Bluttat in Wuppertal

Drei Tote in Wohnheim - 42-Jähriger muss in Psychiatrie

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Polizisten sichern die Straße vor dem Wohnheim in Wuppertal.

Grausiges Geschehen in einem sozialtherapeutischen Wohnheim in Wuppertal. In dem Gebäude findet die Polizei die Leichen von drei Männern. Ein 42-jähriger Mitbewohner steht unter Tatverdacht.

Update vom 26. Mai 2017, 15.18 Uhr:

Wuppertal - Ein psychisch kranker Mann, der am Mittwoch im nordrhein-westfälischen Wuppertal drei Menschen erstochen haben soll, ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Die Steuerungsfähigkeit des 42-Jährigen sei "aufgrund einer psychischen Krankheit erheblich vermindert", teilte die Polizei am Freitag in Wuppertal zur Begründung mit. Die Bluttat hatte sich in einem sozialtherapeutischen Wohnheim im Stadtteil Elberfeld ereignet. Die alarmierte Polizei entdeckte dort zunächst zwei männliche Leichen und forderte Spezialeinsatzkräfte an. Diese durchsuchten das Gebäude und entdeckten einen dritten Toten. Der mutmaßliche Täter konnte wenig später festgenommen werden.

Polizei findet drei Leichen im Wohnheim

Der 42-jähriger Bewohner des sozialtherapeutischen Wohnheims steht nach dem Gewaltverbrechen unter dringendem Tatverdacht. In dem Gebäude hatte die von Bewohnern alarmierte Polizei am Mittwochabend die Leichen von drei Männern im Alter von 38 bis 63 Jahren gefunden. Bei den Toten, die unter anderem im Flur und in den Eingangsbereichen zu den Zimmern gefunden worden waren, handelt es sich ebenfalls um Heimbewohner.

Tathergang noch unklar

Die Männer seien augenscheinlich durch Stichverletzungen gestorben, sagte der Staatsanwalt. Am Tatort sei ein Messer gefunden worden. Die genaue Todesursache müsse bei einer Obduktion geklärt werden. Derzeit sei der Hergang der Bluttat noch unklar.

Der Mann selbst habe sich noch nicht zu dem Geschehen geäußert. Der Verdacht gegen einen weiteren Mann, der ebenfalls in der Nacht festgenommen worden war, habe sich dagegen nicht erhärtet.

dpa

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