Eine Zusammenfassung der Ereignisse

Busunglück auf A9: 200 Menschen bei Trauerandacht für die 18 Toten

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Das Wrack des völlig ausgebrannten Busses wurde am Montagnachmittag abtransportiert.

Schrecklicher Busunfall auf der A9 bei Münchberg in Oberfranken: Bei einem Auffahrunfall ist ein Reisebus in Brand geraten - 18 Menschen sind gestorben. Eine Zusammenfassung der Ereignisse.

  • Auf der A9 bei Münchberg im Landkreis Hof hat sich am Montag gegen 7 Uhr ein schwerer Busunfall ereignet.
  • Der Unfall passierte zwischen der Anschlussstelle Münchberg-Süd und Gefrees.
  • Ein Reisebus aus dem sächsischen Löbau nahe Görlitz fuhr auf einen Sattelschlepper auf, beide gerieten in Brand.
  • Nach Polizeiangaben sind 18 Menschen bei dem Busunglück ums Leben gekommen.
  • 30 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
  • Brandursache und Unfallhergang sind noch unklar - die Behörden ermitteln. 
  • Bei einer Andacht in Dresden gedenken mehr als 200 Menschen der Opfer.

17.25 Uhr: „Es erschüttert uns in Mark und Bein, wenn Menschen um uns und unter uns aus diesem lichten Leben herausgerissen werden“, sagte Landesbischof Carsten Rentzing in der Predigt. Es gebe keine Antwort auf die Frage nach dem Warum. „Es bleibt das Unwägbare, das Unberechenbare. Es bleibt das, was man gemeinhin Schicksal nennt“, sagte er. Aber: Das Mitgefühl der vielen Menschen habe etwas „Lichthaftes“. „Die Anteilnahme ist groß.“ Etwas zutiefst Menschliches leuchte durch diese Tragödie hindurch. Rentzing dankte auch den Rettern.

Auch Dresdner zeigten sich erschüttert. „Als ich von dem Unfall gehört habe, hatte ich Tränen in den Augen“, sagte die 53-jährige Ina Patzsch vor der Kirche. „Das ist ganz schlimm. Nicht zufassen.“ Auch der Chef eines Dresdner Fahrdienstes war zur Frauenkirche gekommen. „Der Busfahrer war ja praktisch ein Kollege“, sagte er. Persönlich gekannt haber er ihn nicht.

Samstag, 16.21 Uhr: Mehr als 200 Menschen haben mit einer Andacht in der Dresdner Frauenkirche der Opfer des verheerenden Busunglücks auf der A9 in Oberfranken gedacht. Evangelische und katholische Kirche und das Land wollten damit am Samstag ein Zeichen für Mitgefühl, Verbundenheit und Gemeinschaft setzen. Es gebe für das Ereignis keine Antwort auf die Frage nach dem Warum, sagte Landesbischof Carsten Rentzing. Aber die Anteilnahme der Menschen sei groß.

Donnerstag, 16.27 Uhr: Aus Anlass der Andacht für die Opfer des Busunglücks in Oberfranken hat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) für diesen Samstag, 8. Juli, Trauerbeflaggung an allen staatlichen Dienstgebäuden in Bayern angeordnet. Dies teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Die Trauerandacht für die 18 Toten findet in Dresden statt. 

20.01 Uhr: Es gibt anscheinend neue Details zum tatsächlichen Unfallhergang. Wie focus.de berichtet, hätten Zeugen ausgesagt, dass der Bus vor dem Unfall von dem Lastwagen, der in den Unfall verwickelt wurde, überholt worden wäre. Doch im Bereich der Unfallstelle und davor herrscht demnach ein Überholverbot für Lastwagen. 

Weiter ist bei focus.de zu lesen, dass - laut den Zeugenaussagen - der Reisebus kurz vor dem Unfall auf der rechten Spur unterwegs war. Der spätere Unfall-Lkw soll auf der mittleren Spur gefahren sein. Auf der ganz linken Spur fuhr wohl ein weiterer Lkw.

Der linksfahrende Laster soll laut der Zeugenaussagen dann nach rechts eingeschert sein, woraufhin auch der Unfall-Lkw nach rechts vor den Bus einscherte. Ob es in diesem Moment wirklich einen Stau auf der A9 gab, ist unklar. Die Polizei würde, so  focus.de, jedoch von dieser Situation ausgehen.

Der Unfall-Lkw musste deswegen wohl stark abbremsen. Der Reisebus konnte aufgrund des geringen Abstands nicht mehr ausweichen. Die Polizei bestätigte allerdings den Unfallhergang gegenüber dem Nachrichtenportal bislang nicht.    

12.06 Uhr: Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft gehen weiter. „Hier steht jetzt so viel Arbeit an“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Bayreuth. Vor allem Sachverständige seien nun am Zug, um die Unfallursache zu klären. Auch die Identifizierung aller Todesopfer dauert noch an.

