehr, sehr gute Trainingseinheiten in Saas-Fee absolviert. Ich habe versucht, mir selbst mehr zu vertrauen und wieder direkter und frecher zu fahren. Das ist auch mein Ziel für die Saison. Ich brauche die frechere Linie, die Angriffsstellung“, sagte Stefan Luitz, der über viele Jahre zu den besten Riesenslalomfahrern der Welt gehörte, in der Vorsaison aber Probleme hatte.

Der 28-jährige Allgäuer kam gut und verletzungsfrei durch den Sommer und äußerte sich im Pressegespräch vor Sölden, an dem auch chiemgau24.de* beteiligt war, zuversichtlich im Hinblick auf die neue Saison.

Neben Luitz soll Alexander Schmid die deutschen Fahnen im Riesenslalom hochhalten. Auch Schmid hatte in der vergangenen Saison immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Plagte ihn im Vorjahr noch das Eppstein-Barr-Virus, lief es in diesem Sommer gut für den 26-jährigen Oberstdorfer.

Ski alpin: Schmid ist erleichtert, Gratz freut sich auf sein zweites Weltcuprennen

„Den ganzen Sommer habe ich normal und gut trainieren können. Ich konnte jede Trainingseinheiten absolvieren. Ich bin sehr froh, dass es alles viel leichter ging und geht als letztes Jahr. Jetzt zählt‘s, dass es mir körperlich und gesundheitlich sehr gut geht“, sagte Schmid im Vorfeld des Saisonauftakts in Sölden.

Den dritten Startplatz für den Deutschen Skiverband in Sölden hat sich Fabian Gratz in der internen Qualifikation gesichert. Entsprechend groß ist die Vorfreude beim 23-Jährigen. „Dass ich in Sölden mein zweites Weltcup-Rennen fahren werde, finde ich richtig gut! Sölden ist was ganz Besonderes: das erste Rennen der Saison, der Startschuss für den Winter. Ich habe in den vergangenen Jahren oft live oder am Fernseher zugeschaut. Jetzt stehe ich selber in ein paar Tagen am Start - das ist einfach nur cool.“

Lesen Sie auch - Ski alpin: Die Favoriten auf den Gesamtweltcup 2020/21

Ski alpin: Favoriten auf den Gesamtweltcup stehen im Fokus

Die heißesten Anwärter auf den Sieg im ersten Rennen der neuen Saison sind aber andere. Im Vorjahr gewann der Franzose Alexis Pinturault auf dem Rettenbachferner. Der Franzose geht auch in diesem Jahr wieder als einer der Top-Favoriten in Sölden und im Kampf um den Gesamtweltcup an den Start.

Neben Pinturault haben auch die Norweger Henrik Kristoffersen und Aleksander Aamodt Kilde die große Kristallkugel im Visier. Während Vorjahres-Gesamtweltcupsieger Kilde nicht zu den Favoriten in Sölden gehört, ist Kristoffersen einer der Top-Kandidaten für den Auftaktsieg.

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Quelle: chiemgau24.de

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