Alle Regeln im Überblick

Corona-Plan für Bayern: Nächste wichtige Lockerungen kommen - diese Regeln gelten seit Montag

Langsam und Schritt für Schritt normalisiert sich das Leben in Bayern in der Corona-Krise. Folgende Regeln änderten sich am Montag (25. Mai).

  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verkündete am Dienstag (5. Mai) weitreichende Lockerungen der Corona*-Maßnahmen in Bayern im Mai.
  • Die Lockerungen betreffen alle Lebensbereiche von der Familie, den Großeltern, dem Schulwesen, den Ausgangsbeschränkungen (die abgeschafft werden) sowie der Gastronomie und Hotellerie.
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus*. Außerdem sehen Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte*. Das Wichtigste zum Thema gibt es auch auf unserer brandneuen Facebook-Seite Corona News.

Update vom 26. Mai, 14.21 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat am heutigen Dienstag (26. Mai) weitreichende Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen verkündet. In der zweiten Pfingstwoche (8. Juni) sollen auch Bäder im Freien geöffnet werden. Auch Tanzstudios oder Fitnessstudios sollen dann wieder öffnen können. Theater und Kinos in Bayern dürfen unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen ab dem 15. Juni wieder öffnen. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen sollen dann wieder möglich sein

In der Gastronomie sollen die Öffnungszeiten ab Pfingsten (2. Juni) angepasst werden - dann soll auch im Freien eine Öffnung bis 22 Uhr möglich sein.

Update vom 25. Mai: Am dem heutigen Montag (25. Mai) treten in Bayern weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft. Das Leben dürfte dadurch für gestresste Eltern, Kinder, Wirte und Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen wieder ein Stück leichter werden. Ein Überblick.

Coronavirus in Bayern: Diese Lockerungen gelten ab Montag (25. Mai) in der Gastronomie

Wie geht es mit der Gastronomie weiter?

Nach der Öffnung der Biergärten und Restaurant-Terrassen vor einer Woche folgen nun die Innenräume. Auch hier gelten die Abstandsregeln (1,50 Meter) sowie eine Maskenpflicht, solange man nicht am Tisch sitzt. Außerdem muss sich eine Person pro Gruppe namentlich registrieren lassen. Neu ist die Lockerung der Öffnungszeiten. Speiselokale dürfen bis 22 Uhr öffnen, Biergärten nur bis 20 Uhr.

Grund ist, dass die Regierung mit der Lockerung der Außengastronomie vorsichtig anfangen wollte, wie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte. Je später der Abend, desto lustiger werde es, sagte er - wohl in Anspielung auf Alkoholkonsum - und das habe man in der Innengastronomie besser im Griff. Wenn alles gut gehe, werde man aber auch draußen bald bis 22 Uhr sitzen dürfen.

Lesen Sie auch: Söder wird nach Ende der Maskenpflicht in Bayern gefragt - seine Antwort zeigt extremen Weg auf

Coronavirus in Bayern: Lockerungen in der Kinder-Notbetreuung - das gilt ab Montag

Kinderbetreuung - Gibt es weiterhin nur Notbetreuung? Wer darf zurück?

Offiziell nennt sich das Vorgehen weiterhin Notbetreuung, doch alle Vorschulkinder dürfen wieder zurück in den Kindergarten - auch dann, wenn ihre Eltern nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten. Geschwisterkinder dürfen laut Familienministerin Carolina Trautner ebenfalls mitkommen, weil dadurch keine neuen Infektionsketten aufgemacht würden. Zudem dürfen Großtagespflegen wieder öffnen - mit maximal zehn Kindern, die von zwei oder drei Personen betreut werden. Ebenfalls weitermachen dürfen Waldkindergärten und ähnliche Einrichtungen, bei denen sich die Kinder die meiste Zeit im Freien aufhalten - ganz ohne Einschränkung der Jahrgänge.

Läuft die Betreuung wieder wie vor der Corona-Pandemie?

Nein. Es sollen weiterhin kleine und feste Gruppen gebildet werden. Kinder mit Krankheitssymptomen dürfen die Einrichtungen nicht besuchen.

Nach den Pfingstferien soll es weitere Lockerungen geben, sofern die Infektionszahlen das zulassen. Dann dürfen die künftigen Vorschulkinder zurück in die Kindergärten und Kinder, die im Herbst in den Kindergarten wechseln, zurück in die Krippe. Parallel dürfen dann auch Kinder der zweiten und dritten Klassen in die Horte.

