Aufreger in Bayern

Flixbus-Fahrer lässt Gäste einfach auf Bundesstraße raus - jetzt ermittelt die Polizei

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Trotz schlechter Bild-Qualität ist die gefährliche Situation an der Bundesstraße 2 klar zu erkennen. 

Ein Flixbus-Fahrer hat eine gefährliche Entscheidung getroffen: Am Samstag ließ er Fahrgäste kurzerhand auf der Bundesstraße heraus - zudem bei schlechter Sicht.

Seit Tagen gibt es ein regelrechtes Schnee-Chaos in Bayern, Merkur.de* berichtet über die teilweise extremen Zustände an den Alpen in einem News-Ticker. Auch am Samstagmittag herrschten schon schwierige Witterungsverhältnisse bei Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen). Ein Flixbus-Fahrer sorgte bei dieser Ausgangslage für eine höchst gefährliche Situation: Er blieb auf der rutschigen und viel befahrenen B2 stehen und blockierte die rechte Spur. Dann öffnete er die Türen des Busses und ließ die Gäste einfach aussteigen. Sie standen mitten auf der Straße. Dabei gab es zu dieser Zeit einen regen Rückreiseverkehr aus der Urlaubsregion und eine schlechte Sicht. 

Flixbus-Fahrer fährt Haltestelle nicht an - Polizei ermittelt

Die eigentliche Haltestelle Mittenwald fuhr er nicht an. Ein Fahrgast, der dort zusteigen wollten, erhielt eine Handy-Nachricht: „Lieber Fahrgast, aufgrund starken Schneefalls ist es nicht möglich die Haltestelle Mittenwald anzufahren. Bitte begeben Sie sich zur Bundesstraße, wo Sie unser Fahrer einsammelt.“

So musste er mit seinem Koffer auf der Straße entlanglaufen. Ein Gehweg war nicht vorhanden. Ein riskanter Vorfall, der nun ein juristisches Nachspiel für das Unternehmen haben könnte. Der Fahrgast hat die Polizei eingeschaltet. Wie Flixbus auf die Vorwürfe reagiert und mehr Hintergründe zu dem Aufreger lesen Sie hier auf Merkur.de*.

mm/tz

Eine Flixbus-Fahrerin hat auf der Fahrt von Augsburg nach Zürich einen Fahrgast attackiert - nachdem der sie bei einer unglaublichen Aktion ertappt hatte.

Auf der Fahrt von Barcelona nach Brüssel brachte eine Frau eine gesunde Tochter zur Welt. Sanitäter kümmerten sich an einer Raststätte um die Mutter und ihr Baby.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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