Eine Seniorin sitzt in einem Rollstuhl und hat die Hände gefaltet. Man sieht nur den Oberkörper.
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Im Seniorenhaus Matthäus in Hamburg-Winterhude kam es zu einem der schlimmsten Corona-Ausbrüche in einem Hamburger Altenheim. 

Seit Weihnachten infiziert

Hamburger Altenheim: viele Tote und Infizierte durch Corona-Ausbruch

  • Fabian Raddatz
    vonFabian Raddatz
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In einem der schlimmsten Corona-Ausbrüche in einem Hamburger Altenheim sind zehn Bewohner gestorben. Wie es zu dem Desaster kommen konnte, wird nun untersucht.

Hamburg – In einem Pflegeheim der Diakoniestiftung Alt-Hamburg hat es einen der schlimmsten Corona-Ausbrüche * in einem Hamburger Altenheim seit Pandemie-Ausbruch gegeben *. Seit Weihnachten haben sich in dem Altenheim 88 der 118 Bewohner mit dem Erreger angesteckt, sagte Geschäftsführer-Assistent Jan Hell am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Auch 26 der 96 Mitarbeiter wurden seitdem positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Zudem seien seither zehn infizierte Senioren gestorben.

Wie es zu dem Ausbruch kommen konnte, war zunächst unklar. Die erste Infektion war Hell zufolge am 25. Dezember festgestellt worden. Das Gesundheitsamt und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) seien gerade dabei, das zu erforschen. Besuche sind aufgrund der Corona-Infektionen in der Einrichtung derzeit nicht erlaubt. Wann das Gesundheitsamt das Verbot wieder aufheben wird, war zunächst unklar. Hell ging davon aus, dass in etwa zwei Wochen wieder Besucher reingelassen werden können. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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