Corona-Krise in Bayern: Diese Lockerungen gelten für Alten- und Pflegeheime

Alten- und Pflegeheime in Bayern: Was wird ab Montag (25. Mai) gelockert?

Der generelle Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime sowie für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wird aufgehoben. Ob neue Bewohner einziehen können, sollen die Einrichtungen dann selbst entscheiden, unter anderem abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, wie Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erklärte. Jede Einrichtung braucht dafür ein individuelles Schutzkonzept.

Coronavirus in Bayern: Lockerungen für Hotels und die Tourismusbranche gelten ab dem 30. Mai

Lockerungen in der Corona-Krise: Was ist mit Hotels und der Tourismusbranche?

Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen dürfen ab dem 30. Mai öffnen - pünktlich zum Pfingstwochenende. Das gilt auch für Campingplätze, allerdings müssen die Wohneinheiten über eine eigene Sanitäreinrichtung verfügen. Zudem gelten die üblichen Hygienevorschriften, wie Mindestabstand und teilweise Mundschutzpflicht. Betriebseigene Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessbereiche bleiben jedoch weiterhin geschlossen.

Auch viele weitere Betriebe der Tourismusbranche dürfen zu Pfingsten unter Auflagen wieder loslegen. Freizeitparks können ihre Außenbereiche öffnen, Stadt- und Gästeführungen werden erlaubt, auch touristischer Bus- und Bahnverkehr darf wieder starten und die Seilbahnen den Betrieb aufnehmen. Die Fluss- und Seenschifffahrt darf wieder Gäste befördern. Auch die Schlösserverwaltung sperrt ihre Objekte zu Pfingsten wieder auf. Nur einige Besuchermagnete wie Neuschwanstein, Linderhof oder die Residenzen in Würzburg und München müssen bis nach dem verlängerten Wochenende warten und sind erst ab dem 2. Juni wieder zugänglich.

Auch nach der Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Krise ist die Gastro-Branche in einer dramatischen Lage. Es droht eine Pleitewelle.*

Coronavirus in Bayern: Söder kündigt Öffnung von Freibädern an

Update vom 22. Mai: Ministerpräsident Söder hat die Wiedereröffnung von Freibädern angekündigt. Im Zuge der Lockerungen der Corona-Maßnahmen dürfte das viele freuen - trotz strenger Regeln.

Update vom 15. Mai: Am Montag (18. Mai) treten in Bayern weitere Lockerungen in der Corona-Krise in Kraft. Ein Überblick.

Corona-Lockerungen in Bayern: Regeln für Gastronomie und Biergärten

Wer darf ab Montag wieder öffnen?

Zunächst darf Gastronomie im Außenbereich öffnen. Dazu gehören Biergärten, Wirtsgärten oder Freischankflächen. Um 20 Uhr muss zugesperrt werden. Speiselokale dürfen eine Woche später (25. Mai) öffnen - bis 22 Uhr.

Welche Regeln gelten für Gastronomie-Besuche?

Am Tisch darf der ansonsten vorgeschriebene Mundschutz abgelegt werden. Personen aus zwei Hausständen dürfen beisammensitzen. Ansonsten gilt der Mindestabstand von 1,50 Metern. Das Servicepersonal muss Mundschutz tragen, in der Küche ist dies nur dann vorgeschrieben, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Eine Reservierung ist laut Branchenverband Dehoga sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich. Zudem werden eintreffende Gäste vom Personal platziert und ihre Personalien und Telefonnummern aufgenommen. Letzteres soll sicherstellen, dass im Fall des Falles Infektionsketten nachvollzogen werden können.

Auch die Biergärten öffnen: Die Biergarten-Öffnungszeiten trotz Corona in Bayern könnten Ende Mai schon wieder verlängert werden. Dennoch gibt es Diskussion zwischen der CSU und Hubert Aiwanger. Auch die Freude der Wirte ist angesichts der neuen Regeln bei der Biergarten-Öffnung getrübt.

Coronavirus in Bayern: So geht es an den Schulen weiter

Wer darf ab Montag wieder zurück in die Klassenzimmer?

Am Montag (18. Mai) geht es auch für die unteren Klassen wieder los. Das heißt: Erstklässler, die fünften Klassen der Mittelschulen und die fünften und sechsten Klassen an Realschulen und Gymnasien kehren zurück. An den Wirtschaftsschulen dürfen, je nach Art, die achte, die siebte oder auch die sechste Jahrgangsstufe zurück. 