11.59 Uhr: Nach dem Busunglück geht es an das Verarbeiten für die Opfer und die Helfer. Acht Einsatzkräfte meldeten sich freiwillig, um die verbrannten Leichen aus dem Bus zu bergen. Die ergreifende Geschichte dazu lesen Sie auf merkur.de*.

11.15 Uhr: Warum klappt das mit der Rettungsgasse nicht? Ein Gespräch, das der Münchner Merkur mit dem Ehrenvorsitzenden der Feuerwehr in Oberbayern führte, gibt Aufschluss über die Probleme, die es in Deutschland mit Rettungsgassen gibt.

9.27 Uhr: Jörg-Steffen Höger (53) und seine Tochter Annika (17) waren Ersthelfer bei dem Bus-Inferno. Schnell wurde ihnen klar: Da ist was Schlimmes am Laufen. Die ganze Geschichte der beiden Helfer lesen Sie auf tz.de*.

Mittwoch, 7.41 Uhr: Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch in vollem Gange, dennoch kocht die Debatte über mehr Sicherheit bei Busreisen hoch. Der ADAC dringt auf strengere gesetzliche Vorgaben für den Einsatz von Notbremsassistenten.

Busunglück auf der A9: Die Ereignisse von Tag 2

22.45 Uhr: Zur Sicherheit und Brandschutz in Bussen gibt es zahlreiche Fragen. Doch das Thema ist komplex. 

Seit 2015 sind Brandmelder vorgeschrieben, die den Fahrer optisch und akustisch warnen, wenn es zu heiß im Motorraum wird. Das gilt allerdings nur für ab 2015 ausgelieferte Busse. Ältere Modelle mussten nicht nachgerüstet werden. 

Für Siegfrid Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, ist der Brandmelder sowieso nur die „kleine Lösung“: Effizienter wäre eine Sprinkleranlage im Motorraum. 

Als problematisch sieht Brockmann die Innenausstattung der Busse an. Bei der Bahn gebe es genaue Vorschriften, dass keine leicht entflammbaren Materialien verbaut werden dürfen, bei Reisebussen dagegen nicht. „Für Busse müssen die Vorschriften der Bahn übernommen werden“, fordert Brockmann deshalb.

19.30 Uhr: In Bayern werden Autofahrer, die Rettungsgassen blockieren, bisher kaum bestraft. Im Jahr 2016 habe es insgesamt nur elf Verwarnungen gegeben, teilte das Bayerische Polizeiverwaltungsamt dem "Münchner Merkur" (Mittwoch) mit.

19.15 Uhr: Das Reisebus-Inferno weckt Erinnerungen an ein Busunglück am Irschenberg im vergangenen Jahr. Warum damals alle 47 Insassen überlebten, erklärt Feuerwehrkommandant Tom Niggl (42) auf der Hand, wie Merkur.de* berichtet.

18.11 Uhr: Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Zwei Sachverständige für Verkehrsunfälle und Brände hätten keine Hinweise darauf gefunden, dass der Reisebus schon vor dem Aufprall auf den Sattelzug gebrannt hat. „Vieles spricht dafür, dass bei dem Bus erst aufgrund der Kollision mit dem Anhänger Feuer ausgebrochen ist“, hieß es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.

17.44 Uhr: Beide Fahrer des Unglücksbusses waren, laut dpa, mehr als zehn Jahre für das Unternehmen im sächsischen Löbau unterwegs. Der 55-jährige Fahrer, der zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer saß, hinterlässt eine Lebensgefährtin und eine gerade erwachsene Tochter. 

16.53 Uhr: Dresden trauert: Anlässlich des Busunglücks wird das offizielle Portal der sächsischen Landeshauptstadt in schwarz-weiß angezeigt. Außerdem richtet Oberbürgermeister Dirk Hilbert Worte der Anteilnahme an Opfer und Rettungskräfte.

16.32 Uhr: Als würde es nicht reichen, dass viele Autofahrer keine Rettungsgasse bildeten, hatten die Einsatzkräfte am Montag beim Busunfall auf der A9 wie berichtet auch zahlreiche Gaffer zu ertragen. Karl Philipp Ehrler, Bürgermeister der Marktgemeinde Stammbach in der Nähe des Unfallorts, beobachtete laut dpa wie ein Pkw auf Höhe des ausgebrannten Busses „seelenruhig auf den Standstreifen fuhr und anhielt“. Der Fahrer sei sogar ausgestiegen, „um das Unglück in Ruhe betrachten zu können“, sagte der CSU-Politiker „Spiegel Online“. Gaffer habe es schon immer gegeben, zitiert die dpa den Malteser Hilfsdienst. Hinzu komme aber die Tatsache, dass diese filmen und für ihre Beiträge in sozialen Netzwerken auch noch Anerkennung ernten.

15.32 Uhr: Wie schnell ein Bus lichterloh brennen kann, hat ein Fall vom Januar vergangenen Jahres in Irschenberg gezeigt. Damals war auf der Autobahn 8 nach Salzburg unweit der Anschlussstelle Irschenberg ein Bus mit 47 syrischen Asylbewerbern in Flammen geraten. Der Bus hatte Augenzeugenberichten zufolge auch sofort komplett gebrannt.

