Medizinisches Personal versorgt eine Corona-Patientin auf der Intensivstation des regionalen Krankenhauses.
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Ärzte und Pfleger auf den Intensivstationen in Deutschland hatten in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun.

„Nicht in falscher Sicherheit wiegen“

Heidelberger Virologe warnt: „Es besteht die Möglichkeit, dass wir auf die 3. Welle zusteuern“

  • Julian Baumann
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In den vergangenen Tagen scheinen die Infektionszahlen in Baden-Württemberg zu stagnieren. Ein Virologe aus Heidelberg schließt einen Übergang in eine dritte Welle nicht aus.

Heidelberg - In den vergangenen Wochen sanken die Infektionszahlen im Südwesten immer weiter und auch die 7-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt näherte sich immer mehr der 35-Marke an. Seit gestern, dem 22. Februar, wurde an Grundschulen und Kitas die Präsenzzeit wieder ermöglicht. Auch in anderen Bereichen wurden bereits Lockerungen abgesegnet, so etwa bei Friseuren und Blumenhändlern. Inzwischen scheinen die Zahlen jedoch zu stagnieren. Einige Virologen befürchten den direkten Übergang in eine dritte Infektionswelle. Ein Virologe aus Heidelberg sieht das noch nicht gegeben, schließt ein solches Szenario jedoch auch nicht aus. In Bezug auf die Schulöffnung und die Test-Strategie für Lehrkräfte und Erzieher zeigt er sich jedoch optimistisch. Allerdings warnte der Experte auch davor, sich „in falscher Sicherheit [zu] wiegen“.

Wie BW24* berichtet, warnt ein Heidelberger Virologe - „es besteht die Möglichkeit, dass wir auf die 3. Welle zusteuern“.

Aktuell bereiten vor allem die Mutationen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) Grund zur Sorge. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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