Findet der Unterricht dann wieder wie gewohnt statt?

Die Stundenpläne sind verschlankt und meist auf die Kernfächer reduziert. Oft fallen Fächer wie Sport, Musik oder Kunst aus. Der Unterricht soll zudem in geteilten Lerngruppen stattfinden, die sich wochenweise oder auch tageweise abwechseln. In Wochen ohne Präsenzunterricht sollen die Schüler dann wieder von zu Hause aus lernen.

Wie der erste Biergartentag beim Tegernseer Bräustüberl verlief, erfahren Sie bei Merkur.de* - Eindrücke vom Restart in München gibt‘s bei tz.de*.

Update vom 13. Mai, 13.58 Uhr: Am heutigen Mittwoch (13. Mai) kam es zu einer weitreichenden Entscheidung. Die wegen der Corona-Pandemie geschlossene Grenze soll am 15. Juni wieder vollständig geöffnet werden. Das bestätigte das österreichische Kanzleramt der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Mittwoch. Demnach hatte Kanzlerin Angela Merkel mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz am Dienstag (12. Mai) telefonisch darüber beraten.

Kurz hatte in der österreichischen Sendung „10 vor 10“ am Dienstag (12. Mai) verkündet, dass man sowohl mit Deutschland, als auch mit der Schweiz darüber nachdenke, die Grenzen im Juni wieder zu öffnen. Damit kann vermutlich auch die Tourismus-Branche vorerst aufatmen. Auch Familien-Besuche zwischen der Grenze sind dem Bericht nach wohl bald wieder möglich.

Übrigens: Welche Schutzmasken-Modelle am besten gegen eine Coronavirus-Ansteckung wirken, lesen Sie bei tz.de*.

Corona in Bayern: Weitere Erleichterung tritt „ab sofort“ in Kraft

Update 12. Mai: Eine weitere Erleichterung in der Corona-Krise tritt im Freistaat „ab sofort“ in Kraft: Die Zahl der Trauernden bei Bestattungen im Freien ist nicht mehr so stark beschränkt wie bisher. Es gelten nun die selben Vorgaben wie für Gottesdienste, teilte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums mit. 

Demnach beträgt die Höchstteilnehmerzahl für Zeremonien unter freiem Himmel 50 Personen und es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu wahren. In Gebäuden ist die maximale Zahl der Gäste von der Anzahl der Plätze abhängig, bei denen ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann. Bis dato galt für Bestattungen eine Teilnehmerzahl von maximal 15 Menschen.

Lesen Sie auch: BMW löst Welle der Empörung aus - werden Söders Corona-Pläne durchkreuzt?

Das Warten vieler Menschen hat am Montag (18. Mai) ein Ende: Die Biergärten dürfen in Bayern wieder öffnen. Eine Kult-Brauerei aus München hat jetzt überrascht: Sie lässt ihre Betriebe zu*.

Um den Menschen in der Grenzregion zwischen Bayern und Österreich das Leben zu erleichtern, werden ab Mittwoch zudem weitere Grenzübergänge tagsüber geöffnet. Reisende können nun etwa auch zwischen Breitenberg und Hinteranger, zwischen Bad Füssing und Obernberg sowie zwischen Passau-Voglau und Freinberg die Grenze übertreten. Im Allgäu wird der Übergang Oberjoch-Schattwald geöffnet.

Mancherorts ist die Möglichkeit zum derzeit ohnehin nur in besonderen Fällen möglichen Grenzübertritt auch auf bestimmte Personengruppen beschränkt. So dürfen ausschließlich Berufspendler mit Wohnsitz beziehungsweise Arbeitsplatz in den Gemeinden Großgmain (Österreich), Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall sowie Schüler den dortigen Grenzübergang nutzen. Auch medizinische Gründe sind zulässig, ebenso dürfen regionaler Lieferverkehr sowie Land- und Forstwirte passieren.

Corona-Maßnahmen in Bayern: Weitere Lockerungen seit Montag, 11. Mai

Update, 11. Mai: Ab Montag (11. Mai) treten in Bayern weitere Lockerungen in Kraft. Diese betreffen unter anderen Schüler und Kleinkinder. An den Schulen kehren die vierten Klassen sowie die Abschlussklassen 2021 zurück. Zudem startet eine erweiterte Betreuung von Kindergartenkindern. Auch Tagespflege und Eltern-Kind-Kleingruppen sind wieder erlaubt. 