14.30 Uhr: Baden-Württemberg denkt nach dem Unfall über eine Bundesratsinitiative zum obligatorischen Einsatz von Notbremssystemen für Busse nach. Dies sei in Reisebussen und Lastwagen zwar schon Pflicht, der Fahrer könne das System allerdings abschalten.

14 Uhr: Aktuell wird in Deutschland für das Nicht-Bilden einer Rettungsgasse ein Bußgeld von 20 Euro verhängt. Diskutiert wird, die Strafe auf 105 Euro anzuheben. Verkehrsminister Alexander Dobrindt fordert eine Erhöhung auf 115 Euro, der Bundesrat auf 165 Euro. Im Vergleich zum Beispiel zu unseren österreichischen Nachbarn eine lächerliche Summe. Dort kostet es 2180 Euro, wenn man mit seinem Auto bei einem Stau keine Rettungsgasse bildet.

Was meinen Sie: Brauchen wir höhere Strafen in Sachen Rettungsgasse? Stimmen Sie ab.

13.45 Uhr: Nach dem tödlichen Busunfall vom Montag wird das Thema Rettungsgasse wieder umfassend diskutiert. Doch warum wird sie so unzuverlässig gebildet? Vielleicht aus Unwissenheit. Der ADAC zeigt in einem Video, wie es richtig geht.

13.19 Uhr: Allein der gestorbene Busfahrer steht als möglicher Verursacher im Fokus der Fahnder, gegen andere Personen wird nicht ermittelt. Der Firmensitz des Busunternehmens in Sachsen sei durchsucht worden, teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Hof am Dienstag mit. In dem Zusammenhang seien Unterlagen in Bezug auf den Reisebus und die beiden Busfahrer sichergestellt worden. Ob ein technischer Defekt eine Rolle gespielt haben könnte, sagten die Ermittler zunächst nicht.

Erste Unfallopfer verlassen die Krankenhäuser

13.17 Uhr: Nach dem Busunglück in Oberfranken haben Notfallseelsorger die Polizei in Sachsen in mehr als einem Dutzend Fällen beim Überbringen der Todesnachrichten an Opfer-Angehörige begleitet. 15 Mal seien am Montag Helfer der Kriseninterventionsteams tätig geworden, sagte der Koordinator des Einsatzes, Polizeiseelsorger Christian Mendt, der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Am Dienstag solle der Einsatz abgeschlossen werden.

12.53 Uhr:Die ersten der rund zwei Dutzend Verletzten aus Sachsen aus Krankenhäusern in Oberfranken entlassen worden. Noch am Montag hätten sieben Patienten die Heimreise angetreten, zumeist mit Hilfe von Angehörigen, teilte das Sozialministerium in Dresden mit. Am Dienstag sollten sechs weitere Menschen folgen, für die mit dem Roten Kreuz ein Rücktransport organisiert worden sei.

12.41 Uhr: Kurz nach dem Unfall wurde spekuliert, dass der Bus womöglich bereits brannte, als er auf den Lastwagen auffuhr. Dem widersprachen die Ermittler nun. Dafür gebe es nach jetzigem Kenntnisstand keine Hinweise. Vielmehr spreche vieles dafür, dass die Kollision mit dem Sattelzug das Feuer ausgelöst hat.

12.35 Uhr: Die Staatsanwaltschaft hat unterdessen das Busunternehmen, zu dem der Unfallbus gehörte, untersucht. Es handelt sich um eine Firma im sächsischen Löbau. Es seien Unterlagen zum Bus und den beiden Busfahrer beschlagnahmt worden.

Drei Menschen schweben in Lebensgefahr

12.32 Uhr: Wie das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Hof mitteilen, schweben nach dem Unfall drei Menschen in Lebensgefahr. Sieben konnten das Krankenhaus inzwischen verlassen, 23 Insassen sind weiter schwer verletzt. Insgesamt zogen sich 30 Personen zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen zu. 

12.14 Uhr: Nur einen Tag nach dem schweren Busunfall auf der A9 bei Münchberg sorgt ein weiterer Fall von Problemen mit der Rettungsgasse für Kopfschütteln: Am Dienstagmorgen war es im Berufsverkehr auf der A92 bei Moosburg-Nord (Landkreis Freising) zu einem Unfall gekommen. Und wieder vergingen wegen des unvernünftigen Verhaltens vieler Autofahrer wertvolle Minuten, bis die Einsatzkräfte zum Unfallort vordringen konnten.

11.53 Uhr: Die Live-Entschuldigung des N24-Reporters ist auf Facebook zu sehen:

10.46 Uhr: Große Aufregung um einen Live-Bericht des TV-Senders N24 gestern an der Unglücksstelle: Der Reporter sprach von „Freiwilligen“, die „statt Profis“ im Einsatz waren. Für die vielen Freiwilligen Feuerwehrleute in Bayern ein Schlag ins Gesicht. Der Sender hat bereits reagiert. 

