Ein Etikett zeigt die 500g-Paprika-Mix Packung, die zurückgerufen wird.
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Ein Paprika-Mix wird zurückgerufen. Er könnte Insektenbekämpfungsmittel enthalten.

Hersteller warnt

Dringender Rückruf bei Supermarkt-Kette: Insektizid im Gemüse - schlimme Folgen möglich

Achtung! In einem beliebten Lebensmittel könnte sich Insektenbekämpfungsmittel befinden. Die Käufer werden vor dem Verzehr gewarnt und sind aufgefordert die Produkte zurück in die Filiale zu bringen.

  • Ein Supermarkt hat einen Rückruf* für einen Paprika-Mix gestartet.
  • Er könnte Insektenbekämpfungsmittel enthalten.
  • Der Verzehr könnte schlimme Folgen haben.

Brüssel - Glassplitter in Marmelade oder giftige Stoffe in Eiern: Immer wieder befinden sich Fremdkörper in Lebensmitteln, die den Verzehr gefährlich machen. Auch bei Paprika, die bei der Supermarktkette tegut gekauft wurde, sollten Verbraucher nun vorsichtig sein. Der Verzehr kann schlimme Folgen haben.

Rückruf von Paprika-Mix: Vom Verzehr wird dringend abgeraten - giftige Stoffe enthalten

Das Handelsunternehmen „tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG“ rufe per Filial-Aushang einen Paprika-Mix des belgischen Erzeugers Coöperatie Hoogstraten cv zurück, meldet produktrueckrufe.de. Wie das Unternehmen selbst in dem Aushang informiert, wurde „bei dem Produkt ein Insektenbekämpfungsmittel nachgewiesen“.

Es handelt sich bei dem Paprika-Mix um den 500g-Pack mit roter, grüner und gelber Paprika mit der Charge T: 149524 und der EAN: 5400357002200 und der Herkunft Belgien. Verkauft wurde die Mischung laut dem Portal in tegut-Märkten in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

Vom Verzehr wird dringend abgeraten. Tegut bittet die Kunden die bereits gekaufte Ware in den Markt zurückzubringen. „Sie bekommen selbstverständlich den Kaufpreis erstattet. Vielen Dank für Ihr Verständnis“, heißt es in dem Aushang.

Rückruf von Paprika-Mix: Verzehr kann schlimme Folgen haben - Vergiftungserscheinungen möglich

Der Verzehr der mit Insektenbekämpfungsmittel kontaminierten Paprikas sollte in jedem Fall vermieden werden. Wie produktrueckrufe.de weiter schreibt, ist nicht klar, um welches Bekämpfungsmittel es sich handelt. Daher sind Gegenmaßnahmen und ein schnelles Eingreifen bei Kontakt mit dem Mittel erschwert.

Allgemeine Vergiftungssymptome können laut der Seite jedoch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Bauch- und Kopfschmerzen sein. Auch Schwindel, Erregungszustände, Halluzinationen und Verwirrtheitszustände sind möglich. Darüber hinaus könnten auch die Beschleunigung oder Verlangsamung des Pulses, Blässe, gerötete Haut, Hitzegefühl, Schock oder Bewusstseinstrübung bis Bewusstlosigkeit und Atemnot bis Atem- oder Herz-Kreislaufstillstand für eine Vergiftung sprechen. (chd)*merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Der Bier-Hersteller Krombach ruft jetzt einige Chargen seines Bier-Mischgetränks „Limobier“ zurück. Der Fleischwarenhersteller Zimmermann ruft mehrere Chargen seiner Bio Weißwürste zurück. Und auch für eine Asia-Soße einer großen Supermarkt-Kette gibt es eine Warnung.

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