Das öffentliche Leben wird weiter hochgefahren. Ab dem 11. Mai dürfen alle Geschäfte im Freistaat wieder öffnen - ebenso wie Zoos, Bibliotheken, Museen und Fahrschulen.

Neuer Corona-Plan für Bayern: Gastro, Schule, Urlaub - Söder mit weiterer Änderung

Update vom 7. Mai: Eine weitere Lockerung tritt an diesem Freitag, 8. Mai, in Kraft. So dürfen sich auch in Bayern ab morgen wieder mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen - und zwar sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum. Das sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Änderung der entsprechenden Verordnung setzt der Freistaat damit schon vor der nächsten Kabinettssitzung einen Bund-Länder-Beschluss vom Mittwoch um.

Neuer Corona-Plan für Bayern: Gastro, Schule, Urlaub - was ab sofort schon gilt

Update, 17.36 Uhr: Stück für Stück lockert Bayern die Beschränkungen und Maßnahmen aufgrund der Corona-Krise. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein vorsichtiges Öffnen“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach der Sitzung des Kabinetts in München. Die Staatsregierung hat einen konkreten Fahrplan erarbeitet. Vieles ändert sich sogar schon sehr bald.

  • So ist der Besuch der engeren Familie ab dem 6. Mai erlaubt. Die Kontaktbeschränkung auf eine Person außerhalb des eigenen Hausstands gelten dagegen weiter - mit einer Änderung: Die Person kann vom 6. Mai an auch besucht werden.
  • Ab dem 9. Mai ist dann auch der Besuch im Pflegeheim und Krankenhaus von enger Verwandtschaft möglich.
  • Für Schule und Kita wurden ebenfalls weitreichende Neuerungen verkündet. Demnach findet ab dem 11. Mai die Rückkehr der vierten Klassen sowie der Abschlussklassen 2021 statt. Dann soll auch eine erweiterte Kita-Betreuung, der Start der Tagespflege sowie die Eltern-Kind-Kleingruppen starten. Ab dem 18. Mai sollen dann auch 1. und 5. Klassen wieder zurückkehren, sowie 6. Klassen an Gymnasien und Realschulen.
  • Ab dem 11. Mai öffnen in Bayern dann auch alle Geschäfte sowie Zoos, Bibliotheken, Museen und Fahrschulen.
  • Weitreichende Lockerungen gibt es auch für die Gastronomie: Ab dem 18. Mai dürfen Außenbereiche von Speiselokalen wieder öffnen (bis 20 Uhr). Ab dem 25. Mai dürfen solche dann auch den Innenbereich wieder aufmachen (bis 22 Uhr). Die Hotellerie soll ihre Tore ab dem 30. Mai aufmachen - etwas zu spät für einen Pfingsturlaub, der aber andernorts möglich sein könnte.

Vor der geplanten Biergarten-Öffnung nach wochenlanger Corona-Sperre warten die Betreiber in München noch auf wichtige Infos. Vielerorts gibt es Unklarheit, ob sich das Aufsperren überhaupt lohnt.

Corona-Lockerungen in Bayern: Söder verkündet auf Pk weitreichende Lockerungen

Update vom 5. Mai, 12.45 Uhr: München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verkündete am Dienstag in einer Pressekonferenz weitreichende Lockerungen bei den Corona-Regeln in Bayern. Sie gelten für alle Lebensbereiche.

Insgesamt stellte die Staatsregierung nun zum ersten Mal einen langfristigen Plan vor, der schrittweise Lockerungen im öffentlichen Leben bis zum 30. Mai vorsieht. Längere Zeitachsen sollen den Menschen und der Wirtschaft wieder eine Perspektiven geben. 

Endgültig entschieden wird aber laut Söder nur nach den Infektionszahlen. Bleiben die Zahlen gleich, wird der Öffnungsplan weiter fortgesetzt. Steigen die Zahlen, wird neu gedacht. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Corona-Lockerungen in Bayern: Ausgangsbeschränkungen fallen schon morgen (6. Mai)

Söder: „Ab Mittwoch (6. Mai) wandeln wir die Ausgangsbeschränkung in eine Kontaktbeschränkung um. Heißt für uns alle: Wir dürfen wieder rausgehen.“ Die Kontaktbeschränkungen sowie der Mindestabstand bleiben aber.

