Verheerende Waldbrände

Flächenbrand in Kalifornien weiter eingedämmt

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Eine Frau umarmt in Fallbrook, Kalifornien, einen Feuerwehrmann, nachdem sie ihr Haus unversehrt vorgefunden hat. Foto: Gregory Bull/Archiv

Der wochenlange Einsatz tausender Feuerwehrleute in Kalifornien zeigt Erfolg. Sie haben das verheerende Thomas-Feuer endlich im Griff. Anwohner dürfen nun in die betroffenen Gebiete zurückkehren.

Los Angeles (dpa) - Die kalifornische Feuerwehr gewinnt langsam die Oberhand über den seit Anfang Dezember wütenden Flächenbrand nahe Santa Barbara.

Das zweitgrößte Feuer in der Geschichte des US-Bundesstaates sei nun zu 65 Prozent eingedämmt, teilte die Forst- und Brandschutzbehörde am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Die Räumungsbefehle für Anwohner in den Brandgebieten seien aufgehoben worden, hieß es. Zeitweise waren Zehntausende Menschen vor den Flammen auf der Flucht.

"Es sieht nun viel besser aus", sagte Behördensprecher Bill Murphy am Donnerstag (Ortszeit) der "Los Angeles Times". Das Feuer habe sich kaum noch weiter ausgebreitet.

Das sogenannte Thomas-Feuer in den Bezirken Ventura und Santa Barbara nördlich von Los Angeles hat mittlerweile eine Fläche von gut 1103 Quadratkilometern verbrannt und dabei mehr als tausend Gebäude zerstört. Zum Vergleich: Das Bundesland Berlin ist mit einer Fläche von 891 Quadratkilometern kleiner. Ein Feuerwehrmann und eine Anwohnerin kamen ums Leben.

Bei starken Winden und extremer Trockenheit waren die Flammen Anfang Dezember in der Nähe der Thomas-Aquinas-Hochschule nahe der Ortschaft Santa Paula ausgebrochen. Die Feuerwehr sprach seither von dem Thomas-Feuer. Die Ursache für den Brand wird noch untersucht.

Der bisher größte registrierte Flächenbrand in Kalifornien (seit Aufzeichnungen im Jahr 1932) vernichtete im Oktober 2003 im Bezirk San Diego eine Fläche von mehr als 1105 Quadratkilometern. Fast 3000 Gebäude brannten damals ab, 15 Menschen kamen ums Leben.

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