Kontrolle verloren

Deutscher Flugschüler stirbt bei Absturz im Süden Spaniens

Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges im Süden Spaniens ist ein deutscher Flugschüler ums Leben gekommen. Sein ebenfalls deutscher Fluglehrer wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Madrid - Der 55-Jährige sei nach dem Unfall nahe der Ortschaft Villamartín in der Provinz Cádiz auf der Stelle tot gewesen, berichteten Medien am Dienstag unter Berufung auf die zuständigen Behörden. Der Schüler habe die Maschine gesteuert, hieß es. Der Fluglehrer, ein ebenfalls aus Deutschland stammender 46-Jähriger, sei mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der Unfall ereignete sich nach offiziellen Angaben am Montagabend. Der Pilot habe in der Landephase nur 200 Meter vor der Piste des Flugplatzes von Villamartín die Kontrolle über die Maschine verloren. Das Kleinflugzeug sei auf ein Feld gestürzt, sofort in Flammen aufgegangen und fast völlig ausgebrannt. Die von Anwohnern und Spaziergängern alarmierte Feuerwehr habe nur einen der beiden Insassen aus der brennenden Maschine lebend bergen können.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte vor Ort starker Wind. Medienberichte, wonach mindestens einer der beiden Männer - der Fluglehrer - wie auch die Maschine aus der Region Freiburg stammten, wurden von den spanischen Behörden nicht bestätigt.

Erst im Dezember starben drei Menschen bei einem Absturz eines Kleinflugzeuges in Baden-Württemberg.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Archiv

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