Corona-Regeln in Bayern ab 6. Mai: Familie darf wieder besucht werden

Ab morgen ist erlaubt, neben der einen Kontaktperson wieder die Familie zu besuchen: Kinder, Eltern, Großeltern. 

Seniorenheime: Besuche ab Samstag/Sonntag sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich. Allerdings erst verspätet, da die Heime Zeit haben sollen, sich auf die Besuche vorzubereiten und Maßnahmen zu treffen.

Corona-Lockerungen in Bayern: Drei wichtige Termine für Gastronomie und Hotels in Bayern

30. Mai öffnen Hotels: Söder: „Zu Pfingsten werden wir Hotel und Tourismus zulassen, also ab 30. Mai, Pfingstsamstag. Hotels dürfen unter Hygieneauflagen öffnen.“

25. Mai öffnen Restaurants: Speiselokale werden geöffnet. Mit sehr strengen Hygienekonzepten. Gästezahlen begrenzt. Abstand halten. Zonen für Familien. Maske für Küche und Kellner. Maske, die man selber trägt, wenn man reinkommt zum Platz und für den Gang zur Toilette.

Speiselokale dürfen bis maximal 22 Uhr öffnen.

Trotz Corona: Biergärten öffnen in Bayern

18. Mai öffnen Biergärten und Außenbereiche: Außengastronomie öffnet bis 20 Uhr mit ähnlichen klaren Hygiene-Vorgaben.

Kultur und Freizeit: Museen und Galerien öffnen ab 11. Mai unter strengen Hygiene-Vorschriften.

Sportstätten: Kein Mannschaftssport, aber Leichtathletik und sonst überall wo man draußen alleine ist.

Über Theater wird vorerst keine Entscheidung getroffen.

Spielplätze und Kitas in Bayern ab 6. Mai wieder geöffnet

Kinder: Ab 6. Mai werden alle Spielplätze geöffnet

Kitas: Zweischneidig. Manche Eltern sind froh, wenn sie wieder eine Betreuung haben. Andere fürchten die Ansteckung. 

Bis Pfingsten sollen wieder 50 Prozent der Kinder wieder in die Kitas gehen. Dazu wird ergänzt: Familienbetreuungsgruppen und Tagespflege mit maximal fünf Kindern pro Gruppe. Ab dem 25.5. kommen dann die ganzen Vorschulkinder dazu und die Waldkindergärten.

Schulen in Bayern öffnen stückweise wieder ab 6. Mai

Schule: Sorgen sind querbeet. Die einen möchten wieder schneller Schule, andere warnen davor.  Auch vor Pfingsten wieder 50 Prozent der Schüler in den Schulen. Dann Stück für Stück weiter ausbauen. 

Söder: „Keiner muss wegen Corona einen schlechten Abschluss machen. Keiner muss wegen Corona sitzenbleiben. Freiwilliges Wiederholen ist möglich. Genauso freiwilliges Sitzenbleiben.“

Es wird eine Teil-Maskenpflicht in Schulen geben: „Wir machen keine Maske im Unterricht, aber eine Maskenpflicht an der Schule, also, in der Pause, in den Gängen auf der Toilette.“

Wenn sich die Eltern selbst als Risikogruppe einschätzen, können sie weiter den digitalen Weg gehen und werden unterstützt. Zumindest bis Pfingsten.

Ferien-Zeiten bleiben, die Ferien werden nicht verkürzt.

Corona: Die Änderungen der Lockerungen in Bayern vom 30. April 2020

Ursprünglicher Artikel vom 30. April: Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich am Donnerstag, 30. April, in einem Spitzentreffen mit Bund und Ländern* über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Das Ergebnis: Es wird weitere Lockerungen der bestehenden Maßnahmen in Deutschland geben. Allerdings liegt die Kompetenz in vielen Bereichen bei den Bundesländern. Nicht alle Beschlüsse der Bundesregierung gelten also auch für den Freistaat Bayern.*

Nach den Lockerungen in Deutschland vom Donnerstag (siehe unten) sagte Markus Söder in der anschließenden Pressekonferenz, dass man in der kommenden Woche einen Fahrplan für die Umsetzung der Beschlüsse in Bayern erarbeiten werde. Damit ist klar, dass man in Bayern auch weiterhin einen vorsichtigeren Weg gehen wird. 