10.26 Uhr: Beim gestrigen Busunglück wurde wieder einmal klar, wie problematisch das Thema Rettungsgasse auf Bayerns Straßen ist. Einsatzkräfte hatten Probleme, zum Unfallort zu gelangen, weil Autofahrer keinen Platz machten. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert nun Routinekontrollen bei Staus

Busunfall auf A9: Überlebende werden zu Unfall befragt

09.50 Uhr: Am Tag nach dem Unfall auf der A9 arbeiten die Ermittler nun mit Hochdruck daran, die Brandursache festzustellen. Dazu werden auch die Überlebenden befragt, so die Polizei. Darunter ist einer der beiden Busfahrer. „Das wird sicher nicht heute abgeschlossen werden“, sagt der Polizeisprecher. Der Zustand der 30 Überlebenden sei weiterhin unverändert. 

06.55 Uhr: Nach dem verheerenden Unfall ist eine Diskussion über Sicherheitslücken in Reisebussen entbrannt. Erst seit November 2015 müssen Busse mit einem Notbremssystem ausgestattet sein. Dieses lasse sich aber leicht abschalten, kritisierte der Kraftfahrtexperte des Tüv Rheinland, Hans-Ulrich Sander, am Montagabend im ZDF. Andere Experten kritisierten, dass die Innenraum-Materialien der Busse zu leicht entflammbar seien.

22.57 Uhr: Für heute beenden wir die Berichterstattung zum Busunglück bei Münchberg. Ab morgen Früh finden Sie hier wieder alle aktuellen Informationen.

22.27 Uhr: Die äußere rechte Fahrspur der A9 in südliche Richtung wird für längere Zeit gesperrt bleiben. Nachdem der Teer durch die extreme Hitze stark beschädigt wurde, muss die Spur vor der Freigabe saniert werden.

22.03 Uhr: Der Besitzer des Unglücksfahrzeugs hat sein Mitgefühl geäußert. „Die Gedanken sind natürlich bei denen, die im Krankenhaus liegen - und natürlich auch bei denen, die zu Hause warten auf eine Information: ‚Was ist denn mit meinen Verwandten und Bekannten?‘“, sagte der Unternehmer Hartmut Reimann aus dem sächsischen Löbau am Montag. Und: „Es tut uns sehr, sehr leid - aber ich kann‘s nicht mehr ändern.“

Polizei informiert Angehörige der Opfer

21.33 Uhr: Wie die Polizei Oberfranken bekannt gibt, ist die A9 in beiden Richtungen wieder befahrbar. Die Unfallstelle ist geräumt.

21.06 Uhr: Die sächsische Polizei hat Familien der Opfer über das Schicksal ihrer Angehörigen unterrichtet. Bis zum Montagabend seien „eine ganze Reihe von Angehörigen angetroffen und informiert worden“, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Dresden. Zahlen nannte sie nicht.

Zum Teil hätten sich die Polizeibeamten auch Vergleichsproben für einen DNA-Abgleich geben lassen, etwa in Form von Haar- oder Zahnbürsten. Bei Bedarf hätten auch Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams für eine Betreuung der Angehörigen bereitgestanden, sagte die Sprecherin.

Busunternehmen nach Dokumenten durchsucht

20.21 Uhr: Beim Busunternehmen in Sachsen hat es eine Durchsuchung gegeben. Dabei ging es um Informationen zu den Fahrgästen, aber auch zum Bus und den beiden Fahrern.

20.18 Uhr: Die Nachsorge für die Einsatzkräfte, die am Montag an der Unfallstelle waren, ist eingerichtet. 

20.16 Uhr: Nach wie vor sind die Arbeiten an der Unfallstelle im Gange. Die Wracks sind eben abtransportiert werden, nun wird die Unglücksstelle aufgeräumt.

20.15 Uhr: Die ARD sendet einen „Brennpunkt“ zum Busunglück.

19.24 Uhr: Wie ein sichtlich mitgenommener Horst Seehofer im Interview mit dem BR sagt, wolle er härter gegen Gaffer vorgehen. „Wir haben nicht nur bei dieser Katastrophe mit diesem Problem zu tun. Es mangelt auch an Respekt vor den Rettern. Ich plädiere ausdrücklich dafür, dass wir rechtlich viel härter durchgreifen, als das bisher rechtlich möglich ist.“ 

Den Rettern vor Ort dankte der Ministerpräsident. „Es sind ja vor allem ehrenamtliche Helfer, die hier vor Ort sind.“

19.01 Uhr: EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker schrieb in einem Brief an Seehofer: „Die erschütternden Bilder des Busunglücks in Bayern haben mich zutiefst betroffen gemacht.“

Ministerpräsident Horst Seehofer besucht Unglücksstelle

18.45 Uhr: Ministerpräsident Horst Seehofer, der am frühen Abend an der Unfallstelle eintraf, sagt: „Man kann nicht mehr von einem Unglück sprechen. Es ist ein Inferno, das hier über die Menschen hereingebrochen ist.“

18.30 Uhr: Wie der BR berichtet, werden die Wracks abtransportiert. Durch die Hitze sei der Straßenbelag stark beschädigt worden, dennoch sollen aber im Lauf des Abends zwei Spuren Richtung Süden wieder freigegeben werden.

