Fall gibt Ermittlern Rätsel auf

Ein Jahr nach Fund: 260 Hinweise zu totem Mann in Kiste

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In dieser Kiste wurde die Leiche im Juli 2016 gefunden. Bis heute ist noch immer nicht klar, wer der tote Mann ist. 

Ein Jahr nach dem Fund einer Leiche in einer Kiste in der Elbe gibt der Fall den Ermittlern weiter Rätsel auf. Mehr als 260 Hinweise zu dem Fall seien bislang eingegangen, teilte die Polizei mit.

Vockerode -  "Wir haben schon oft gedacht: Jetzt haben wir ihn", sagte Sprecher Ralf Moritz. Doch trotz der vielen Hinweise habe sich die Identität des Mannes nicht klären lassen. Auch der Aufruf unter Erntehelfern in der nicht sehr weit entfernt gelegenen Brandenburger Spargelregion Beelitz habe keine zielführenden Hinweise gebracht.

Am 5. Juli 2016 hatte ein Paddler die Metallkiste mit dem Leichnam entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Verbrechen aus. Zahlreiche Verletzungen deuten laut Polizei darauf hin, dass der Mann getötet wurde. Er hatte eine athletische Statur, war etwa 75 Kilo schwer und 1,80 Meter groß.

Der Tote stammt wohl aus Südosteuropa

Mehrere auffällige Merkmale am Körper des Toten ließen die Ermittler zunächst davon ausgehen, die Identität des Mannes schnell klären zu können. Doch weder der auf den Unterarm tätowierte Name "Michaela", noch ein Goldring am Ringfinger mit dem gleichen Namen brachte die Polizisten weiter. "Wir haben viele Hinweise herausgegeben - bislang ohne Erfolg", sagte Moritz. Klar ist bislang nur, dass der Tote wahrscheinlich aus Südosteuropa stammt.

dpa

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