Corona-Lockerungen: Was gilt für Bayern?

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mahnte bereits vor den Beschlüssen des Bundes zur Vorsicht: „Wir haben das meiste geschafft, aber einige wollen schon jetzt vom Spielfeld und sagen, das Spiel ist gewonnen“, sagte Söder im Bayerischen Rundfunk und fügte hinzu: „Das ist halt leider nicht so.“ Söder hatte sich bereits zuvor mehrmals dazu bekannt, dass man in Bayern langsamer lockern werde, als dies in anderen Bundesländern der Fall sein könnte. Dies bestätigte er nun erneut.

Was gilt nun also in Bayern? Bayern hatte etwa die in der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen bereits zwei Tage vor dem Gipfel in Berlin um eine Woche bis zum 10. Mai verlängert. Damit gelten bis dahin folgende Regeln im Freistaat:

  • Sport und Spaziergänge sind mit einer haushaltsfremden Person erlaubt.
  • Es gilt eine Maskenpflicht* ab sechs Jahren im ÖPNV und in Geschäften.
  • Ab 29. April öffneten bereits viele Handels-Geschäfte. Die Verkaufsfläche muss dabei auf 800 Quadratmeter begrenzt sein. 
  • Ab 4. Mai sind Gottesdienste sowie Versammlungen bis 50 Teilnehmer erlaubt. Zudem öffnen Friseure, Fußpflege-Geschäfte und Physiotherapien. 
  • Ab 11. Mai sind Schulöffnungen für Abschlussklassen 2021 und der vierten Klassen geplant. 
  • Weitere Konzepte für Lockerungen für Schulen, Gastronomie, Hotels, Sportstätten und Kitas sollen folgen. 

Lesen Sie dazu: Weil in Bayern immer noch härtere Corona-Maßnahmen gelten, als in anderen Bundesländern, wagt der Besitzer des Golfplatzes Berkramerhof nun einen riskanten Schritt.

Corona-Lockerungen in Bayern: Die Neuerungen nach dem Merkel-Gipfel

Der Bund will nun die Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie nun weiter lockern - wenn auch unter strengen Auflagen zu Besucherzahl, Mindestabstand (1,5 Meter) und Hygieneschutz. Denn die bisher erzielten Erfolge bei der Eindämmung der Corona-Pandemie ließen „eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen zu“, heißt es in der Beschlussvorlage von Bund und Ländern:

  • Gottesdienste und andere religiöse Versammlungen sollen wieder zugelassen werden
  • Kultureinrichtungen sollen wieder Besucher empfangen dürfen
  • Auch Museen, Zoos, Botanische Gärten und Gedenkstätten sollen laut Beschlussvorlage ihre Tore wieder für den Publikumsbetrieb öffnen können. 

Von diesen begrenzten Lockerungen abgesehen sollen die derzeit geltenden Corona-Auflagen in Deutschland mindestens bis zum 10. Mai in Kraft* bleiben. Ob anschließend ein „weiterer größerer Öffnungsschritt“ möglich ist, wollen Kanzlerin und Länderchefs am 6. Mai entscheiden, heißt es weiter. Bis dahin sollen die Fachminister von Bund und Ländern ein Konzept zur Öffnung von Schulen, Kitas und Sportstätten ausarbeiten.

Forschern in Penzberg ist wohl mit Blick auf das Coronavirus ein Durchbruch gelungen. Das könnte Folgen für den ganzen Freistaat und Deutschland haben. Markus Söder informiert.

Die 76 Gesundheitsämter in Bayern führten bisher ein Schattendasein*. Die Corona-Krise rückt die Behörden ins Zentrum der Krisenbewältigung. Inneneinblicke in eine verkannte Einrichtung.

Am Samstag (23. Mai) fanden in mehreren bayerischen Städten Corona-Demos* statt - doch die waren nicht das Hauptproblem der Polizei. In Augsburg hatten die Beamten viel zu tun.

Der Virologe Hendrik Streeck geht nicht von einer zweiten Infektionswelle aus, will aber auch keine Entwarnung geben.

Markus Söder wird nach dem Ende der Maskenpflicht gefragt und reagiert mit einer extremem Antwort.

Laut einer Studie hat der Corona-Hotspot Ischgl einen immensen Einfluss auf die Infektionsrate in Deutschland.

rjs/afp

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Rubriklistenbild: © dpa / Peter Kneffel

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