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Sebastian Vettel in Kanada

Vettel und Co.: Aus dem Auto vor den TV

Montreal - Sie sind weit weg, in Kanada - aber in Gedanken sind die Formel-1-Fahrer auch bei der Fußball-EM in Polen und der Ukraine und drücken ihren Teams die Daumen.

Sebastian Vettel wünscht sich einen Liveticker, Michael Schumacher hat eine „konkrete Hoffnung“ für das erste Spiel gegen Portugal: Deutschlands Formel-1-Stars sind in Montreal auch 6785 Kilometer entfernt von Lwiw in Gedanken bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor deren EM-Auftakt. Und daher heißt am Samstag das Motto: Erst im Qualifying (19.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) schnell fahren, dann schnell vor den nächsten Fernseher, um Jogis Jungs gegen Cristiano Ronaldo und Co. (20.45 Uhr MESZ/ARD) die Daumen zu drücken.

DFB-Team in der Ukraine: Bilder vom Flughafen

DFB-Team in der Ukraine: Bilder von der Ankunft am Flughafen und vom Abschlusstraining

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist knapp 34 Stunden vor dem Anstoß zu ihrem EM-Auftaktspiel gegen Portugal in der Ukraine eingetroffen. Gegen 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) landete die Chartermaschine mit dem DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw am Freitag nach dem kurzen Flug aus dem regnerischen Danzig in Lwiw. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa
Beim Abschlusstraining in der Arena in Lwiw herrschte eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre - Jogi Löw und seine Jungs sind bereit für ihren EM-Auftakt. © dpa

„Das Interesse ist schon da“, sagte Vettel, der aber nach der Jagd nach der Pole Position erst noch der Presse Rede und Antwort stehen und dann zum Meeting mit seinen Ingenieuren muss. „Ich hoffe, es gibt einen Liveticker. Aber der Fernseher wird sicher auch schnell umgeschaltet“, meinte der Red-Bull-Pilot und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Die Mannschaft wird sicher auch unser Qualifying gucken.“

Vettel drückt dem DFB-Team die Daumen und hofft, „dass sobald der Ball mal rollt, die ganzen Diskussionen und das Gerede aufhören und wir uns auf den Fußball freuen können. Ich hoffe, dass die deutsche Mannschaft mit dem richtigen Fuß ins Turnier startet, der Rest wird sich dann zeigen.“

Auch Rekordweltmeister Michael Schumacher freut sich auf die EM. „Ich werde wie die meisten Fans da sitzen und die Daumen drücken. Ich habe Poldi an seinem Geburtstag schon gesagt, dass er Gas geben soll“, meinte der Mercedes-Pilot, der zusammen mit Teamkollege Nico Rosberg die Fußball-Stars im Trainingslager in Südfrankreich noch besucht und danach auch beim Grand Prix in Monaco begrüßt.

In der großen EM-Euphorie der Fans liegt nach Schumachers Meinung aber auch „eine gewisse Gefahr“. „Es gibt einige Anwärter, Spanien und Frankreich fallen mir da konkret ein. Deutschland gehört zum Glück dazu, aber der Kuchen ist noch nicht gegessen. Ich hoffe, dass das jeder bei den Jungs auch so sieht.“ Einen konkreten Tipp für das Auftaktspiel gegen die Portugiesen wollte er nicht abgeben: „Ich habe eine konkrete Hoffnung - dass wir 2:1 gewinnen.“

Auf dieses Ergebnis setzt auch Rosberg, der dem Team auch den EM-Titel zutraut. „Ich glaube, dass wir eine große Chance haben, denn wir haben eine Hammer-Mannschaft mit vielen starken Spielern. Allerdings war die Vorbereitung schwierig.“ Namensvetter Nico Hülkenberg wird nach dem Qualifying „sicher so schnell wie möglich einen Fernseher aufsuchen. Unser Meeting verschieben werden wir aber wohl nicht“, meinte der Force-India-Pilot, der den Fußballern auch viel zutraut: „Ich glaube, dass unsere Mannschaft zu den Besten gehört, außerdem ist Deutschland immer eine Turniermannschaft. Da kann es gut sein, dass sich eine Dynamik entwickelt. Ich traue ihnen zu, ins Endspiel zu kommen und es zu gewinnen.“ Timo Glock will in Montreal erstmal „meine Arbeit machen“. „Aber ich werde den Jungs die Stange halten“, sagte der Marussia-Pilot.