18.25 Uhr: Bei dem Busfahrer, der bei dem Unfall getötet wurde, handelt es sich um einen 55-Jährigen. Somit waren die Todesopfer zwischen 55 und 81 Jahren alt.

18.17 Uhr: Während Experten der Spurensicherung und der Rechtsmedizin die Arbeit am Bus aufgenommen haben, beginnt für die vielen freiwilligen Helfer mit dem Ende des Einsatzes das Aufarbeiten.„Im Einsatz funktionierst du, die Bilder kommen erst hinterher, wenn du zur Ruhe kommst“, sagt Andreas Hentschel von der Feuerwehr Münchberg der dpa

17.28 Uhr: Vier Brandenburger, die in dem auf der A9 in Oberfranken verunglückten Bus saßen, haben das Unglück überlebt. Das teilte das Innenministerium des Landes in Potsdam mit. Die Brandenburger waren am Montagmorgen in Senftenberg zugestiegen.

Bus aus dem sächsischen Löbau war auf dem Weg zum Gardasee

17.14 Uhr: Nun ist bestätigt, dass das Busunternehmen, unter dem das Unfallfahrzeug unterwegs war, aus Löbau stammt. Er ist laut Sächsischer Zeitung am Montag um 0.30 Uhr mit dem Ziel Gardasee gestartet. Das Fahrzeug sei drei Jahre alt gewesen und zuletzt im April ohne Beanstandungen vom TÜV geprüft worden, teilten der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) und der Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes (LSV) am Montag mit.

16.59 Uhr: Der Berliner Unfallforscher Siegfried Brockmann vertritt gegenüber der Leipziger Volkszeitung die Meinung, dass der Bus unter Umständen schon brannte, als er auf den Sattelzug auffuhr. Die Art der Verbrennung spreche dafür. Womöglich habe der Fahrer wegen des Brandes die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

16.50 Uhr: Laut dpa spreche nichts für einen technischen Defekt des verunglückten Busses. Er soll drei Jahre alt sein und erst kürzlich problemlos durch den TÜV gekommen sein. Auch der Busfahrer, der bei dem schrecklichen Unfall ums Leben kam, sei sehr erfahren und bisher unfallfrei gewesen. Vor vier Jahren wurde er dafür sogar vom sächsischen Innenministerium ausgezeichnet. 

16.33 Uhr: Angesichts des Busunglücks hat die Bayerische Vertretung in Berlin einen für Dienstag geplanten Kabarettabend abgesagt. Es war ein Auftritt des Strauß-Parodisten Helmut Schleich geplant.

16.08 Uhr: Laut einem Kraftstoffexperten des TÜV Rheinland könnte auch eine abgerissene Kraftstoffleitung den sofortigen Brand des Busses ausgelöst haben. „Im Fall eines Unfalls kann es sein, dass eine Kraftstoffleitung abreißt und der Kraftstoff auf heiße Fahrzeugteile gelangt und das Ganze anfängt zu brennen“, sagt Experte Hans-Ulrich Sander in Köln. Das Feuer könne sich dann rasend schnell ausbreiten.

Busunfall auf A9 nahe Münchberg - Bilder

Reisebus brennt auf A 9 aus: Bilder vom Horrorunfall

16.05 Uhr: An Bord des verunglückten Busses haben sich auch Reisende aus Brandenburg befunden, die in Senftenberg zugestiegen seien. Über ihren Zustand kann die Polizei derzeit keine Angaben machen. 

16 Uhr: Nun sind alle 18 Toten aus dem verbrannten Bus geborgen, wie die dpa berichtet.

Video: 18 Tote bei Busunfall auf A9 nahe Münchberg

15.45 Uhr: Der ADAC hat zum Thema Rettungsgasse eine informative Grafik erstellt:

15.24 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beklagte bei seinem Ortstermin an der Unfallstelle nahe Münchberg das „völlig unverantwortliche Verhalten“ einiger Autofahrer. Sie hätten nicht sofort eine Rettungsgasse gebildet, was es den Rettern erschwert habe, zum brennenden Bus zu gelangen. Die Einsatzkräfte seien zehn Minuten nach dem Unfall vor Ort gewesen, haben aber aufgrund der Hitze am brennenden Bus nichts tun können. 

15.17 Uhr: Die Rettungskräfte haben nun mit den Bildern von der Unglücksstelle zu kämpfen. „Im Einsatz funktionierst du, die Bilder kommen erst hinterher, wenn du zur Ruhe kommst“, sagt ein Feuerwehrmann gegenüber der dpa.

15.13 Uhr: Die Situation unmittelbar nach dem Unfall muss einem Inferno geglichen haben: Wie Feuerwehrleute berichten, stand der Bus lichterloh in Flammen. Sogar ein angrenzendes Waldstück habe Feuer gefangen. Jetzt ist von dem Bus nur noch ein schwarzes Wrack übrig. 

