Ermittlungen in Ausbildungszentrum

Unfassbarer Vorfall: Polizeianwärter sollen minderjährigen Kollegen mit Cola-Flasche vergewaltigt haben

In einem Ausbildungszentrum im hessischen Eschwege sollen vier Polizeianwärter ihren minderjährigen Kollegen mit einer Cola-Flasche vergewaltigt haben. Erste strafrechtliche Ermittlungen laufen.

Eschwege - Ein minderjähriger Polizeianwärter soll im Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum in Eschwege in Hessen von Kollegen mit einer Cola-Flasche vergewaltigt worden sein. Zunächst machte die Bild-Zeitung den Vorfall öffentlich und berief sich dabei auf Informationen aus Sicherheitskreisen. 

Laut Berichten der Werra-Rundschau* soll sich das vermeintliche Opfer mit vier Kollegen in einem Zimmer der Unterkunft aufgehalten haben, als es zu dem Übergriff gekommen sei. Zwei Polizeimeisteranwärter gelten laut des Mediums als Hauptverdächtige, ein dritter soll die Flasche an die beiden Männer gereicht haben.

Minderjähriger wird psychologisch betreut

Ein Sprecher der Bundespolizei Potsdam habe auf Anfrage der Zeitung zugegeben, dass es einen Vorfall in Eschwege gebe und strafrechtliche Ermittlungen laufen würden. Die seien der Landespolizei übergeben worden. Auch die Staatsanwaltschaft sei eingeweiht.

Der Minderjährige befinde sich in Obhut von Seelsorgern, wolle aber trotz der Angelegenheit seine Ausbildung fortsetzen.

Anfrage bei der Bundespolizei: Ermittlungen laufen

Auf Anfrage der Werra-Rundschau bestätigt die Presseabteilung der Bundespolizei ebenfalls nur, dass wegen eines Vorfalls strafrechtliche Ermittlungen anhängig seien. Zu laufenden Verfahren würde man jedoch keine näheren Informationen herausgeben.

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mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa / Friso Gentsch (Symbolbild)

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