sid

Birnen, Fischer, Stall-Bewohner: Das bedeuten die Nachnamen der DFB-Stars

Birnen, Fischer, Stall-Bewohner: Das bedeuten die Nachnamen der DFB-Stars

Nicht nur Laktatwerte und Trainingseindrücke, sondern auch die historisch gewachsene Bedeutung der Nachnamen lassen Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der deutschen Nationalspieler bei der EM zu. Davon ist jedenfalls Prof. Dr. Jürgen Udolph überzeugt. Deutschlands bekanntester Professor für Onomastik (Namensforschung) entschlüsselte die Nachnamen im deutschen Team und fand dabei Erstaunliches heraus. © dapd
JOACHIM LÖW: Löw ist eine Kurzform von Löwe. Dieser Name wurde in erster Linie von Familien übernommen, die die Eigenschaften des Tieres hatten: kräftig, stark, tapfer und mutig. © Oliver Hurst / GES / DFB
OLIVER BIERHOFF: Der Name enthält eine ältere niederdeutsche Mundartform von „Birne“. Demnach stammten Bierhoffs Vorfahren von einem Birnenhof ab. © Getty
ANDREAS KÖPKE: Niederdeutsche Koseform zum alten Vornamen „Jakob“, der aus dem Hebräischen übernommen ist. Die ursprüngliche Bedeutung ist: „Er (Gott) möge schützen“. © dpa
MARIO GOMEZ: Viele spanische Namen gehen auf eine germanische Sprache zurück. Gomez kann vom althochdeutschen „gomo“ - also „Mann“ - abgeleitet werden. © Oliver Hurst / GES / DFB
SAMI KHEDIRA: Der Name, der er von seinem tunesischen Vater hat, stammt vom arabischen „Al-Quadir“ ab, einem von 99 Beinamen Allahs, und bedeutet „der zu allem Fähige“ oder „der Besitzer aller Macht und Autorität“. © Oliver Hurst / GES / DFB
MIROSLAV KLOSE: Es liegt eine verkürzte Form von „Nikolaus“ vor. Das ist ein griechischer Name mit der Bedeutung „Volkssieger“. © Oliver Hurst / GES / DFB
TONI KROOS: Sein Nachname beruht auf dem mittelniederdeutschen Wort „kros“ und bedeutet Kanne, Krug oder Trinkgefäß. Kroos kann ein Beiname für den Krugmacher, den Wirt oder aber auch den Trinker gewesen sein. © Oliver Hurst / GES / DFB
PHILIPP LAHM: Der Vorfahre des Münchners war höchstwahrscheinlich lahm, gelähmt oder gliederschwach. © Oliver Hurst / GES / DFB
PER MERTESACKER: Zugrunde liegt ein Flur- oder Feldname, worin eine Dialektform von „Martin(s)“ sowie „Acker“ vorliegt. © Oliver Hurst / GES / DFB
THOMAS MÜLLER: Der wohl unspektakulärste Name im deutschen Team. Im Mittelalter stand in fast jedem Dorf eine Mühle, die von einem Müller betrieben wurde. So erklärt sich die große Verbreitung. © Oliver Hurst / GES / DFB
MANUEL NEUER: Seine Vorfahren könnten aus dem Textilgewerbe kommen. Neuer ist eine so genannte gerundete Form und gehört wohl zum mittelhochdeutschen „naewen“, was „nähen“ bedeutet. © Oliver Hurst / GES / DFB
LUKAS PODOLSKI: Ein polnischer Name, abgeleitet vom Ortsnamen „Podole, Podol“, worin slawisch „po“ („bei“) und „dol“ („Tal“) enthalten sind. Der Wohnort von Podolskis Vorfahren lag demnach in einem Tal. © Oliver Hurst / GES / DFB
MARCO REUS: Der Name kommt von „Reuse“, sein Vorfahre war also entweder Fischer oder ein Hersteller von Reusen. © Oliver Hurst / GES / DFB
BASTIAN SCHWEINSTEIGER: Der Name geht auf den süddeutschen Ort Schweinsteig zurück. Das „-steig“ bedeutet nicht etwa „steigen“, sondern bezieht sich auf das mittelhochdeutsche „stige“ und meint den „Stall“. Ein Schweinsteiger hat also früher im Stall bei den Schweinen gewohnt. © Oliver Hurst / GES / DFB
TIM WIESE: Der Torwart kann auf schlaue Vorfahren verweisen. Sein Name geht auf das Niederdeutsche „wies“ zurück, was „der Weise, Kluge“ bedeutet. © Oliver Hurst / GES / DFB

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