Erinnerungen an Horror-Crash in der Münchberger Senke 1990

15 Uhr: Entgegen einiger Medienberichte ist der Busunfall auf der A9 nahe Münchberg vom Montagmorgen nicht mit einem der schwersten Busunglücke Deutschlands aus den 1990ern in Verbindung zu bringen, wie die Polizei Bayreuth auf Nachfrage mitteilt. Am 19. Oktober 1990 kam es in der sogenannten Münchberger Senke zu einer Massenkarambolage, bei der zehn Menschen starben und 122 verletzt wurden. Auslöser war damals starker Nebel. Die Autobahn wurde daraufhin saniert, 2003 fuhren allerdings erneut über 100 Autos ineinander. Ein Sprecher der Polizei Bayreuth betont: Der aktuelle Unfall habe sich nicht in der Münchberger Senke ereignet, sondern einige Kilometer entfernt. Und: Es sei am Montagmorgen nicht nebelig gewesen.  

14.50 Uhr: Die 18 wohl toten Insassen sind zwischen 66 und 81 Jahre alt.

14.28 Uhr: Möglicherweise sei ein Kurzschluss am Armaturenbrett des Busses Auslöser für den Brand gewesen, so der Sicherheitsexperte weiter. Wenn nicht sofort gelöscht werde, könne sich ein Brand in einem Bus rasant ausbreiten - vor allem, wenn eine Tür geöffnet oder ein Fenster eingeschlagen wurde. Dann ziehe der Rauch noch schneller durch den Bus. „Mit anderen Worten: Die Situation ist sehr schnell außer Kontrolle“, sagt der Sicherheitsbeauftragte.

14.26 Uhr: Gegenüber der dpa hat sich ein Sicherheitsexperte zu dem Unfall geäußert. Eine automatische Löscheinrichtung hätte das Unglück demnach nicht verhindert, da sie nicht im Innenraum greift.

Experte zu Busunfall auf A9 bei Münchberg: Feuer kann sich schnell ausbreiten

14.18 Uhr: Große Rätsel gibt die Tatsache auf, dass der Bus wohl unmittelbar nach dem Aufprall in Flammen stand. Laut Frankenpost hat der unverletzte Lastwagenfahrer gegenüber der Polizei geäußert, dass der Bus sofort brannte, als er aufgefahren sei - trotz geringer Geschwindigkeit, da der Bus sich dem Stauende genähert hatte.

14.16 Uhr: Wie die Frankenpost berichtet, sind die Insassen des Busses zwischen 41 und 86 Jahre alt.

14.12 Uhr: Die A9 werde bei Münchberg in südlicher Richtung noch eine ganze Weile gesperrt bleiben müssen, um die Spuren am Bus zu sichern und die Leichen zu bergen.

14.10 Uhr: Dobrindt und Herrmann bedanken sich ausdrücklich bei den über 250 Rettungskräften. Die Feuerwehrmänner konnten aufgrund der enormen Hitzeentwicklung niemanden aus dem brennenden Bus retten. Herrmann betont, dass dieser Einsatz für die Helfer „wahrlich keine leichte Arbeit“ sei. Alle Feuerwehrkräfte am Unfallort seien ehrenamtlich tätig.

Probleme mit Rettungsgasse bei Busunfall auf A9 bei Münchberg

14.08 Uhr: Zwei Menschen kämpfen derzeit laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Krankenhaus um ihr Leben. Sie haben schwerste Verbrennungen erlitten.

14.06 Uhr: Dobrindt berichtet auch von den Problemen für die Rettungskräfte, eine Rettungsgasse zu nutzen. Außerdem haben Gaffer auf der Gegenfahrbahn den Verkehr behindert.

14.04 Uhr: Zur Unfallursache laufen derzeit die Ermittlungen. Vor allem, warum der Bus sofort nach dem Aufprall auf den Lastwagen zur Gänze in Flammen stand, muss geklärt werden.

Busunfall bei Münchberg: Angehörige noch nicht informiert

14.03 Uhr: Die Angehörigen sind noch nicht informiert, da noch nicht alle Opfer identifiziert sind. Elf Tote sind im Moment geborgen. Sieben Menschen müssen noch gefunden werden.

14 Uhr: Etwa zehn Minuten nach der Feuerentwicklung seien die ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle gewesen. An eine Rettung sei aufgrund der großen Hitze nicht zu denken gewesen. Der Bus stand zu diesem Zeitpunkt voll in Flammen. „Das ist eine Situation, die auch für Rettungskräfte schwer zu verarbeiten ist“, sagt Dobrindt.

13.57 Uhr: Die Minister Dobrindt und Herrmann sprechen ab jetzt vor Ort. Sie zeigen sich schockiert. Die Hitzeentwicklung im Bus sei wohl so massiv gewesen, dass nichts Brennbares am Wrack mehr übrig ist, so Dobrindt.

13.41 Uhr: Laut Informationen des Bayrischen Rundfunks ist einer der Toten bereits identifiziert. Es soll sich um den Busfahrer handeln, so der BR. Der zweite Busfahrer sowie der LKW-Fahrer haben dem Bericht zufolge das Unglück überlebt.

