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Taschenmesser im Test: Kult-Produkt verliert gegen US-Marke

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Von: Katja Becher

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Vor allem für Outdoor-Liebhaber zählt ist das Taschenmesser fester Bestandteil der Ausrüstung. Doch welches Modell lohnt sich im Vergleich?

Wer sich ein Taschenmesser vorstellt, hat meist direkt das rote Exemplar mit dem weißen Kreuz im Kopf. Das legendäre Schweizer Offiziersmesser von Victorinox hat mit den Jahren offenbar jedoch Konkurrenz bekommen. Das Schweizer Verbraucherportal hat 12 Taschenmesser genauer unter die Lupe genommen – und bewertete nur drei Marken mit gut. Alle drei Messer gibt es auch in Deutschland zu kaufen. HEIDELBERG24 fasst das Testergebnis zusammen (weitere Testberichte gibt es hier im Überblick).

Taschenmesser im Vergleich – US-Marke schlägt Kult-Produkt

Für viele Menschen darf das Taschenmesser vor allem bei Outdoor-Aktivitäten nicht fehlen. Die Messer zum Einklappen haben heute viele praktische Funktionen – vom Korkenzieher bis hin zum eingebauten USB-Stick. Dennoch bleibt die Klinge das wichtigste Prüfkriterium – denn diese muss bei Camping und Co. einiges aushalten können, muss scharf sein und sollte auch nicht rosten.

Allerdings halten nicht alle Taschenmesser-Klingen, was sie versprechen. Überzeugt waren die Verbraucher-Experten nach ihrem Test nur von drei Taschenmessern. Am besten Schnitt nach Ansicht von saldo.ch das Leatherman Free K2 ab. Laut Stiftung Warentest kostet dieses Taschenmesser, das mit seiner scharfen Klinge am meisten überzeugte, in Deutschland rund 120 Euro.

Mehrere Taschenmesser des Schweizer Unternehmens Victorinox (Archivfoto)
Mehrere Taschenmesser des Schweizer Unternehmens Victorinox (Archivfoto) © Daniel Karmann/dpa

Taschenmesser im Test: Schweizer Experten mit Härteprüfung

Wie Stiftung Warentest weiter berichtet, tauchten die Schweizer Verbraucher-Experten die Taschenmesser im Test immer wieder in eine Kochsalzlösung und überprüften die Klingen anschließend auf Risse. Dabei hätten auch die beiden Schweizer Taschenmesser von Victorinox und Swiza gut abgeschnitten.

Der Klassiker unter den Taschenmessern, das rot-weiße Exemplar von Victorinox, liege nach Ansicht der Test-Experten besonders gut in der Hand. In Deutschland zahlt man für das Messer rund 100 Euro. Der Preis-Leistungs-Sieger sei mit rund 30 Euro der Artikel SH01R-WM von Swiza. Auch interessant: Öko-Test hat in seiner aktuellen Ausgabe verschiedene Grillkohle-Produkte unter die Lupe genommen – und kann stolze 11 von 18 Briketts empfehlen.

Taschenmesser pflegen: So reinigt man das Werkzeug richtig

Wer sein Geld in ein Taschenmesser investiert, will es natürlich möglichst lange nutzen. Bei der richtigen Pflege des Multifunktions-Produkts sollte einiges beachtet werden. Experten empfehlen, das Taschenmesser auseinander zu schrauben. Doch Vorsicht: Man sollte vorher dringend die Garantiebedingungen des Herstellers lesen, denn in manchen Fällen erlischt die Garantie durch das Auseinanderschrauben des Messers – oder es ist gar nicht erst möglich. Auch das richtige Werkzeug ist wichtig, um Schäden an den Schrauben zu vermeiden.

Das Portal knivesandtools.de empfiehlt, für die Reinigung eines Taschenmessers ein altes Shirt oder ein Stück Küchenpapier zu benutzen. Wenn der gröbste Schmutz entfernt ist, könne man alle Teile mit ein Paar Tropfen Öl abwischen. Weil man mit der Reinigung möglicherweise auch Teile des Schmieröls entfernt, sollte man nur wenige Tropfen verwenden. Ganz wichtig: Bei der Reinigung eines Taschenmessers immer auf die Finger aufpassen – denn die Klinge bleibt auch als Einzelteil sehr scharf. (kab)

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