13.26 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will „als Staatsregierung alles tun, um schnellstmöglichst auch die Ursachen dieser Katastrophe aufzuklären.“ Außerdem betonte der CSU-Chef am Montag in Berlin: „Wir beten für die Verletzten, dass sie ihre Verletzungen überwinden.“

Busunfall auf A9 bei Münchberg: Einige Reisende sind ab Dresden zugestiegen

13.20 Uhr: Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert zeigte sich ob der Ereignisse erschüttert: „Meine Gedanken und mein tiefes Mitgefühl sind bei jenen, die so plötzlich aus dem Leben gerissen worden sind, bei ihren Angehörigen und den vielen, zum Teil lebensbedrohlich Verletzten.“ Zugleich bestätigte er, dass ein Teil der Fahrgäste am frühen Morgen am Dresdner Hauptbahnhof zugestiegen sei. 

13.16 Uhr: Nun hat sich Angela Merkel selbst geäußert. „Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Angehörigen der Opfer“, sagte die Bundeskanzlerin in Berlin. Sie wünschte den Verletzten schnelle Genesung und dankte den Rettungskräften. Die Arbeit der Retter sei in einer solchen schrecklichen Situation von besonderer Bedeutung.

13.08 Uhr: Um 13.30 Uhr wird es offenbar mehr Informationen geben. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Verkehrsminister Alexander Dobrindt haben sich für einen Medientermin angekündigt.

13 Uhr: Der Bürgermeister der an die Unfallstelle angrenzenden Gemeinde Stammbach, Karl Philipp Ehrler, ist angesichts der Unglücks geschockt. „Das ist der schlimmste Unfall, den wir je auf unserem Gemeindegebiet hatten“, sagte Ehrler. „Das ist der Wahnsinn. Das ist einfach katastrophal.“

Kirche und Politiker äußern sich schockiert zu Busunfall nahe Münchberg

12.56 Uhr: Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich betroffen über das schwere Busunglück auf der A9 gezeigt. „Zu diesem Zeitpunkt kann ich nur sagen, dass wir mit den Angehörigen mitfühlen und denjenigen, die verletzt sind, möglichst baldige und vollständige Genesung wünschen“, sagte Steinmeier bei seinem Antrittsbesuch als Bundespräsident in Baden-Württemberg. Ebenfalls tief bestürzt äußert sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Er meldete sich aus dem Urlaub. Die Reisegruppe kommt aus Sachsen.

12.08 Uhr: Wie die Polizei Oberfranken twittert, wurden Spezialisten der Rechtsmedizin und des Bundeskriminalamtes zur Bergung und Identifizierung der Leichen angefordert.

12.04 Uhr: Die Polizei spricht nun von vermutlich 18 Toten. „Die verbleibenden Personen dürften wohl in dem brennenden Reisebus ums Leben gekommen sein“, heißt es in einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

12.03 Uhr: Reaktionen gibt es nun auch von kirchlicher Seite: Bambergs Erzbischof Ludwig Schick rief auf Twitter dazu auf, für die Opfer des Unglücks zu beten. „Beten wir für die Opfer, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen!“, schrieb er am Montagmittag.

Opfer des Busunfalls auf A9 stammen aus Sachsen

12.01 Uhr: Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zum schweren Busunfall bei Münchberg geäußert. Die Kanzlerin habe "mit großer Bestürzung" auf das Unglück reagiert, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Das Mitgefühl gelte den Opfern und ihren Angehörigen.

12 Uhr: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wollen sich gegen 12.30 Uhr an der Unfallstelle ein Bild von dem schweren Unfall machen und mit den Einsatzkräften sprechen. Beide werden per Hubschrauber von Berlin anreisen.  

Busunfall auf A9: Opfer waren auf dem Weg an den Gardasee

11.54 Uhr: Die Fahrgäste stammen nach dpa-Informationen aus der Oberlausitz und dem Großraum Dresden. Der Bus hat aus der Oberlausitz kommend am Dresdener Hauptbahnhof Halt gemacht und ist um kurz nach 7 Uhr bei Münchberg verunglückt.  

11.50 Uhr: Wie die Polizei nun mitteilt, sind bei dem Unfall mehrere Personen getötet worden. Eine genaue Zahl kann sie noch nicht nennen. 

11.48 Uhr: Inzwischen wird immer klarer, dass die vermissten 18 Insassen wohl nicht überlebt haben, so ein Feuerwehrsprecher. Um die Unfallstelle herum seien Wildzäune angebracht, die wohl nicht überklettert wurden.

11.03 Uhr: Die Polizei rechnet inzwischen laut SZ mit bis zu 20 Toten. 18 Personen werden derzeit noch gesucht, 30 sind zum Teil schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

10.57 Uhr: Die Fotos, die derzeit zur Verfügung stehen, zeigen den Lastwagen, der nach dem Auffahrunfall mit dem Reisebus ebenfalls in Flammen aufging. Er hatte laut Frankenpost Kissen und Betten geladen. Vom Buswrack selbst gibt es noch keine Bilder. 

10.38 Uhr: Wie die Frankenpost berichtet, war der Reisebus wohl von Dresden in Richtung Gardasee unterwegs. Der Bus sowie der Lastwagen, auf den er aufgefahren ist, sollen sofort lichterloh gebrannt haben. Außerdem habe ein angrenzender Wald Feuer gefangen. 

10.35 Uhr: Die Autobahn ist weiterhin gesperrt, die Polizei rät, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. „In Richtung Süden bitte bereits über die A72 und A93 abfahren“, heißt es beispielsweise.

10.32 Uhr: Rund 200 Einsatzkräfte sind nach dem Unfall vor Ort.

Hotline für Angehörige der Opfer des Busunfalls auf A9 eingerichtet

10.28 Uhr: Zu den Insassen-Zahlen gibt es eine Korrektur seitens der Polizei: 30 Personen sind verletzt, 18 werden noch vermisst.

10.27 Uhr: Nach neuesten Informationen stammt der Reisebus aus Sachsen. Wohin er unterwegs war und welcher Reisegesellschaft er angehört, ist noch unbekannt.

10.20 Uhr: Auf Twitter ist die Bestürzung angesichts des Busunfalls groß. Die Bilder schockieren. Einer denkt an seine Familie, weil die auch mit einem Reisebus unterwegs ist. Andere danken den Helfern vor Ort.

10.17 Uhr: Nach dem schweren Busunfall in Oberfranken ist eine zentrale Telefonnummer für besorgte Angehörige eingerichtet worden. Unter der Rufnummer 0800/7766350 können sie sich an die Gemeinsame Auskunfts- und Vermisstenstelle wenden, wie die Polizei mitteilt. Auch Zeugen können sich hier melden.

10.14 Uhr: Die verletzten Personen, die die Rettungskräfte aus dem Bus befreien konnten, schweben nach Polizeiangaben zum Teil in Lebensgefahr. Sie wurden mit Rettungshubschraubern in die umliegenden Kliniken geflogen.

Busunfall A9: Polizei sucht nach 18 vermissten Insassen

10.10 Uhr: Die Polizei sucht weiter fieberhaft nach den 18 vermissten Insassen. Die Hoffnungen, sie lebend zu finden, schwinden allerdings immer mehr. Man werde „am Ende des Tages wohl etliche Tote zu beklagen haben", sagte Polizeisprecher Jürgen Stadter im Fernsehsender n-tv.

Bei merkur.de gibt es aktuelle Bilder zum Busunfall

09.57 Uhr: Von dem Reisebus ist offensichtlich nur noch ein verkohltes Wrack übrig.

09.51 Uhr: Laut SZ handelt es sich um einen Reisebus aus Ostdeutschland. Laut Polizei sind die Insassen „ältere Menschen“.

Busunfall auf A9: 48 befanden sich im Reisebus

09.33 Uhr: Die Polizei bestätigt zwar nicht, dass es Tote bei dem schrecklichen Unfall auf der A9 gibt. Dennoch: „Wir sind schon so realistisch, dass es auch Tote geben könnte“, sagte ein Sprecher. Allerdings bestehe weiter Hoffnung. Vielleicht seien auch Reisende im Schock davon gerannt.

09.30 Uhr: Der Bus ist inzwischen gelöscht. Weiter im Einsatz sind vor Ort mehrere Rettungsdienste, Feuerwehren, das Technische Hilfswerks und die Polizei. Außerdem fliegen Rettungshubschrauber.

09.24 Uhr: Noch immer ist unklar, wohin der Reisebus unterwegs war.

09.21 Uhr: Laut Polizei sind 30 Menschen teils schwer verletzt geborgen worden. Was mit den restlichen passiert ist, sei „derzeit Gegenstand der polizeilichen Maßnahmen vor Ort“.

09.05 Uhr: Die Polizei bestätigt die Zahl der Reisenden: Insgesamt 48 Menschen hätten sich in dem Bus befunden, teilten die Beamten mit.

Busunfall auf der A9 - mehrere Tote befürchtet

Münchberg - Nach einem schweren Busunfall mit einem vollständig ausgebrannten Reisebus auf der Autobahn A9 in Bayern befürchtet die Polizei mehrere Tote. Bei 18 der insgesamt 48 Businsassen sei nach dem Unfall unklar, wo sie sich befinden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag an der Unfallstelle bei Münchberg im Landkreis Hof. Ihr Verbleib müsse nun geklärt werden. 

Der Reisebus war Montagmorgen im Stau auf einen vor ihm fahrenden Lkw aufgefahren und danach in Flammen aufgegangen, wie unter anderem merkur.de berichtet. Der Polizeisprecherin zufolge befanden sich 46 Fahrgäste und zwei Busfahrer in dem Bus. 30 Menschen seien nach dem Unfall zum Teil schwerverletzt geborgen worden. Der Bus sei vollständig ausgebrannt, die Löscharbeiten seien inzwischen abgeschlossen.

mit Material der dpa und AFP


*Merkur.de und tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.


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